Gremien & Netzwerke

Koordination der Integrationsarbeit in der Kommune

Kommunale Integrationszentren haben den Auftrag, die örtlichen Integrationsangebote zu koordinieren, zu bündeln und mitzusteuern. Instrumente hierzu sind der Lenkungskreis Integration, der Koordinierungskreis Integration und die Integrationskonferenz, deren Rollen und Teilnehmerkreis im gesamtstädtischen Integrationskonzept festgeschrieben sind. Die Geschäftsführung dieser Gremien obliegt dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) Düsseldorf.

Das KI hat darüber hinaus ein Netzwerk von Ämteransprechpartnerinnen und -partnern aufgebaut, das den Prozess der interkulturellen Öffnung in den einzelnen Fachbereichen der Stadtverwaltung unterstützt. Sie werden in die Veränderungsprozesse einbezogen, soweit der eigene Fachbereich betroffen ist. Im Netzwerk werden die amtsspezifischen Bedarfe erhoben und der Prozess wird reflektiert. Das Netzwerk trifft regelmäßig. Die Koordinierung erfolgt in Kooperation zwischen dem Hauptamt und dem Kommunalen Integrationszentrum.

Fachbezogene Netzwerkarbeit

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) Düsseldorf initiiert und leitet fachbezogene Netzwerke, die vor dem Hintergrund migrationsbedingter Entwicklungen oder aus Bedarfen in der Praxis der Integrationsarbeit entstehen.

Akteure mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten treffen sich in regelmäßigen Abständen, um Erfahrungen auszutauschen und Projekte sowie Konzepte für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln. Aktuelle Beispiele für diese Form der Zusammenarbeit sind das Netzwerk zum Thema unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und der Arbeitskreis Ü18.

Darüber hinaus ist das KI an weiteren örtlichen Kooperationsstrukturen und Netzwerken beteiligt, die sich fachspezifischen oder Querschnittsthemen widmen. Das KI bringt dabei den Fokus Migration ein.