Zahlen, Daten und Fakten

Logo und Corporate Design

Ab Wiedereröffnung im September 2017 präsentiert sich das Aquazoo Löbbecke Museum mit einer neuen Wortbildmarke und in einem neuen Corporate Design. Dieses stellten im Rahmen eines Pressegesprächs Kulturdezernent Hans-Georg Lohe und Direktor Dr. Jochen Reiter erstmalig im Juli 2017 vor.

"Das neue Logo, Schriftzug und Corporate Design gehen eine gelungene gestalterische Einheit ein, wie wir sie noch nie hatten. Das neue Auftreten des Aquazoo Löbbecke Museum wird im Stadtgebiet auf klassichen Plakatflächen und verschiedenen digitalen Medien präsent sein", sagt Dr. Jochen Reiter.

Die umfassende Sanierung des Aquazoo Löbbecke Museum hat die Möglichkeit geboten, nicht nur das Erscheinungsbild der Ausstellung im Inneren des Instituts sowie die Technik grundlegend zu modernisieren, sondern auch neue Wege speziell bei der Bildmarke und dem Corporate Design im Allgemeinen zu gehen.

Den roten Faden durch die Ausstellung stellt das Thema "Evolution" dar und damit einhergehend die grenzenlose Vielfalt der Natur. Die mit der Bildmarke beauftragte Düsseldorfer Agentur "Morphoria Design Collective" studierte hiervon ausgehend Strukturen der Natur - von Luftaufnahmen über Tarnmuster bis hin zur Zellteilung. Die Hauptaufgabe bestand darin, diese ursprünglichen Muster in eine moderne Gestaltung zu übersetzen und damit eine Bildmarke für das Institut zu schaffen; auch um den wissenschaftlichen Anspruch des Museums zu verdeutlichen. Das Ergebnis ist ein korallenartiges Design, das viele Assoziationen zum Thema zulässt.

Die neue Bildmarke bietet durch ihre einzigartige, organische Formensprache sowohl ausreichend gestalterischen Spielraum, als auch einen hohen Wiedererkennungswert. Zur Bildmarke gesellt sich eine neue Wortmarke "Aquazoo Löbbecke Museum", für die die Düsseldorfer Agentur "co/zwo.design" verantwortlich zeichnet.

"co/zwo.design" hat das gestalterische Hauptmerkmal der neuen Medien des Aquazoo Löbbecke Museum der neuen Bildmarke entlehnt: Halbtransparente organische Strukturen überlagern und verbinden so die Farb- und Fotoflächen der Medien.

Die Farben für das neue Design des Instituts ergeben sich aus den Farben der Ausstellungsgestaltung: die jeweiligen Themenbereiche im Institut sind neuerdings anhand eines Farbleitbildes allein optisch bereits deutlich zu unterscheiden. Das Farbleitbild erstreckt sich von den Themeninseln beginnend über Vitrinen und Wandtafeln bis hin zu umlaufenden Trittstufen für Kinder.

Fakten zur Ausstellung

Auf einer Gesamtfläche von 6.800 Quadratmetern leben rund 560 Tierarten. In den 25 thematisierten Schauräumen sind 80 Aquarien mit einem Gesamtvolumen von 700.000 Litern Wasser zu sehen.

Neben einer Tropenhalle komplettieren weitere 60 Terrarien und Insektarien sowie 1.400 Sammlungsobjekte, Modelle und interaktive Medien die Ausstellung.

Daten zur Haustechnik

Zum Betrieb des Gebäudes und für die Tierhaltung ist großer technischer Aufwand erforderlich:

  • Blockheizkraftwerk mit 132 kW elektr. Leistung
  • 65 km Stromleitungen
  • 22 Raumlüftungsanlagen

     zur Wasseraufbereitung

  • 7 große Druckfilter (bis zu 3 m Höhe)
  • 10 große Rieselfilter
  • 5 große Eiweißabschäumer
  • 19,5 km Wasserleitungen

Die größte Acrylglasscheibe im Haiaquarium wiegt 935 Kilogramm und hat die Maße 4508 x 1920 x 90 mm.

Futterbedarf

Rund 1.600 Kisten Gemüse, Obst und Kräuter, überwiegend aus biologischen Anbau, werden im Jahr verfüttert. Dazu kommt etwa 600 qm selbst gezogener Weizen.
Pro Jahr haben unsere Tiere außerdem einen Bedarf von etwa 5 Tonnen Fisch und "Meeresfrüchte".
Ferner werden viele Futtertiere im Institut selbst gezüchten.

Blick hinter die Kulissen der Meerwasser-Abteilung

Kuratorin Marion Wille stellt die Eingewöhnung sowie Fütterung von Meerwassertieren vor und erklärt die erforderliche Wassertechnik.