spielendes Kind, ©morrrozzz, fotolia

Früherkennung und Frühförderung

Eltern merken häufig schon früh, wenn mit der Entwicklung ihres Kindes etwas nicht stimmt. Sie machen sich Sorgen und fragen sich, was mit ihrem Kind los ist. Je früher eine Auffälligkeit in der kindlichen Entwicklung festgestellt wird, desto besser kann geholfen werden. Eltern sollten sich deshalb nicht scheuen, sich frühzeitig in einer Arztpraxis beraten zu lassen. Mütter und Väter können sich auch direkt an Einrichtungen der Frühförderung wenden.

Die Frühförderung ist ein fachliches Hilfe- und Förderangebot für Säuglinge und Kinder bis zum Schuleintritt. Sie unterstützt die körperliche, geistige und seelische Entwicklung des Kindes. Behinderungen und ihre Folgen sollen behoben beziehungsweise gemildert werden. Medizinische, psychologische, pädagogische und soziale Hilfen sind unverzichtbare Bestandteile eines ganzheitlichen Hilfskonzepts, in das die gesamte Familie einbezogen wird.

Die Maßnahmen der Frühförderung werden durch die Krankenkassen und dem örtlichen Sozialhilfeträger im Rahmen der  Eingliederungshilfe, unabhängig vom Einkommen und Vermögen, finanziert.

Fachambulanzen und heilpädagogische Ambulanz

Fachambulanzen in Krankenhäusern bieten Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr, wenn diese nicht von Einrichtungen der Frühförderung geleistet werden können.

Die heilpädadogische Ambulanz  der Diakonie Düsseldorf bietet spezielle Förderprogramme für Kinder im Alter von zirka 3 Jahren bis zur Volljährigkeit an, die zum Beispiel unter Wahrnehmungsstörungen oder Autismus leiden. Die Kinder sollen lernen, mit ihren Einschränkungen umzugehen und im Alltag besser zurechtzukommen.