Eingliederungshilfe für Erwachsene mit Behinderung

Die Eingliederungshilfe ist eine Sozialhilfeleistung nach dem Sozialgesetzbuch XII. Sie hat das Ziel,

  • eine drohende Behinderung zu verhüten
  • eine vorhandene Behinderung und deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und
  • Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Die Eingliederungshilfe kann für folgende Bereiche beantragt werden: Medizinische Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben und Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. Mit der Eingliederungshilfe können zum Beispiel eine persönliche Assistenz oder Hilfsmittel finanziert werden.

Für einen Teil der Leistungen der Eingliederungshilfe ist der Landschaftsverband Rheinland zuständig.

Die Eingliederungshilfe kann auch als Persönliches Budget bewilligt werden. 

Übersicht

Voraussetzungen

Eingliederungshilfe kann beantragt werden, wenn eine dauerhafte körperliche, geistige oder seelische Behinderung vorliegt oder eine solche droht.

Die Eingliederungshilfe wird nachrangig gezahlt. Das bedeutet, sie wird nur dann gewährt, wenn keine Ansprüche gegenüber anderen Sozialleistungsträgern (wie zum Beispiel Krankenkassen, Arbeitsagenturen oder Rentenversicherungsträger) bestehen. Das eigene Einkommen und Vermögen wird in der Regel angerechnet. 

Erforderliche Unterlagen
  • Einkommens- und Vermögensunterlagen
  • Nachweis über die gesundheitlichen Beeinträchtigungen
  • Schwerbehindertenausweis
  • Nachweise über vorrangige Leistungen, z.B. Pflegekasse, Rententräger
  • Nachweis über die Höhe der Unterkunftskosten

Eine persönliche Vorsprache oder die Vorsprache einer beauftragten Person ist erforderlich.  

Die Beantragung kann nicht telefonisch erfolgen.      

Bearbeitungszeitraum

Die Bearbeitung erfolgt umgehend nach Eingang des Antrages, sofern alle erforderlichen Unterlagen vorliegen und ggfs. nach amtsärztlicher Stellungnahme des Gesundheitsamtes.   

Was ist zu bezahlen?

Kostenfrei 

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