Schwerbehindertenausweis

Ein Schwerbehindertenausweis kann beim Amt für soziale Sicherung und Integration beantragt werden. Dieser wird ausgestellt, wenn eine Schwerbehinderung vorliegt. Auch bei bestimmten Krankheitsbildern, wie zum Beispiel Diabetes oder Krebs, kann ein Schwerbehindertenausweis beantragt werden. Neben Name, Geburtsdatum, Grad der Behinderung und Dauer der Gültigkeit werden bei bestimmten gesundheitlichen Beeinträchtigungen entsprechende Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis eingetragen.

Ab 1. September 2014 gibt es den Ausweis im Scheckkartenformat. Dieser wird nicht mehr im Amt für soziale Sicherung und Integration direkt ausgestellt sondern zugesandt.

Gültigkeit und Verlängerung

Der Ausweis ist in der Regel unbegrenzt ab dem Tag der Ausstellung gültig. Wenn eine Nachprüfung vorgesehen ist, wird dieser befristet ausgestellt. Verschlechtert sich der Gesundheitszustand, kann jederzeit beim Amt für soziale Sicherung und Integration ein Änderungsantrag gestellt werden. Der alte Schwerbehindertenausweis kann ohne weitere Formalitäten zweimal nach der ersten Ausstellung vom Amt für soziale Sicherung und Integration, vom Dienstleistungszentrum oder von den Bürgerbüros verlängert werden. Nach Ablauf der letzten Verlängerung kann beim Amt für soziale Sicherung und Integration ein neuer Ausweis im Scheckkartenformat beantragt werden. Dazu wird ein Farbfoto in Passbildgröße benötigt. Der neue Schwerbehindertenausweis kann nicht verlängert werden, sondern muss neu ausgestellt werden. Dies gilt auch bei Änderungen. Die Ausstellung des neuen Ausweises ist weiterhin gebührenfrei.

Anschriftenänderung

Bei einem Umzug innerhalb Düsseldorfs ist eine telefonische Information ausreichend. Bei Umzügen in eine andere Stadt ist eine schriftliche Mitteilung erforderlich.   

Übersicht

Voraussetzungen

Einen Schwerbehindertenausweis erhalten Personen, wenn ein Grad der Behinderung von mindestens 50 festgestellt wird. Grundlage ist das Sozialgesetzbuch IX.  

Erforderliche Unterlagen

Für die Bearbeitung des Antrages werden Unterlagen benötigt, die die gesundheitlichen Beeinträchtigungen medizinisch nachweisen. Das sind zum Beispiel Berichte von Ärzten, von Krankenhausaufenthalten oder vom Rentenversicherungsträger. Wenn diese als Fotokopie zusammen mit dem Antrag eingereicht werden, kann dies das Antragsverfahren beschleunigen. Die Unterlagen dürfen nicht älter als zwei Jahre sein.

Sie können uns entweder persönlich besuchen oder eine andere Person beauftragen. Antragsvordrucke gibt es im Dienstleistungszentrum oder in jedem Bürgerbüro. Auf Wunsch wird der Antrag auch per Post zugesandt. 

Die Beantragung kann nicht telefonisch erfolgen.

Bearbeitungszeitraum

Der Bearbeitungszeitraum ist abhängig von der Vollständigkeit der Unterlagen. In der Regel werden Anträge auf Feststellung einer Schwerbehinderung innerhalb von drei bis sechs Monaten bearbeitet.   

Was ist zu bezahlen?

Kostenfrei

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