Bezirksbürgermeister Stefan Golißa
Bezirksbürgermeister Stefan Golißa © Landeshauptstadt Düsseldorf

Bezirksvertretung

Bezirksbürgermeister: Stefan Golißa
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Aufgaben und Mitglieder der Bezirksvertretung 5

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Bezirksverwaltungsstelle

Die Bezirksverwaltungsstelle ist die Verbindung zwischen der Bezirksvertretung und den Fachämtern der Stadtverwaltung sowie Kontaktstelle für Einwohnerinnen und Einwohner.

Termine im Stadtbezirk

Hier finden Sie eine Übersicht über die nächsten Termine der Bezirksvertretung im Stadtbezirk 5.

Geschichte und Zahlen

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Der Stadtbezirk in Zahlen

Stadtteile

Stockum

Was für die Lohausener der Flughafen, das ist für die Stockumer das Messe-Gelände, eine der großen zentralen deutschen Einrichtungen für Handel und Wandel. Die Messe Düsseldorf gehört zu den drei umsatzstärksten Messeplätzen in Deutschland. Von den jährlich über 40 internationalen Messen sind mehr als 20 weltweit die Leitmessen ihrer jeweiligen Branche. Für die Stockumer bedeutet diese "Basis für Business", dass ihr Stadtteil immer wieder mal "dicht" ist - und ihm zugleich das Flair der großen weiten Welt verleiht.

Direkt neben der Messe liegt der Nordpark und in diesem der Aquazoo, ein bei Jung und Alt gleichermaßen ausgesprochen populäres Museum. Nebenan erstreckt sich der Japanische Garten.

Nördlich der Messe liegt die neue Esprit-Arena, eingebettet in den rund 100.000 Quadratmeter großen Arenasportpark mit Leichtathletikhalle und Rheinbad. An der Stelle des alten Rheinstadions ist Europas modernste Multifunktionsarena entstanden, die Düsseldorfs Position als führenden Veranstaltungsplatz sichern wird. Doch es gibt nicht nur Business- und Event-Kultur in Stockum. Rund um den Freiligrathplatz lässt es sich in gediegenen Wohnsiedlungen gut leben.

Lohausen

Lohausen ist aufs Engste verknüpft mit dem Rhein-Ruhr-Flughafen. Manche sagen, dass allein die Absicht, hier einen Flughafen zu errichten, Anlass war, Kaiserswerth mit Lohausen einzugemeinden. 1927 hat die Lufthansa zum ersten Mal Lohausen angeflogen. Heute rangiert der Airport nach seinem Passagieraufkommen hinter Frankfurt und München in Deutschland auf Rang drei. Der Fluglärm setzt den Lohausern naturgemäß erheblich zu.

Dennoch ist der Stadtteil dank seiner ländlichen und doch innenstadtnahen Lage attraktiv. Mit Lärmschutzmaßnahmen und Lärmkontingentierungen wird versucht, die Belästigung der Bevölkerung in Grenzen zu halten beziehungsweise zu mindern.

Ein Kleinod in Lohausen harrt übrigens darauf, von vielen erst noch entdeckt zu werden: der Lantz'sche Park. Der 1980 gestorbene Galerist Alfred Schmela errichtete dort inmitten alter Bäume einen Skulpturen-Park mit Großplastiken namhafter Künstler.

In direkter Nachbarschaft ist der jüngste Rheinübergang der Stadt, die Brücke im Zuge der A 44, entstanden. Auch sie ist wieder ein Kompromiss zwischen Notwendigem und Angenehmem: Rad- und Fußwege bringen eine Erweiterung des großen Erholungspotentials hinüber in die Ilvericher Altrheinschlinge.

Kaiserswerth

Wer den Kaiser-Titel im Namen führt muss schon etwas Besonderes sein. Und tatsächlich hat Kaiserswerth, Düsseldorfs ältester und tradionsreichster Stadtteil, viel zu bieten. Noch heute ist die wehrhafte Vergangenheit am Stadtgrundriss ablesbar. Hier befand sich einer der ältesten Rheinübergänge des Mittelalters.

Rhein-Arme umschlossen den Ort, der auf einer Insel ("Werth") lag. Die Franken nutzten den Platz als Basis für ihre Eroberungen, englische Mönche für ihre Missionierung östlich des Rheins.

Die Stiftskirche aus dem 13. Jahrhundert gibt davon Zeugnis. Sie birgt den prächtigen Schrein (12./13. Jahrhundert) mit Gebeinen des Heiligen Suitbertus. Der englische Benediktinermönch hat im 8. Jahrhundert hier auf der Insel "Rhinhusen" (später hieß Kaiserswerth dann noch "Suitbertuswerth") missioniert und eine erste Kirche und ein Kloster gegründet.

An die große Vergangenheit erinnert auch die mächtige, bis zu 15 Meter hohe Ruine der Kaiserpfalz. Sie wurde von Kaiser Friedrich Barbarossa im 12. Jahrhundert begründet und beherrschte über Jahrhunderte hinweg Strom und Region. Eine Sehenswürdigkeit ist auch das weit und breit einzigartige romanische Haus.

Touristenattraktion ist der niederrheinisch-kleinstädtische Markt mit seinen zahlreichen historischen Bauten. Hier erinnert auch das Stammhaus der Diakonissen an eine soziale Großtat. 1836 gründete der evangelische Pastor Theodor Fliedner das Diakonische Werk, seine prominenteste Schülerin war Florence Nightingale.

Rund um den Kaiserswerther Markt lässt es sich gut shoppen - und auch speisen. Vom Gourmet-Restaurant bis zur Imbissbude ist alles vorhanden.

Wittlaer

Schon vor der kommunalen Neugliederung von 1975, bei der sie nach Düsseldorf eingemeindet wurden, waren die traditionsreichen drei Dorfgemeinden Angermund, Wittlaer und Kalkum aus dem alten "Amt Angerland" beliebte Wohngegenden der Düsseldorfer. Die Eigenständigkeit hat sich erhalten.

Die Geschichte des sich am Ufer des Rheins erstreckenden Dorfes Wittlaer reicht ins 12. Jahrhundert zurück. Niederrheinisch-dörflich geprägte Restaurants, einige mit schönen Biergärten und Blick auf den Rhein, sind beliebte Ausflugsziele.

Eine Herausforderung für den historischen Teil ist das neue "Einbrungen". Düsseldorfs seit vielen Jahren größtes Neubaugebiet mit einer Mischung von Einfamilienhäuser und öffentlich gefördertem Wohnungsbau in mehrgeschossigen Häusern setzt neue Akzente.

Zu den Vorzügen des Stadtteils gehört die gute Verkehrserschließung mit direktem Stadtbahnanschluss.

Angermund

Nördlicher als Angermund geht's nicht in Düsseldorf: Der Stadtteil, der seinen Namen von dem aus dem Niederbergischen kommenden Angerbach herleitet, grenzt nördlich an Duisburg und östlich an Ratingen.

Wer von hier aus in die City will, hat die Wahl zwischen der Düsseldorfer und der Duisburger - beide liegen gleich weit, nämlich zwölf Kilometer, entfernt.

Angermund ist alt, es wird schon im Jahr 960 aufgeführt. Ein alter Besitz der Grafen von Berg, die hier mit der Kellnerei ihre nördlichste Bastion verwalteten. Nicht weniger bedeutend ist das Schloss Heltorf, der Familiensitz des Geschlechts der Grafen von Spee. Schloss und Schlosspark sind ein beliebtes Ausflugsziel, schon wegen der einmaligen Rhododendronsammlung.

Mancher meint, dass in Angermund die Uhren etwas anders gehen. Tatsächlich besitzt dieser Stadtteil ein eigenes Flair und ein ausgeprägtes Eigenleben - was nicht zuletzt an der liebenswürdigen Eigentümlichkeit ablesbar ist, dass dort alle Straßenschilder aus Holz geschnitzt sind.

Kalkum

Kalkum, das ist vor allem das Schloss: Ein imposanter vierflügeliger barocker Prachtbau mit integrierten Bauteilen der sehr viel älteren Vorgängerbauten. Doch nicht nur das Wasserschloss ist Attraktion und beliebtes Ausflugsziel.

Der umgebende Landschaftsgarten, den der Düsseldorfer Gartenarchitekt Maximilian Friedrich Weyhe Anfang des 19. Jahrhunderts anlegte, ist einen Besuch wert. Das Schloss, Stammsitz der Hatzfelds, gehört heute dem Land Nordrhein-Westfalen, in dem eine Zweigstelle des Hauptstaatsarchivs untergebracht war. Der Komplex dient oft aber auch als passende Kulisse für kulturelle Veranstaltungen, vorzugsweise Konzerte. Klar, dass es sich in der Nähe dieser Barockanlage gut leben lässt.

Neben dem noch dörflichen Ortskern gibt es im Süden gepflegte Einfamilienhaus-Siedlungen. Sehenswert sind die im 12./13. Jahrhundert entstandene Pfarrkirche St. Lambertus und die alte Wassermühle.

Im Osten von Kalkum erstrecken sich weit gedehnte Felder sowie der Kalkumer Forst. Bebauung ist dort nicht geplant. Einzig im Süden grenzt der Stadtteil an das Flughafenareal - was nicht immer zu überhören ist.