Bezirksbürgermeister Ralf Thomas
Bezirksbürgermeister Ralf Thomas © Landeshauptstadt Düsseldorf

Bezirksvertretung 6

Bezirksbürgermeister: Ralf Thomas
E-Mail: mr.thomas@web.de
Telefon: 0174 - 2873593
Postanschrift: Ludwig-Beck-Straße 12, 40470 Düsseldorf

Aufgaben und Mitglieder der Bezirksvertretung 6

Die Tagesordnungen, Sitzungsunterlagen und genehmigten Niederschriften der Bezirksvertretungs-Sitzungen finden Sie im Ratsinformationssystem.

Bezirksverwaltungsstelle

Die Bezirksverwaltungsstelle ist die Verbindung zwischen der Bezirksvertretung und den Fachämtern der Stadtverwaltung sowie Kontaktstelle für Einwohnerinnen und Einwohner.

Termine im Stadtbezirk

Hier finden Sie eine Übersicht über die nächsten Termine der Bezirksvertretung im Stadtbezirk 6.

Geschichte und Zahlen

Mehr zur Geschichte des Stadtbezirks und seiner Stadtteile erfahren Sie bei einem Klick auf "mehr".

Der Stadtbezirk in Zahlen

Infos zu den Stadtteilen

Lichtenbroich

Gleichsam von Autobahnen umschlungen, nämlich der A 44 und der A 52, die sich am Kreuz Düsseldorf-Nord treffen, ist der Stadtteil Lichtenbroich. Ein Stadtteil mit ICE-Anschluss.

Dafür sorgt der Bahnhof Düsseldorf-Flughafen, der den nur einen Steinwurf entfernten Flughafen Düsseldorf International ans Schienennetz anschließt. Die Verkehrsanbindung Lichtenbroichs ist also optimal, wenngleich sie mit mancher Lärmbelästigung erkauft wird. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich hier eins der modernsten Gewerbegebiete Düsseldorfs sowie mit dem "Quartier (n)" ein zukunftsorientierter Büro- und Dienstleistungsstandort entwickelt hat.

Lichtenbroich, das die Rather in ihrem Platt auch "Leetebrok" nennen, wurde erstmals 1193 urkundlich erwähnt. Der Name geht wahrscheinlich auf sumpfiges Gelände zurück, auf dem nur sehr lichter Baumbewuchs herrschte. In Lichtenbroich fanden nach dem 2. Weltkrieg viele Vertriebene eine neue Heimat.

Reihen- und Hochhäuser überwiegen, die Mieten sind eher niedrig. Ein hübsches Fleckchen bildet der große Baggersee direkt an der nördlichen Stadtteilgrenze und das angrenzende große Waldgebiet des Kalkumer Forsts.

Unterrath

Nicht nur Rath, auch der Stadtteil Unterrath gehört zum Kern der einstigen Honschaft Rath. Das ist verwirrend. Doch die Stadtentwicklung sorgte für diese Unterscheidung.

Als 1891 die Ortslage Rath einen Bahnhof bekommen sollte, gab es im heutigen Oberrath bereits eine Bahnstation mit Namen Rath. Zur besseren Unterscheidung bekam der neue Bahnhof im eigentlich alten Stadtteil nun den Namen Unterrath. Die Eisenbahn ist also Schuld.

1909 kam alles wieder zusammen, Unterrath mit Rath und Lichtenbroich wurden auf eigenen Wunsch hin nach Düsseldorf eingemeindet. Auch von Unterrath aus ist es zum Flughafen nicht weit, im Osten verläuft die A 52, im Norden (zum größten Teil untertunnelt) die A 44.

Trotz dieser Verkehrsachsen lässt es sich in Unterrath durchaus beschaulich wohnen. Es überwiegen Reihen- und Doppelhäuser sowie freistehende Einfamilienhäuser, meist älterer Bauart. "Zugebaut" ist Unterrath nicht; der Stadtteil wird durch zahlreiche kleine Grünflächen aufgelockert.

Unterrath gehört von der Altersstruktur nicht eben zu den jüngeren Stadtteilen Düsseldorfs, doch scheinen die Unterrather etwas auf Fitness zu geben. Ein Hallenbad sowie fünf Sportpätze und Turnhallen finden sich im Stadtteil.

Im Nordwesten von Unterrath entwickelt sich im Kontrast zum restlichen Stadtteil auf dem vormaligen Areal der britischen Streitkräfte seit 2003 mit der "Airport-City" ein Business-Park mit repräsentativem Erscheinungsbild in direkter Nachbarschaft des Düsseldorfer Flughafens.

Rath

Einst waren Rath, Unterrath und die Umgebung geprägt durch Landwirtschaft und einige Ziegeleien. Das änderte sich entscheidend, als sich 1897 das Mannesmann-Röhrenwerk in Rath nieder ließ. Fortan war das Gesicht Raths geprägt durch diese Schwerindustrie.

An der Theodorstraße entwickelt sich seit der Fertigstellung des ISS Dome im Jahr 2006 ein zusätzlicher Industrie- und Gewerbeschwerpunkt im Düsseldorfer Norden.

Die Industrie-Areale beherrschen immer noch den Stadtteil. Doch gibt es daneben durchaus ansehnliche wie behagliche Wohnsiedlungen, die von den Bewohnern liebevoll gepflegt werden.
Der Name Rath geht übrigens auf den Begriff der Rodung zurück, und so waren die ersten Siedler einst auch Rodungsbauern.

Die Honschaft Rath wird 1375 erstmals in den Urkunden erwähnt, und zwar als "Roede under dem Aype". Der Aaper Wald, worunter man einen wasserreichen Wald verstand, war und ist eben noch recht nah.

Mörsenbroich

Bei Mörsenbroich denkt so mancher an das "Ei" und damit verbunden an endlose Staus, denn im Herzen von Mörsenbroich treffen die Bundesstraße 7, die A 52 sowie weitere wichtige Hauptverkehrsadern aufeinander. Die Pendler wissen davon ein Lied zu singen.

Mörsenbroich ist ein Stadtteil der Kontraste: Auf der Seite westlich des Autobahnzubringers liegt eine der größten Kleingartenanlagen der Stadt, auf der anderen Seite erhebt sich das im angrenzenden Düsseltal stehende, von Architekt Norman Foster entworfene, neue Arag-Hochhaus, das mit seiner markanten Silhouette und imposanten Höhe zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Nicht alle Anwohner sind davon begeistert. Doch die hervorragende Verkehrslage schafft die Voraussetzungen für weitere Verdichtung.

Mörsenbroich ist zweifelsohne ein Stadtteil im Wandel. Doch die Veränderungen geschehen an den Hauptverkehrsadern. Abseits davon dominieren die ruhigen, gediegenen Wohnviertel. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne entstand mit der "Gartenstadt Reitzenstein" ein weiteres familienfreundliches und innenstadtnahes Wohnviertel. Schließlich sind das Zooviertel mit seinen schönen Parkanlagen sowie der Aaper und der Grafenberger Wald nicht weit.