Bezirksbürgermeister Karsten Kunert
Bezirksbürgermeister Karsten Kunert © Landeshauptstadt Düsseldorf

Die Bezirksvertretung

Bezirksbürgermeister: Karsten Kunert
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Postanschrift: Morsbachweg 29, 40625 Düsseldorf

Die Mitglieder der Bezirksvertretung 7

Die Tagesordnungen, Sitzungsunterlagen und genehmigten Niederschriften der Bezirksvertretungs-Sitzungen finden Sie im Ratsinformationssystem.

Bezirksverwaltungsstelle

Die Bezirksverwaltungsstelle ist die Verbindung zwischen der Bezirksvertretung und den Fachämtern der Stadtverwaltung sowie Kontaktstelle für Einwohnerinnen und Einwohner.

Termine im Stadtbezirk

Hier finden Sie eine Übersicht über die nächsten Termine der Bezirksvertretung im Stadtbezirk 7.

Geschichte und Zahlen

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Der Stadtbezirk in Zahlen

Stadtteile

Gerresheim

Das Herz des Stadtbezirks 7 schlägt in Gerresheim - vielleicht sogar ein Stück vom Herzen der ganzen Stadt. Denn Gerresheim hat eine weit zurück reichende Geschichte. Das wird im historischen Zentrum am Gerricusplatz, der als ein besonders schönes Beispiel historischer Plätze in Düsseldorf gilt, deutlich.

Dort steht die 1236 geweihte Stiftskirche St. Margareta. Sie ist eine der am besten erhaltenen Kirchen der Stauferzeit. Der Ortskern mit dem mittelalterlichen Flair und die vielen Altbauten, die Kriege und Stadtumbau unbeschadet überstanden haben, berichten von einer Zeit, da Gerresheim Zentrum eines ländlichen Bezirks im ansteigenden Hügelland der Hauptterrasse des Rheins war.

So verfügt der Stadtteil über die hervorragende Infrastruktur einer gewachsenen Kleinstadt. Eine äußerst engagierte Bürgerschaft prägt spürbar das Stadtteilleben. Gerresheim steht aber auch für ein Stück Industriegeschichte. Aus ganz Europa kamen die Arbeiter, um bei der Gerresheimer Glashütte, der "Hött", zu arbeiten. Sie sprachen gar einen eigenen Dialekt, das "Hötter Platt". Heute stehen die Arbeiterwohnungen unter Denkmalschutz und auf dem inzwischen aufgegebenen Hütten-Gelände ist Wohn- und Geschäftsbebauung geplant.

Auch an anderer Stelle muss die alte Struktur angepasst werden. Der Bahnhofsvorplatz mitsamt dem S-Bahnhof ist zu eng geworden, eine Umgehungsstraße soll die viel befahrene Glashüttenstraße entlasten.

Grafenberg

Auch wenn Rennbahn, Rochusclub und anderes, was Grafenberg irrtümlich zugerechnet wird, gar nicht im Stadtteil liegen - der Stadtteil profitiert dennoch von diesen Attraktionen.

Grafenberg liegt genau genommen am Fuß des Grafenberger Waldes. Sein Vorteil: eine gute Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten rund um den Staufenplatz.

Apropos Staufenplatz: Kommt der (große) Zirkus in die Stadt, dann werden meist dort die Zelte aufgeschlagen. Auch spektakuläre Shows und publikumswirksame Freiluft-Attraktionen werden regelmäßig auf diesem Platz angeboten. Zu einer Tradition ist die gut besuchte Osterkirmes geworden, welche zusammen mit dem Schützenfest stattfindet.

Ganz in der Nähe sprudelt eine Attraktion ganz anderer Art buchstäblich aus der Erde, die "Jan-Wellem-Quelle". Einst half ihr Wasser dem berühmten Kurfürsten bei seinen Verdauungsproblemen. Die Quelle an den Hängen des Grafenberger Waldes, die versiegt war und heute auf dem Gelände eines Seniorenheims liegt, ist wieder freigelegt worden - mitsamt des umgebenden Parks, für den der große Gartenplaner Maximilian Weyhe die Planung lieferte.

Ludenberg

Zu den bevorzugten Wohngegenden Düsseldorfs zählt zweifelsohne auch der Stadtteil Ludenberg an der alten Bergischen Landstraße, der heutigen B7.

Der Gallberg mit seinen grünen, zum Rotthäuser Bachtal hinunter reichenden Hängen auf der einen Seite und Rennbahn und Wildpark im Grafenberger Wald auf der anderen Seite bilden ein landschaftlich ausgesprochen reizvolles Umfeld von hohem Erholungswert.

Die Rennbahn zählt zu den schönsten Anlagen ihrer Art in Deutschland. Es gibt manche Pläne. So etwa den, Wildpark und Rennbahn noch attraktiver zu machen und enger aneinander zu binden. Ein eigens gegründeter Freundeskreis leistet für den Wildpark wertvolle Unterstützung (Freundeskreis Wildpark Düsseldorf e.V.). Der Verein soll die Stadt bei der Umsetzung der geplanten Maßnahmen ideell und finanziell unterstützen und dadurch die Sanierung und den Ausbau des Wildparks ermöglichen.

Ludenberg ist auch Sitz der Kliniken der Heinrich-Heine-Universität, einer weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinweg renommierten psychiatrischen Anstalt, die 1869 auf dem Gelände des ehemaligen Pudlerhofes errichtet wurde.

Und auch der renommierte Rochusclub, in dem die weltbesten Tennisspieler den Mannschaftsweltmeister ermitteln, liegt in Ludenberg.

Hubbelrath

Der Stadtteil Hubbelrath entstand erst 1975 im Gefolge der kommunalen Neugliederung. Das alte Amt Hubbelrath wurde aufgelöst, seine amtsangehörigen Gemeinden auf die Städte Ratingen, Mettmann und Düsseldorf aufgeteilt. Hubbelrath und Knittkuhl kamen zu Düsseldorf. Sie bildeten den östlichsten, flächenmäßig größten und am höchsten gelegenen Stadtteil der Landeshauptstadt.

Die einstige Dorf-Idylle mischt sich inzwischen mit dem gediegenen Ambiente vornehm-luxuriöser Villen zu einer ganz eigenen, ansprechenden Mischung.

Zum speziellen Flair Hubbelraths tragen überdies die hier beheimateten Golfclubs wie der Hubbelrather Golfclub oder der im Stil einer französischen Schlossanlage errichtete exklusive Golfclub Kosaido bei.

Hubbelrath ist aber auch derzeit noch Sitz der traditionsreichen Bergischen Kaserne. Das stark eingeschnittene Hügelland und die offene Feldmark bilden einen Wert an sich. Ihn gilt es zu erhalten.

Knittkuhl

Am 13. Februar 2014 wurde Knittkuhl per Ratsbeschluss zum 50. Stadtteil der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Knittkuhl zeichnet sich besonders durch seine generationenübergreifend gelebte Gemeinschaft und eine hohe emotionale Verbundenheit mit dieser ehemaligen Soldatensiedlung aus. Der Stadtteil ist ein Wohngebiet, ausgestattet mit zahlreichen Angeboten und umgeben von herrlicher Natur.