Bezirksbürgermeister Wilhelm van Leyen
Bezirksbürgermeister Wilhelm van Leyen © Landeshauptstadt Düsseldorf

Bezirksvertretung

Bezirksbürgermeister: Wilhelm van Leyen
E-Mail: gervl@t-online.de
Telefon: 0160 - 93891157
Postanschrift: Am Schwalbenberg 2, 40627 Düsseldorf

Aufgaben und Mitglieder der Bezirksvertretung 8

Die Tagesordnungen, Sitzungsunterlagen und genehmigten Niederschriften der Bezirksvertretungs-Sitzungen finden Sie im Ratsinformationssystem.

Bezirksverwaltungsstelle

Die Bezirksverwaltungsstelle ist die Verbindung zwischen der Bezirksvertretung und den Fachämtern der Stadtverwaltung sowie Kontaktstelle für Einwohnerinnen und Einwohner.

Termine im Stadtbezirk

Hier finden Sie eine Übersicht über die nächsten Termine der Bezirksvertretung im Stadtbezirk 8.

Stadtteile, Geschichte und Zahlen

Mehr zur Geschichte des Stadtbezirks erfahren Sie bei einem Klick auf "mehr". Weitere Informationen über die  Stadtteile erhalten Sie beim Klick auf die Schaltflächen der einzelnen Stadtteile.

Der Stadtbezirk in Zahlen

Stadtteile

Lierenfeld

Lierenfeld war einst eine waldreiche Gegend mit vereinzelten Höfen. Heute ist das Bild des bereits seit 1384 zu Düsseldorf gehörenden Stadtteils stark von der Industrie geprägt.

Die vom produzierende Gewerbe belegte Fläche ist doppelt so groß wie die der Wohnbebauung. Hauptverkehrsader ist die Erkrather Straße.

Mit dem Ziel, ihren Stadtteil wohnlicher zu machen, haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen entwickelt. Nicht ohne Erfolg. So gibt es etwa im Nordosten Lierenfelds ein durchaus idyllisches Wohngebiet, in dem auch die Siedlung Heimgarten zu finden ist. Diese aus den 20er Jahren stammende Anlage im Gesolei-Stil ist beispielhaft für eine gelungene Sanierung.

Sehr gefragt ist Lierenfeld übrigens bei jungen Leuten: Liegen doch an der Ronsdorfer Straße in ehemaligen Fabrikhallen mit dem Stahlwerk und Tor 3 gleich zwei bekannte Rock- und Partytreffs.

Eller

Der Stadtteil Eller zählt zu den Stadtbereichen, die sich ein eigenes, geschlossenes Zentrum bewahrt haben: Der Gertrudisplatz mit der mächtigen Gertrudiskirche und die Gumbertstraße strahlen die Behaglichkeit einer Kleinstadt aus. Hier finden sich auch alle wichtigen Einkaufsmöglichkeiten. Sicher hat dies mit der durchaus eigenständigen Vergangenheit von Eller zu tun.

Das Rittergeschlecht der Herren von Eller siedelte hier bereits im 12. Jahrhundert und sorgte für Ansiedlung.

Das Schloss Eller mit seinem schönen Schlosspark kündet noch heute von dieser großen Vergangenheit.

Eigentlich waren die Bewohner von Eller auch immer mehr ins Bergische denn nach Düsseldorf hin orientiert, gehörten mal zum Amt Mettmann, mal zur Gemeinde Hilden. 1909 kam die Eingemeindung nach Düsseldorf, denn Eller war zum Industriestandort geworden und seine Bevölkerung rapide angewachsen.

Immerhin drei S-Bahn-Stationen liegen im Stadtteil, im Süden verläuft die Autobahn 46 - die Verkehrsanbindung ist somit optimal.

Vennhausen

Vennhausen, nördlich des Eller Forstes gelegen, sagt vielen Düsseldorfern nur wenig. In der Tat herrschte dort noch bis ins vergangene Jahrhundert hinein sumpfiges Gelände vor (die Silbe "Venn" deutet darauf hin). Es gab nur vereinzelte Höfe.

Während der großen Weltwirtschaftskrise machten sich Siedler, vielfach in Eigenleistung, daran, das Areal zu kultivieren, um sich mit ihren oft recht großen Familien niederzulassen. Übrigens gehörte Vennhausen früher einmal zur Bürgermeisterei Gerresheim. Deshalb sind auch heute noch viele Vennhauser nach Gerresheim hin orientiert. 1909 wurde Vennhausen zusammen mit Gerresheim nach Düsseldorf eingemeindet.

Unterbach

Unterbach - da denken die meisten sogleich an den See. In der Tat kam mit der Eingemeindung Unterbachs 1975 ein Stadtteil mit erheblichen Freizeitqualitäten zu Düsseldorf.

Immerhin ein Fünftel der gesamten Fläche besteht aus Wasser. Darüber hinaus gibt es viele Wälder, Wiesen und Felder in Unterbach, wo man ausgedehnte Spaziergänge zurück legen kann und was natürlich enorm zur Lebensqualität in diesem südöstlich der City gelegenen Gebiet beiträgt. Am See kann man im Sommer außer schwimmen (es gibt zwei Strandbäder) auch segeln, angeln, surfen oder Tretboot fahren. Und wen es nicht ins Café lockt, der sucht sich halt einen schönen Grillplatz.

Das vergleichsweise überschaubare Wohngebiet Unterbachs oberhalb der Rothenbergstraße liegt bereits an den Hängen des Bergischen Landes. Dorthin, genauer zu Erkrath, gehörte Unterbach auch vor der kommunalen Neugliederung.