Kindertageseinrichtungen - Landeshauptstadt Düsseldorf

Kindertageseinrichtungen

Kindertageseinrichtungen

Die Landeshauptstadt Düsseldorf bietet mit 107 Kindertageseinrichtungen im gesamten Stadtgebiet rund ein Viertel aller Betreuungsplätze für Kinder von vier Monaten bis zum Schuleintritt. Diese Einrichtungen sind sichere Orte, an denen Kinder spielen, lernen und heranwachsen können.

Die pädagogischen Teams – bestehend aus Erzieher*innen, Kinderpfleger*innen und weiteren Fachkräften – begleiten die Kinder auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit. Sie schaffen Lebensräume, die Vertrauen und Geborgenheit bieten. In diesen Räumen können sich die Kinder ganzheitlich entfalten – geistig, körperlich, sprachlich, emotional sowie sozial. Die Kindertageseinrichtungen sind Orte des Wachsens und Entdeckens, des Lernens und Zusammenlebens, die Begegnungen zwischen Kindern und Erwachsenen fördern. Das Lernen und die individuelle Entwicklung finden hier alltäglich und in der Gemeinschaft statt.

Bildung

Bildung

Die städtischen Kindertageseinrichtungen fördern Kinder ganzheitlich – das heißt: Sie unterstützen alle Bereiche der kindlichen Entwicklung. Grundlage dafür sind die Bildungsgrundsätze des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bildung wird als lebenslanger Prozess verstanden, der individuell und im sozialen Miteinander stattfindet. Kinder lernen aktiv, indem sie sich mit ihrer Umgebung auseinandersetzen. Dabei spielt Mitbestimmung eine wichtige Rolle: Kinder gestalten ihren Alltag mit und werden in Entscheidungen einbezogen.

In den Einrichtungen werden verschiedene Bildungsbereiche gefördert – zum Beispiel Sprache, Bewegung, Naturwissenschaften, soziale Fähigkeiten und kulturelle Bildung. Die pädagogische Arbeit orientiert sich an den Lebenswelten der Kinder und folgt einem situationsorientierten Ansatz. Bildung entsteht im Zusammenspiel zwischen Kindern, Fachkräften und dem Umfeld.

Inklusion

Inklusion

In den städtischen Kindertageseinrichtungen hat jedes Kind die gleichen Chancen auf Bildung und Teilhabe – unabhängig von Herkunft, Fähigkeiten, Einschränkungen oder sozialem Hintergrund. Vielfalt wird als Bereicherung gesehen, Inklusion ist ein grundlegendes Prinzip.

Inklusion gehört selbstverständlich zum pädagogischen Alltag. Die Einrichtungen schaffen eine Umgebung, in der jedes Kind individuell wahrgenommen und gefördert wird. Unterschiede werden wertgeschätzt, Barrieren – ob räumlich, sozial oder im pädagogischen Bereich – gezielt abgebaut. Sie orientieren sich auch hier an den Bildungsgrundsätzen des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wichtige Bestandteile sind die Förderung von Akzeptanz, Mitgefühl und Zusammenhalt in der Kindergruppe. Die Einrichtungen arbeiten eng mit Fachstellen und Eltern zusammen, um auf die Bedürfnisse jedes Kindes eingehen zu können. Die pädagogische Arbeit richtet sich nach den Stärken der Kinder und fördert ein gemeinschaftliches Miteinander.

Ziel ist es, dass alle Kinder voneinander und miteinander lernen, sich in einer wertschätzenden Gemeinschaft entfalten und gut auf ein Leben in einer vielfältigen Gesellschaft vorbereitet sind.

Die städtischen Kindertageseinrichtungen sind individuell

Schwerpunkte

Die städtischen Kindertageseinrichtungen setzen unterschiedliche pädagogische Schwerpunkte. So gibt es zum Beispiel Kitas mit dem Fokus auf Bewegung, Musik oder Sprache. Einige Einrichtungen legen besonderen Wert auf naturwissenschaftliche Bildung (MINT).

Im Kita-Navigator sind die Profile der einzelnen Einrichtungen mit Informationen zu den jeweiligen Schwerpunkten und pädagogischen Konzepten hinterlegt.

Familienzentren

Einige städtische Kindertageseinrichtungen in Düsseldorf sind als Familienzentren zertifiziert. Das bedeutet: Sie bieten nicht nur Betreuung und Bildung für die Kinder in der Einrichtung, sondern auch vielfältige Angebote für Familien aus der Umgebung.

Als Anlaufstelle im Stadtteil unterstützen diese Kitas bei unterschiedlichen Anliegen und arbeiten eng mit anderen Einrichtungen und Fachstellen zusammen. So entstehen wohnortnahe Angebote, die Familien stärken und vernetzen.

Faltblatt über die Familienzentren

Gruppenformen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen verfügen über zwei bis sechs Gruppen, in denen Kinder unterschiedlichen Alters betreut werden.

  • T1-Gruppe: Kinder zwischen zwei Jahren und dem Schuleintritt
  • T2-Gruppe: Kinder unter drei Jahren
  • T3-Gruppe: Kinder zwischen drei Jahren und dem Schuleintritt

Düsseldorfer Familiengruppe: Kinder zwischen vier Monaten und dem Schuleintritt

Betreuungszeiten

Die städtischen Kindertageseinrichtungen in Düsseldorf bieten verschiedene Betreuungsumfänge an.
Die Eltern können zwischen 25, 35 und 45 Wochenstunden wählen.

Hotline und Öffnungszeiten

  • Hotline i-Punkt Familie0211 89-98870
  • Kommen Sie einfach vorbei oder schreiben Sie uns gerne eine E-Mail!
  • Montag bis Freitag,
    von 9 bis 12 Uhr
    Montag bis Dienstag,
    von 13.30 bis 15.30 Uhr
    Donnerstag,
    von 13.30 bis 18 Uhr
  • Amt für Soziales und Jugend

    i-Punkt Familie
    Heinz-Schmöle-Straße 11-13
    40227 Düsseldorf