Wohnung nach Zimmerbrand unbewohnbar

| Einsatzmeldung

Einsatzkräfte bei einer Lagebesprechung

Feuerwehr rettet acht Menschen

Freitag, 9. August 2019, 16.00 Uhr, Peter-Behrens-Straße, Garath

Nach dem das Feuer im Recyclinghof und die Ölspur in Holthausen abgearbeitet waren, wurden der Löschzug der Wache Frankfurter Straße sowie die freiwillige Feuerwehr Garath zu einem Brand in einer Erdgeschosswohnung auf der Peter-Behrens-Straße gerufen. Trotz eines schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte die Zerstörung der Wohnung durch ein Feuer im Wohnzimmer nicht verhindert werden. Im weiteren Verlauf brachten die Feuerwehrleute acht Menschen in Sicherheit. Diese wurden vorsorglich durch einen Notarzt auf eine Rauchgasvergiftung untersucht. Keiner der acht Bewohner musste ins Krankenhaus.

Neben den Feuerwehrkräften waren auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz, die sich nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle sofort um die acht betroffenen Mieter des Mehrfamilienhauses kümmerten, die sich durch den verrauchten Treppenraum in Sicherheit gebracht hatten. Weil sie dabei auch Brandrauch eingeatmet hatten, wurden sie mit einem Spezialgerät überprüft, dass die schädliche Konzentration in der Ausatemluft feststellt. Da alle unter den kritischen Werten lagen, musste keiner zur weiteren Behandlung mit ins Krankenhaus. Für die Feuerwehrkräfte war der Rest Routine. Neben einem Löschtrupp unter Atemschutz mit einem Löschrohr zur Brandbekämpfung der Wohnung wurde gleichzeitig der Treppenraum mit einem Überdrucklüfter vom giftigen Qualm befreit. Das Feuer konnte in der Wohnung gehalten und abgelöscht werden. Alle weiteren Wohnungen wurden auf Ausbreitung von Brandrauch kontrolliert. Hier konnten die Mieter später aber alle in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Erdgeschosswohnung wurde durch Feuer, Rauch und Löschwasser so stark beschädigt, dass sie zurzeit unbewohnbar ist! Der Mieter, ein Mann mittleren Alters, kommt bei Bekannten unter.

Zur Brandursache wird die Polizei die Ermittlungen aufnehmen! Für die zwanzig Einsatzkräfte war der Einsatz nach eineinhalb Stunden beendet. Es entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro.