Logo Landeshauptstadt Düsseldorf
Aktuelle Themen:

Frauen in die Feuerwehr

Die Feuerwehr Düsseldorf sucht jährlich bis zu 50 Nachwuchskräfte für den Einsatzdienst. Dabei bietet der Feuerwehrberuf auch gute Perspektiven für Frauen, die sich für eine technische Tätigkeit interessieren. Die Zahl der Bewerberinnen für einen Job bei der Feuerwehr steigt in Deutschland von Jahr zu Jahr. Die Feuerwehren bewerten diesen Trend sehr positiv. Alle Feuer- und Rettungswachen in Düsseldorf sind so umgebaut worden, dass dort Frauen ihren Dienst versehen können.

Der Feuerwehrberuf ist sehr abwechslungsreich und bietet interessante - aber nicht immer ungefährliche - Aufgabenfelder wie beispielsweise Brandbekämpfung, Menschenrettung, Tierrettung, Hilfeleistung bei Unfällen, Hochwasser, Sturmschäden und Rettungsdiensteinsätze. Wo andere Menschen flüchten und konsterniert verharren beginnt die Arbeit der Feuerwehr. Neben dem Einsatzdienst gehören auch handwerkliche, betriebswirtschaftliche und verwaltende Tätigkeiten zum Berufsbild dazu.

Frauen proben den Einsatz von Feuerlöschern
Mehr als 30 Teilnehmerinnen informieren sich jährlich auf dem Girlsday über den Beruf der Feuerwehrfrau und testen, ob sie den Anforderungen gewachsen sind.

Die an den Einsatzstellen vorhandenen Risikopotenziale werden durch eine anspruchsvolle und konsequent durchgeführte Aus- und Fortbildung bei der Feuerwehr Düsseldorf minimiert. Weitere Vorzüge sich für die Wehr in der Landeshauptstadt zu entscheiden ist die Mitwirkung in einem modernen, dynamischen Team, das professionell handelt, schier unlösbare Aufgaben angeht und meistert. Modernste Technik und gute Schutzausrüstung sind ebenso selbstverständlich wie hervorragende Entfaltungsmöglichkeiten wie zum Beispiel in einer Sondergruppe der Höhenrettung, der Taucherstaffel oder in der Schnelleinsatzgruppe Rettungsassistenten.
Wer sich in der Landeshauptstadt Düsseldorf für den Beruf der Feuerwehrfrau entscheidet, wählt eine Beschäftigung mit großer Zukunft. Finanzielle Unabhängigkeit und Gleichbehandlung beider Geschlechter sind garantiert. Das Arbeiten in einem dynamischen und sozial engagierten Team mit vielen Herausforderungen sind nur einige Anreize, die sich jede Berufssuchende wünscht.

Die Arbeit im 24-Stunden-Schichtdienst fordert vom Einsatzpersonal eine hohe Flexibilität. Das Düsseldorfer Schichtdienstmodell bietet dennoch gute Möglichkeiten, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf erfüllt schon seit vielen Jahren die Förderung zur Chancengleichheit von Frauen im öffentlichen Dienst im Rahmen des Gleichstellungsgesetzes.

Eine Frau steigt eine Leiter hoch.
Auch das Klettern auf Leitern gehört zum Beruf einer Feuerwehrfrau.

Zwei Frauen haben den Schritt in die Feuerwehr schon vor einigen Jahren erfolgreich gewagt. Während die erste Frau als Brandamtfrau in der Abteilung Personalentwicklung, und als Zugführerin eingesetzt wird, arbeitet die Zweite als Hauptbrandmeisterin mitten im Männerteam an der Feuer- und Rettungswache Behrenstraße in Flingern. Angriffstruppfrau auf dem ersten Löschfahrzeug, Maschinistin auf der Drehleiter oder als Rettungsassistentin auf dem Notarzteinsatzfahrzeug, sind nur einige Beispiele für den Einsatz der jungen Frau und Mutter im Schichtdienst bei der Feuerwehr. Mit Freude geht sie zum Dienst: Soziale Arbeiten verrichten und sich für andere einsetzen, die in Not geraten sind, war immer schon ein Ziel der dynamischen Mitarbeiterin. "Eine Extrawurst, weil ich eine Frau bin, kommt überhaupt nicht infrage. Ich will nicht geschont werden", betont die Feuerwehrfrau. Aber auch das Team um die junge Mutter sieht das so.
Emanzipation fand bei der Feuerwehr Düsseldorf schon vor langer Zeit statt. Notärztinnen und Rettungsassistentinnen der vier Hilfsorganisationen rücken von den Feuer- und Rettungswachen im gemischten Team zu Notfällen aus: Arbeiten an den Einsatzstellen Hand in Hand und leisten professionelle Arbeit. In den Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr engagieren sich aktuell 19 Frauen im Ehrenamt.

In Nordrhein-Westfalen sind 45 der rund 8.300 hauptamtlichen Feuerwehrleute Frauen. Das Interesse der Frauen an der Feuerwehr wächst seit 1990 stetig an. Das ist den Feuerwehren auch recht. Denn vor allem die Berufsfeuerwehren haben Nachwuchsprobleme. Es gibt zwar viele Bewerber, aber viele scheitern am Sporttest. Der schriftliche Eignungstest mit Rechtschreibung, logischem Denken und Zahlenreihen wirft weitere Bewerber aus dem Rennen. Und beim medizinischen Eignungstest fallen noch mal etliche durch. Wer zur Feuerwehr will, muss sich natürlich gut darauf vorbereiten. Zwei bis drei Mal pro Woche Ausdauertraining und die geforderten sportlichen Disziplinen üben, dann dürften die "Hürden" im Sporttest leicht zu schaffen sein.


Sprachauswahl und Hauptnavigation:

Dachmarke :DÜSSELDORF

20. April 2014 | 05:12 Uhr

So
21°
Details Mo
20°
Details Di
21°
Details