Standort Technik- und Kommunikationszug

Technik- und Kommunikationszug

Der Technik- und Kommunikationszug wurde 1995 als "Löschgruppe Logistik" gegründet. Es handelt sich dabei um den ehemaligen Fernmeldezug des Düsseldorfer Katastrophenschutzes. Das 1928 erstellte Gerätehaus bietet Platz für elf Löschfahrzeuge. Die Gruppe ist, neben dem Umweltschutzzug, auf der Wache "Umweltschutz und Technische Dienste" der Berufsfeuerwehr stationiert.

Diese Einheit wurde nach der Umstrukturierung neu ausgerichtet. Die Einsatzkräfte werden für die Krisenstab-Kommunikation bei außergewöhnlichen Ereignissen, logistische Aufträge, Technische Hilfeleistungen und Versorgung von Einsatzstellen mit Getränken sowie Brandschutz im linksrheinischen Stadtgebiet eingesetzt. Die Kommunikationsaufgaben für den Krisenstab wurden aus dem Aufgabenfeld des Katastrophenschutzes übernommen, andere Herausforderungen neu gestellt. So sind die Beschaffung und Zuführung von Verpflegung und Verbrauchsgütern, die Stromversorgung sowie Ausleuchtung von Einsatzstellen, der Einsatz bei einer überörtlichen Hilfeleistung und Aktivitäten bei Großschaden- und Sonderlagen Arbeitsfelder der Löschgruppe. Durchschnittlich werden 20 Einsätze im Jahr absolviert.

Der Technik- und Kommunikationszug (2015)

Personelle Ausstattung und Ausbildung

Zur Zeit üben 28 Einsatzkräfte, 2 Frauen und 26 Männer, ihren Dienst in den verschiedenen Fachbereichen aus.

Neben einer typischen Feuerwehrgrundausbildung sind spezielle Kenntnisse im Umgang mit den Sonderfahrzeugen und -geräten erforderlich. Regelmäßig finden Schulungen statt. So beispielsweise auch für den Umgang mit dem Radlader oder für den Bereich der Kommunikationstechnik. Mehrmals im Monat trifft sich die Gruppe zu Schulungen oder Übungen auf der Wache.

Technische Ausrüstung

Für Sonderaufgaben, wie zum Beispiel Geräte- oder Materialtransport, stehen mehrere LKW mit unterschiedlicher Beladungskapazität zur Verfügung.

Der Gerätewagen "Licht" dient zum Ausleuchten von Einsatzstellen und wird von der Einheit betreut. Das Fahrzeug hat eine umfangreiche Sonderausstattung. Mit vier fahrbaren "Lichtgiraffen", können große Flächen ausleuchtet werden. Den notwendigen Strom erzeugt man mit eigenen Notstromaggregaten. Außerdem verfügt die Löschgruppe über ein Löschgruppenfahrzeug 16/12.

Auf einem Transportfahrzeug steht ein Radlader, der in der Lage ist, mit seinen verschiedenen Werkzeugen und Hubeinrichtungen an der Einsatzstelle unterschiedliche Aufgaben zu übernehmen, wie z. B. den Transport von Sandsäcken bei Hochwasserlagen. Die Einheit wird mit ausgebildeten Fahrern bereitgestellt.

Ein Gerätewagen "Küche", eine Einheit aus Zugfahrzeug und eine Art Imbisswagen, versorgt überwiegend Einsatzkräfte aber auch Betroffene mit Verpflegung. Diese Einheit wurde schon sehr oft an Großeinsatzstellen eingesetzt und ist eines der bekanntesten Gespanne des Technik- und Kommunikationszuges.

Der Einsatzleitwagen der Löschgruppe hat sich aufgrund der Ausstattung bei vielen Sonderlagen, Einsätzen und Veranstaltungen bewährt. Er bildet zusätzlich bei längeren Großschadenslagen die Außenverbindung zur Kommunikationszentrale des Krisenstabes, die ebenfalls vom Personal der Gruppe betrieben wird.

Die Löschgruppe verfügt insgesamt über 9 Fahrzeuge und 6 Anhänger.