In der Black Box steht das im Mittelpunkt, worum es im Filmmuseum eigentlich geht: Die Filme!
So präsentiert die Black Box Filme aller Jahrzehnte – von den Anfängen des Kinos bis heute.
Oft werden sie als kuratierte Reihe, als Werkschau oder mit Kommentar präsentiert. Einigen Vorstellungen gehen Einführungen durch die Mitarbeiter des Filmmuseums voraus. Bei besonderen Veranstaltungen werden die Filme und aktuelle Themen in Anwesenheit von Produktionsbeteiligten oder Fachleuten diskutiert und reflektiert.

Erstaufführungen, die in der Düsseldorfer Kinolandschaft mangels kommerzieller Verwertbarkeit nicht berücksichtigt werden, bringt das Filmmuseum ebenfalls auf die Leinwand. Viele Filme werden in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Seit 2009 wird die Black Box vom Filmmuseum Düsseldorf als kommunales Kino betrieben und hat sich seitdem einen festen Platz in der Düsseldorfer Kinolandschaft gesichert. In der Tradition kommunaler Kinos folgt der programmatische Ansatz der Annahme, dass Film Unterhaltung und Kunst zugleich ist. Vor dieser Folie wird die internationale Filmgeschichte präsentiert.

Dabei zeichnet sich die Black Box durch ihre enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Kulturinstituten, Hochschulen und weiteren Institutionen aus; so beispielsweise das Institut français, das Japanische Generalkonsulat, die Architektenkammer NRW oder die Heinrich-Heine-Universität.

Filmspulen im Projektionsraum

Technik

133 Sitzplätze
(1 Rollstuhlplatz)

Bildwandgröße
6,20 m x 2,60 m
Variable Bildgeschwindigkeit (16-25 Bilder/Sekunde)

Bildformate
35mm 1:1,37, 1:1,66, 1:1,85, Cinemascope; 16mm, Digi Beta, Beta SP

Tonformate
Mono, Dolby-A, Dolby SR, Dolby Digital

Digital-2K-Beam
Christies CP 2220

Server
Doremi DCP 2000

Welte-Kinoorgel

Kinoorgel

Links neben dem Haupteingang des Filmmuseums kann von außen, durch ein Fenster des Filmmuseums, die historische Kino-Orgel bewundert werden.

Am 12. Januar 1986 wurde die restaurierte Welte-Kinoorgel im damaligen Düsseldorfer Filminstitut eingeweiht. Erworben wurde das nicht nur historische, sondern auch sehr seltene Instrument bereits im Jahre 1980. Damals war die Orgel noch für das Filmmuseum vorgesehen, wurde dann aber in der Black Box, dem Kino des Filminstituts eingesetzt, wo sie ihrer ursprünglichen Funktion gerecht werden konnte.

Inzwischen wurde die Welte-Kinoorgel von der Landesregierung als technisches Denkmal eingestuft und ist 1993 zusammen mit der Black Box in das Filmmuseum umgezogen.

Nach wie vor finden mehrmals jährlich Stummfilm-Vorführungen statt, die von verschiedenen Organisten auf der Welte-Kinoorgel begleitet werden.

Kontakt und Information Black Box

  • Kartenreservierung
    Tel 0211 - 8992232

    Black-Box-Pass
    18 Euro · erm. 6 Euro

  • Eintrittspreise

    7 Euro · ermäßigt 5 Euro

    mit Black-Box-Pass 4 Euro

  • Florian Deterding
    Tel  0211 - 8993715
    Fax 0211 - 8993768

  • Keinen Film verpassen:
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