Stationen der Filmgeschichte

Stationen der Filmgeschichte

Immer dienstags um 20 Uhr

Stationen sind Orte der Abfahrt, Ankunft oder des Richtungswechsels. Auf der langen Reise der Filmgeschichte waren und sind sie Punkte, in denen Neues geschaffen, Außergewöhnliches geleistet oder etwas Einmaliges hervorgebracht wurde. Filme, die nach wie vor interessant, spannend oder erhellend sind. Andere wurden im Negativen wie im Positiven Monumente, da sie eng mit der Zeitgeschichte verbunden waren.

Di 4.10. | 20:00
STAGECOACH · RINGO/HÖLLENFAHRT NACH SANTA FÉ

Regie: John Ford · USA 1939

Di 11.10. | 20:00
CRUISING

Regie: William Friedkin · USA 1980

Di 18.10. | 20:00
NEMA – YE NAZDIK · CLOSE – UP

Regie: Abbas Kiarostami · IRN 1990

Di 25.10. | 20:00
FREAKS

Regie: Tod Browning · USA 1932

 

Alle Filme finden Sie im Flyer

In Zusammenarbeit mit Filmforum – Freundeskreis des Filmmuseums e.V.

Stummfilm + Musik

Stummfilm + Musik

Während der Frühzeit des Kinos war es noch nicht möglich Bild und Ton synchron aufzunehmen und abzuspielen. Deshalb wurden Stummfilme in den Kinos von Live-Orchestern oder Kinoorgeln begleitet und so stimmungsvoll für das Publikum unterlegt. In dieser Tradition begibt sich das Filmmuseum einmal im Monat in die Frühzeit des Films und präsentiert einen Stummfilm mit Live-Musik. Dieses Angebot ist in der Umgebung einzigartig!
Neben klassischer Begleitung am Klavier oder der hauseigenen Welte-Kinoorgel kommen auch moderne Musikrichtungen und DJs auf die Bühne. Erleben Sie Kino in seiner ursprünglichen Form als dezidierte Bildsprache und lassen Sie sich von der Welt des Stummfilms verzaubern.

Eintritt: 9,00 Euro · Ermäßigt: 7,00 Euro · mit Black-Box-Pass: 6,00 Euro


Sa 22.10. 20:00
DAS WEIB DES PHARAO

D 1921 ∙ 109 min ∙ dt. Zwischentitel ∙ digitalDCP ∙ FSK 18
R: Ernst Lubisch · B: Norbert Falk, Hanns Kräly · K: Theodor Sparkuhl, Alfred Hansen ∙ D: Emil Jannings, Harry Liedtke, Dagny Servaes, Paul Wegener, Albert Bassermann, Lyda Salmonova, Friedrich Kühne

Amenes, der tyrannische Pharao Ägyptens, ist der Tochter des Königs von Äthiopien versprochen. Dieser zeigt allerdings kein Interesse an seiner versprochenen Braut und verliebt sich stattdessen in eine griechische Dienerin namens Theonis, die aus der äthiopischen Sklaverei geflohen ist. Daraufhin erklärt der König von Äthiopien Ägypten den Krieg. Bevor er in den Kampf zieht, lässt Amenes seine Geliebte Theonis einmauern, da sie geschworen hat, ausschließlich ihrem Geliebten Ramphis treu zu sein...

DAS WEIB DES PHARAO war Ernst Lubitsch vorletzte Großproduktion, die er in Deutschland drehte. Lubitsch ging bald darauf als erster deutscher Regisseur nach Hollywood. Das im Süden Berlins
gedrehte Epos um die unmögliche Liebe eines gottgleichen Pharaos zu einer Sklavin feierte am 19. Februar 1922 seine Weltpremiere in New York. Lubitsch stellt mit diesem Werk seine Regiekunst in ganz großem Stil unter Beweis: Ein von exzellenten Darsteller*innen getragenes Melodram, von einer beklemmenden Atmosphäre bestimmt und durch seine atemberaubenden Innendekors meisterhaft in Szene gesetzt. Die von Exotismus getragenen Liebesszenen geben dem Film zudem auch komödiantische Einlagen.

Dominik Gerhard begleitet an der Welte-Kinoorgel.
In Kooperation mit dem 17. IDO-Festival, dem Internationalen Düsseldorfer Orgelfestival sowie dem Stummfilm-Magazin: https://www.stummfilm-magazin.de/

➜ Kein Einlass nach Veranstaltungsbeginn.

Filmclubs

Filmclubs

Jeden Donnerstag zeigen die jeweils einem Sprachraum gewidmeten Filmclubs untertitelte Originalfassungen – auf Spanisch, Italienisch und Französisch. Hier bieten die Filmreihen der Filmclubs sprachkundigen Besucherinnen und Kulturinteressierten regelmäßig die Möglichkeit, den Film in seiner ursprünglichen Version zu hören und die Länder besser kennenzulernen. Damit greift die Black Box eine Idee der Gründerzeit kommunaler Filmarbeit auf. Kooperationspartner sind das Japanische Generalkonsulat, das Institut français und das Übersetzungsbüro Manzin.

Selbst wenn man die Sprache nicht perfekt beherrscht, erleichtern die Untertitel das Verständnis. In erster Linie spüren die Filmclubs aktuellem Filmgeschehen in den jeweiligen Ländern nach. Es gibt aber auch den einen oder anderen Klassiker in Originalsprache zu entdecken.

 

Spanischer Filmclub

2. Donnerstag im Monat

Do 13.10. | 20:00
MADRES PARALELAS · PARALLELE MÜTTER
Regie: Pedro Almodóvar · E 2021

 

Italienischer Filmclub

3. Donnerstag im Monat

Do 20.10. | 20:00
TRE PIANI · DREI ETAGEN

Regie: Nanni Moretti · I·F 2021

 

Französischer Filmclub

4. Donnerstag im Monat

Kein Französischer Filmclub im Oktober

Neu restauriert

Neu restauriert

Mit Hilfe von Filmrestaurierungen kehren verloren geglaubte Filmschätze auf die Leinwand zurück. Der chemische Verfall einer Filmkopie kann nicht aufgehalten, gleichwohl aber durch optimale klimatische Bedingungen verzögert werden. Verschiedene Ausgangsmaterialien des historischen Originals werden restauriert und digitalisiert, um dann im Kino als Duplikat erneut aufgeführt zu werden. Monatlich präsentiert das Filmmuseum aktuelle Filmrestaurierungen aus Kinematheken und Archiven in Deutschland und Europa.
 

Neu restauriert im Oktober

Mi 19.10. 20:00 | So 30.10. 17:00

OODO WIDZENIA, DO JUTRA ∙ AUF WIEDERSEHEN, BIS MORGEN

PL 1960 · 88 min · OmeU · digitalDCP · ab 18 • R: Janusz Morgenstern B: Zbigniew Cybulski, Bogumił Kobiela, Wilhelm Mach · K: Jan Laskowski D: Zbigniew Cybulski, Teresa Tuszyńska, Grańyna Muszyńska u.a.

Zu Beginn der 1960er-Jahre: Jacek ist Regisseur eines studentischen Theaters in Danzig. Eines Tages trifft er Margueritte, die Tochter des französischen Konsuls. Er lädt sie zum Tennisspielen ein und von da an treffen sie sich regelmäßig. Margueritte besucht auch das Theater, in dem Jacek arbeitet. Er ist offen-sichtlich verliebt, verbringt den ganzen Tag mit Margueritte und vernachlässigt seine Pflichten. Für sie ist diese Bekanntschaft jedoch nur Unterhaltung. Ohne sich von Jacek zu verabschieden, verlässt sie Danzig. DO WIDZENIA DO JUTRA ist die Liebesgeschichte zweier junger Menschen, die nicht im Stande sind, ihren aufkeimenden Gefühlen zu folgen.

Der Film ist ein subtiles Bild voll sentimentaler Wärme aus dem Milieu der studentischen Jugend der späten 1950er- und frühen 1960er-Jahre, als der Kommunismus in Polen noch in vollem Gange war. „Wir machen einen Liebessfilm, ein Genre, das in unserem heutigen polnischen Kino eher unbekannt und daher schwierig ist, vor allem, wenn es darum geht, das spezifische lyrische Klima einzufangen.“ sagte Janusz Morgenstern. Der Film war sein Regiedebüt. Zuvor arbeitete Morgenstern vor allem als Assistent Andrzej Wajdas, unter anderem bei POPIÓŁ I DIAMENT (1958). Der später weltbekannte Komponist Krzysztof Komeda schrieb zum ersten Mal die Musik für einen Film.

Am 16. November 2022 wäre Janusz Morgenstern 100 Jahre alt geworden.

Einführung am 19.10.: Lidia Jansen (Polnisches Institut Düsseldorf)

In Kooperation mit dem Polnischen Institut Düsseldorf

 

So 15.10. 20:00 | Fr 21.10. 20:00

TERMINATOR 2: JUDGMENT DAY ∙ TERMINATOR 2 – TAG DER ABRECHNUNG

USA 1991 · 153 min · OF · digitalDCP · FSK 16R: James Cameron · B: James Cameron, William Wisher · K: Adam Greenberg D: Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton, Edward Furlong, Robert Patrick, Earl Boen, Joe Marton, S. Epahata Merkerson

Im Jahr 2029 war die Geburtsstunde des Terminators. Jetzt ist er zurück - und noch immer wird in einer möglichen Zukunft nach einem Nuklearkrieg heftig Widerstand von wenigen Überlebenden gegen die Maschine geleistet. Ihr Anführer heißt John Connor. Erneut reist ein Terminator, der T-1000 in der Zeit, um den jungen Connor auszulöschen. Doch der T-800, in Person von Arnold Schwarzenegger, stellt sich dem entgegen. Er ist damit beauftragt, den jungen Connor zu schützen. Ein Duell entbrennt, wie es die Welt noch nicht gesehen hat.

In der Rolle seines Lebens verkörpert Arnold Schwarzenegger hier einen Schutzengel aus Stahl. Der Kulturwissenschaftler Peter Sloterdijk hat TERMINATOR 2: JUDGMENT DAY euphorisiert als „Kino-Wagner-Oper“ bezeichnet, sichtlich gerührt von seinen religiösen Konnotationen. So beobachtet Sloterdijk, dass Regisseur James Cameron den „Text der Evangelien mit brutalster Gegenwartsliteratur zusammenzieht.“ Die Maschinen agieren seiner Meinung nach als Alliierte des kleinen Messias und Schwarzenegger sei dabei „ein neuer Christophorus, der den Menschheitsretter durch die Welt wie durch ein Schlachtfeld“ trage. Cameron hat mit der Fortsetzung seines Terminatorfilms schlicht und ergreifend ein mächtiges Mythenwerk geschaffen und bei den Besucher*innen einen Nerv getroffen, den er wie folgt umschreibt: „Plötzlich war der Terminator ein Schichten übergreifendes Phänomen, das die Leute auf einem psychologischen Level ansprach. Er repräsentierte die dunkle Seite menschlicher Psyche und die Zuschauer begrüßten diese Fantasie, völlig von allen moralischen Zwängen losgelöst sein zu können. Es ist eine dunkle Vision, aber eine, mit der Menschen in der Sicherheit eines abgeschotteten Kinos viel Spaß haben.“

Filmklassiker am Nachmittag

Filmklassiker am Nachmittag

Die Filmklassiker am Nachmittag zeigen deutsche Filme aus den 1930er und 1940er Jahren. Zur Zeit des Nationalsozialismus pendelte das deutsche Kino zwischen Propaganda und eskapistischem Unterhaltungskino – mit teilweise fließenden Grenzen. Das Unterhaltungskino machte zu dieser Zeit etwa 90% der Produktion aus und entwickelte eine genuin eigene Qualität. Die Filmklassiker am Nachmittag möchten einen Blick auf das harmlos wirkende Kino dieser Zeit werfen – stets mit dem Bewusstsein, vor welchem zeithistorischen Hintergrund diese unterhaltenden Lustspiele inszeniert wurden.

In unregelmäßigen Abständen werden in Sondervorstellungen sogenannte Vorbehaltsfilme mit Einführung und anschließender Diskussion vorgeführt. Diese Filme wurden im Auftrag der Goebbelschen Propaganda-Maschinerie gedreht und sind nur unter bestimmten Auflagen spielbar.

Eintritt: 2,00 Euro

So 2.10. 15:00 | Di 11.10. 15:00
TANZ AUF DEM VULKAN

D 1938 · 86 min · DF · digitalDCP · FSK 12
R: Hans Steinhoff · B: Hans Rehberg, Hans Steinhoff, Peter Hagen · K: Ewald Daub · D: Gustaf Gründgens, Sybille Schmitz, Gisela Uhlen, Theo Lingen u.a.

Gustaf Gründgens in der Rolle des Jean-Gaspard Debureau, ein böhmisch-französischer Pantomime – bekannt durch seine Kunstfigur „Pierrot“. Von der Bühne auf die Guillotine führt der abenteuerliche Weg des großen Schauspielers, der nicht nur ein Liebling des unterdrückten Pariser Volkes war, sondern auch den eitlen König X. öffentlich verspottete und als Liebhaber der schönen Gräfin Heloise zum Rivalen des Herrschers wurde.

Der Film wandte sich in seiner Kernaussage gegen Repression und Unterdrückung, gegen die Methoden eines Polizeistaates. Der nationalsozialistischen Führung missfiel dieser Film, dennoch passierte er die Zensur und erhielt das Prädikat „künstlerisch wertvoll“. Das Lied „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ wurde zum Vertrieb auf Schallplatte verboten, blieb aber im Film enthalten. Ob es tatsächlich die Intention von Hans Steinhoff war, die Polizeimethoden eines totalitären Staates an den Pranger zu stellen, ist heute schwer zu beurteilen. Unabhängig davon: Die Mischung aus Spiel-, Historien- und Revuefilm machten TANZ AUF DEM VULKAN zu einem Gesamtkunstwerk aus Schauspiel, Ballett und Musik. Vor allem dank der schauspielerischen Leistung von Gustaf Gründgens gilt der Film als eine der besten Inszenierungen seiner Zeit.

42nd Street Düsseldorf

42nd Street Düsseldorf

Als Hommage an die 24-Stunden-Kinos der 1970er-Jahre auf der 42nd-Street in New York und an die ehemalige kleine Schmuddelkinomeile in Düsseldorf widmet sich Mondo Bizarr einmal im Monat in Form eines 35mm-Double-Features den Klassikern des internationalen Exploitation-Films. Die Reihe 42nd-Street Düsseldorf liefert Wahnsinniges und Abstruses, Vergessenes und Verbotenes, kombiniert mit einer auf die Hauptfilme abgestimmten Trailershow.

Mit Eintrittskarte des ersten Films ist die zweite Vorstellung kostenlos · Einführung: Marc Ewert (Mondo Bizarr, Düsseldorf)

» Tote und Ratten «

Fr 7.10. | 20:30
TASTE OF FEAR · EIN TOTER SPIELT KLAVIER

GB 1961 · 81 min · DF · 35mm · FSK 16
R: Seth Holt · B: Jimmy Sangster · K: Douglas Slocombe · D: Susan Strasberg, Ronald Lewis, Ann Todd u.a.

Die britischen Hammer-Studios bescherten uns schon so einigen übersinnlichen Horror mit Vampiren, Aliens und Werwölfen. Besonders Anfang der 1960er-Jahre lieferte das kleine Studio im Zuge des gewaltigen Erfolges von PSYCHO (1960) ein paar durchaus gelungene Schwarzweiß-Psychothriller ab. Dazu zählt Seth Holts TASTE OF FEAR, der mit seinen atmosphärischen Schattenspielen und fintenreichen Story überzeugt. Hauptdarstellerin Susan Strasberg lässt uns zudem mitfiebern und Christopher „Dracula“ Lee punktet als sinistrer Arzt. Ein wahres Kleinod!

Im Anschluss, ca. 22:30:

NIGHTHAWKS · NACHTFALKEN
USA 1981 · 95 min · DF · 35mm · FSK 16
R: Bruce Malmuth · B: David Shaber · K: James A. Contner · D: Sylvester Stallone, Billy Dee Williams, Lindsay Wagner u.a.

Ein Actionfilm mit Rutger Hauer als dämonischer Terrorist, der zudem von einem haarigen Sylvester Stallone und Billy Dee Williams gejagt wird, KANN einfach nicht schlecht sein! Bruce Malmuths NIGHTHAWKS hat dank seiner Besetzung, aufwändig-blutiger Actionszenen und einem generell wahnsinnigen Keith-Emerson-Soundtrack seinen Ruf als Kultfilm mehr als verdient. Allein schon das Blickduell während der grandiosen Disco-Sequenz in Dolby Stereo lohnt bereits den Eintritt!

Psychoanalyse & Film

Psychoanalyse & Film

In dieser sehr erfolgreichen Reihe zeigt die Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik seit 2001 monatlich Filme mit einer filmanalytischen Einführung von Dorothee Krings (Redakteurin der RP). Der anschließende Vortrag eines/-r Psychoanalytikers/in leitet die Diskussion ein. Die Beteiligung des Publikums ist nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht. Reden Sie mit

Fr 28.10. 19:00
RETFÆRDIGHEDENS RYTTERE ∙ HELDEN DER WAHRSCHEINLICHKEIT

DK 2020 · 116 min · OmU · digitalDCP · FSK 16
R/B: Anders Thomas Jensen · K: Kasper Tuxen · D: Mads Mikkelsen, Andrea Heick Gadeberg, Nikolaj Lie Kaas u.a.

Trauer-Arbeit ist eine einsame Angelegenheit, entsprechend möchte der gerade heimgekehrte Offizier Markus einfach seine Ruhe haben. Er will möglichst wenig weinen, sich um seine Teenager-Tochter Mathilde kümmern und den Verlust seiner Frau mit viel Bier herunterspülen. Doch diese Rechnung hat er ohne die drei Unglücksvögel gemacht, die vor seiner Tür auftauchen. Der Mathematiker Otto, sein nervöser Kollege Lennart und der exzentrische Hacker Emmenthaler sind sichtlich vom Leben gebeutelt. Doch sie haben einen Weg gefunden, dem Schicksal das Handwerk zu legen: Sie können rechnen. Und ihren Berechnungen zufolge starb Markus' Frau nicht zufällig.

Tatsächlich hat das schräge Trio Indizien gefunden, die stutzig machen. Aus zahllosen Details knüpfen sie eine zwingende Beweiskette, an deren Ursprung eine Bande namens Riders of Justice steht. Egal wie unwahrscheinlich ihre Theorie klingt, – sie weckt erfolgreich die Rachlust des emotional sonst sparsamen Familienvaters. Otto, Lennart und Emmenthaler tarnen sich vor allem für die ahnungslose Mathilde als Trauer-Therapeuten, üben fleißig den Umgang mit automatischen Waffen und freuen sich auf den Bananenkuchen, wenn das Unrecht erstmal aus der Welt geschafft ist. Denn gemeinsam planen sie nichts weniger als einen Schlag gegen das organisierte Verbrechen – und genießen den Trost einer uner warteten Gemeinschaft. Doch schon bald fällt den „Riders of Justice“ auf, dass ihnen jemand auf der Spur ist.

Einführung und Diskussionsleitung: Dr. Marga Löwer-Hirsch

Kontakt und Information Black Box