Stationen der Filmgeschichte

Immer dienstags um 20 Uhr

Stationen sind Orte der Abfahrt, Ankunft oder des Richtungswechsels. Auf der langen Reise der Filmgeschichte waren und sind sie Punkte, in denen Neues geschaffen, Außergewöhnliches geleistet oder etwas Einmaliges hervorgebracht wurde. Filme, die nach wie vor interessant, spannend oder erhellend sind. Andere wurden im Negativen wie im Positiven Monumente, da sie eng mit der Zeitgeschichte verbunden waren.

Di 19.2. | 20:00
PINYIN HUÓZHE · LEBEN!
Regie: Zhang Yimou · CHN·HK 1994

Di 26.2. | 20:00
L'ANNÉE DERNIÈRE À MARIENBAD · LETZTES JAHR IN MARIENBAD
Regie: Alain Resnais · F·I 1961

Di 5.3. | 20:00
SYSTEM OHNE SCHATTEN
Regie: Rudolf Thome · D 1983

Di 12.3. | 20:00
FUCKING ÅMÅL · RAUS AUS ÅMÅL
Regie: Lukas Moodysson · SWE·DK 1998

Di 19.3. | 20:00
HATARI!
Regie: Howard Hawks · USA 1962

Di 26.3. | 20:00
PROSPERO'S BOOKS · PROSPEROS BÜCHER
Regie: Peter Greenaway · GB·F·NL·I 1991

Alle Filme finden Sie im Flyer


In Zusammenarbeit mit Filmforum – Freundeskreis des Filmmuseums e.V.

Stummfilm + Musik

Während der Frühzeit des Kinos war es noch nicht möglich Bild und Ton synchron aufzunehmen und abzuspielen. Deshalb wurden Stummfilme in den Kinos von Live-Orchestern oder Kinoorgeln begleitet und so stimmungsvoll für das Publikum unterlegt. In dieser Tradition begibt sich das Filmmuseum einmal im Monat in die Frühzeit des Films und präsentiert einen Stummfilm mit Live-Musik. Dieses Angebot ist in der Umgebung einzigartig!
Neben klassischer Begleitung am Klavier oder der hauseigenen Welte-Kinoorgel kommen auch moderne Musikrichtungen und DJs auf die Bühne. Erleben Sie Kino in seiner ursprünglichen Form als dezidierte Bildsprache und lassen Sie sich von der Welt des Stummfilms verzaubern.

Eintritt:
8,00 Euro · Ermäßigt: 5,00 Euro · mit Black-Box-Pass: 4,00 Euro

Sa 23.2. | 20:00
DAS ALTE GESETZ

D 1923 · 137 min · dt. ZT · digitalDCP · FSK 0 · Regie: E.A. Dupont · Drehbuch: Heinrich Laube, Paul Reno · Kamera: Theodor Sparkuhl · Darsteller: Henny Porten, Ruth Weyher, Hermann Vallentin u.a.

 

Filmclubs

Jeden Donnerstag zeigen die jeweils einem Sprachraum gewidmeten Filmclubs untertitelte Originalfassungen – auf Französisch, Griechisch, Italienisch und Spanisch. Hier bieten die Filmreihen der Filmclubs sprachkundigen Besuchern und Kulturinteressierten regelmäßig die Möglichkeit, den Film in seiner ursprünglichen Version zu hören und die Länder besser kennenzulernen. Damit greift die Black Box eine Idee der Gründerzeit kommunaler Filmarbeit auf. Kooperationspartner sind das Japanische Generalkonsulat, das Institut français und das Übersetzungsbüro Manzin.

Selbst wenn man die Sprache nicht perfekt beherrscht, erleichtern die Untertitel das Verständnis. In erster Linie spüren die Filmclubs aktuellem Filmgeschehen in den jeweiligen Ländern nach. Es gibt aber auch den einen oder anderen Klassiker in Originalsprache zu entdecken.

 

Griechischer Filmclub

1. Donnerstag im Monat

Do 07.03. | 20:00
I EARINI SYNAXIS TON AGROFYLAKON · DAS FRÜHLINGSTREFFEN
Regie: Dimos Avdeliodis · GR 1999

 

Spanischer Filmclub

2. Donnerstag im Monat

Do 14.03. | 20:00
REY
Regie: Niles Attalah · CHI·F·NL·D 2017

 

Italienischer Filmclub

3. Donnerstag im Monat

Do 21.02. | 20:00
NAPOLI VELATA · DAS GEHEIMNIS VON NEAPEL
Regie: Ferzan Ozpetek · I 2017

 

Französischer Filmclub

4. Donnerstag im Monat

Im Februar keine Vorstellung!

Neu restauriert

Mit Hilfe von Filmrestaurierungen kehren verloren geglaubte Filmschätze auf die Leinwand zurück. Der chemische Verfall einer Filmkopie kann nicht aufgehalten, gleichwohl aber durch optimale klimatische Bedingungen verzögert werden. Verschiedene Ausgangsmaterialien des historischen Originals werden restauriert und digitalisiert, um dann im Kino als Duplikat erneut aufgeführt zu werden. Monatlich präsentiert das Filmmuseum aktuelle Filmrestaurierungen aus Kinematheken und Archiven in Deutschland und Europa.

Neu restauriert im März

SA 2.3. 19:00 | SO 10.3. 12:00
KLASSENVERHÄLTNISSE

D·F 1984 · 126 min · DF · digitalDCP · ab 18 · Regie: Jean-Marie Straub, Danièle Huillet · Drehbuch: Jean-Marie Straub, Danièle Huillet nach einer Vorlage von Franz Kafka · Kamera: William Lubtchansky, Caroline Champetier, Christophe Pollock D: Christian Heinisch, Nazzareno Bianconi, Mario Adorf u.a.


Basierend auf Kafkas Romanfragment Der Verschollene erzählt der Film von Karl Rossmann, der im frühen 20. Jahrhundert in die USA auswandert und versucht, dort in der „Neuen Welt“ Fuß zu fassen. Doch scheitert er wie alle Figuren Kafkas an der Undurchschaubarkeit des Systems. Die digitale Restaurierung entstand in Zusammenarbeit von Belva Film und Archive außer sich. Archive außer sich ist ein Projekt des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt. Gefördert im Rahmen von Das neue Alphabet durch die Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Filmklassiker am Nachmittag

Die Filmklassiker am Nachmittag zeigen jeden ersten Dienstag im Monat um 15 Uhr deutsche Filme aus den 1930er und 1940er Jahren. Zur Zeit des Nationalsozialismus pendelte das deutsche Kino zwischen Propaganda und eskapistischem Unterhaltungskino – mit teilweise fließenden Grenzen. Das Unterhaltungskino machte zu dieser Zeit etwa 90% der Produktion aus und entwickelte eine genuin eigene Qualität. Die Filmklassiker am Nachmittag möchten einen Blick auf das harmlos wirkende Kino dieser Zeit werfen – stets mit dem Bewusstsein, vor welchem zeithistorischen Hintergrund diese unterhaltenden Lustspiele inszeniert wurden.

In unregelmäßigen Abständen werden in Sondervorstellungen sogenannte Vorbehaltsfilme mit Einführung und anschließender Diskussion vorgeführt. Diese Filme wurden im Auftrag der Goebbelschen Propaganda-Maschinerie gedreht und sind nur unter bestimmten Auflagen spielbar.

Eintritt: 2,00 Euro

Di 5.3. | 15:00
ANNA UND ELISABETH
Regie: Frank Wysbar · D 1933

Psychoanalyse & Film

In dieser sehr erfolgreichen Reihe zeigt die Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik seit 2001 monatlich Filme mit einer filmanalytischen Einführung von Dorothee Krings (Redakteurin der RP). Der anschließende Vortrag eines/-r Psychoanalytikers/in leitet die Diskussion ein. Die Beteiligung des Publikums ist nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht. Reden Sie mit!

Fr 22.02. | 19:00
GASLIGHT · DAS HAUS DER LADY ALQUIST
Regie: George Cukor · USA 1944

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