Doppelt belichtet und abgedreht - Neue Musik und alte Lieder zu neueren Filmen und älteren Geschichten

Am

Ein bunter Abend mit Schwarzweiß­-Filmen, Musik für Dreh­orgeln, Texten und Bildern aus aller Welt, dem Schwarzwald und vom Rhein. Mit Martin Bergande, Komposition und Drehorgeln Telemach Wiesinger, Kinematographie und Filmprojektion 20er- und 27er-Drehorgeln aus der Orgelbauwerkstatt Achim Schneider, Waldkirch.

Martin Bergande bringt in seinen Kompositionen für Drehorgeln lakonisch und lapidar Hintersinniges zum Ausdruck. Die Begleitung von Telemach Wiesingers 16-mm Kurzfilmen reicht von frei assoziierten Stummfilmmusiken über Bearbeitungen von Friedrich Silchers „Loreley“ und Franz Schuberts „Doppelgänger“ nach Heinrich Heine bis hin zu live realisierten und synchronisierten Soundtracks. Wiesingers Schwarzweiß-Filme der „Augenblick“-Serie sind gleich zeitig visuelle Gedichte, Reiseberichte und anthropologische Studien von Hafenstädten und mechanisch-funktionaler Architektur. Nicht immer geht es darin mit rechten Dingen zu, genauso wenig wie in Bergandes für Drehorgeln bearbeiteten Grabbe-Szenen, neun Bagatellen mit Texten und Bildern von skurrilen Episoden aus Christian Dietrich Grabbes Düsseldorfer Zeit.

Eintritt: 9,00 Euro · ermäßigt 7,00 Euro  mit Black-Box-Pass 6,00 Euro

In Kooperation mit IDO, dem 14. Internationalen Düsseldorfer Orgelfestival.