Forum "Seelische Gesundheit"

| Amt 53 Event

Das Forum "Seelische Gesundheit" - Eine Veranstaltungsreihe der Sucht- und Psychiatriekoordination in Kooperation mit der Volkshochschule Düsseldorf.

Vor dem Hintergrund der Zunahme psychischer Erkrankungen veranstaltet die Sucht- und Psychiatriekoordination des Gesundheitsamtes mit der Volkshochschule Düsseldorf in den Räumen der Volkshochschule das Forum "Seelische Gesundheit". Es soll interessierte Bürgerinnen und Bürger in regelmäßigen Abständen rund um die Themenfelder psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen informieren und Raum für Austausch und Gespräche bieten.
Die Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungen finden statt:
am 1. Mittwoch im Monat zu den unten genannten Terminen
von 17:30 bis 19 Uhr
im Saal 2 der Volkshochschule, Weiterbildungszentrum am Hauptbahnhof.

Bertha-von-Suttner-Platz 1


Verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung der Abende sind die Mitglieder des Düsseldorfer Versorgungsnetzwerks.

Koordiniert wird die Veranstaltungsreihe von der Psychiatriekoordination des Gesundheitsamtes.

Programm 2018

Wann? Themen und Referenten
Mittwoch,
06.06.2018

Einblicke in die Seele - Mit Depressionen leben lernen

Jeder dritte Mensch leidet einmal im Leben an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Doch die kranke Seele ist in unserer Gesellschaft weiterhin ein Tabu-Thema. Wir möchten Berührungsängste abbauen. Mitarbeitende und Betroffene laden zum Austausch über das Thema Depression ein. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen und der Umgang mit Depressionen. Stichworte: Selbstfürsorge und Selbsthilfe

Referenten: Andrea Koziolek, Henning Rannoch, Graf Recke Sozialpsychiatrie & Heilpädagogik

Mittwoch,
04.07.2018

Sorgen kann man teilen

Sorgen kann man teilen, so der Slogan der 1956 in Berlin gegründeten Telefonseelsorge. Inzwischen gibt es über 100 Telefonseelsorge-Stellen in Deutschland. Längst sind nicht mehr nur Suizidgedanken ein Grund, sich dorthin zu wenden. Seelsorge wird am Telefon, per Email und Online per Chat angeboten. Welchen Beitrag leistet Telefonseelsorge zur seelischen Gesundheit? Wer fragt uns an? Mit wem teilt man seine Sorgen? Und: Kann Sorgen teilen am Telefon, in der Mail, im Chat hilfreich sein?

Refrentin: Dipl. Psych. Claudia Kader-Tjijenda, TelefonSeelsorge Düsseldorf

Mittwoch,
05.09.2018

Kinder aus Suchtfamilien stärken

Viele Kinder wachsen im Themenbereich Sucht auf. Sei es, dass sie süchtige Eltern haben oder in ihrem Umfeld mit Sucht in Berührung kommen. Oft sind sie hilflos und haben viele Fragen. Süchtige Eltern sind nicht per se erziehungsunfähig. Sie sind oft voller Scham und wollen auch gute Eltern sein. Wir zeigen auf, wie man Familiensysteme im Kontext "Sucht" begleiten kann. Dies ist nicht nur für betroffene Eltern, sondern auch für Lehrer, Erzieher, Pädagogen und Angehörige von Interesse.

Referentinnen: Ina Schubert, Nicole Jung, SKFM Düsseldorf

Mittwoch,
08.10.2018

Vollmacht- Patientenverfügung- Betreuung

Jeder Erwachsene kann durch Unfall, seelische oder somatische Erkrankungen in die Lage kommen, dass er wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbstverantwortlich regeln kann. Die Vollmacht ermöglicht ein hohes Maß an Selbstbestimmung. Sie benennen eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens, die bereit sind, für Sie im Bedarfsfall zu handeln. Sie bestimmen, wie Ihre Angelegenheit geregelt werden sollen und können sich von Ihren Wünschen und Bedürfnissen leiten lassen.

Referentin/Referent: Birgit Mazocha-Schulte, Friedwald Maug, Betreuungsstelle Düsseldorf

Mittwoch,
07.11.2018

„Kontrolliert konsumieren – geht das?“ Vorstellen des Konsumreduktionsprogramms KISS

Es gibt viele gute Gründe neben abstinenzorientierten auch alternative, zieloffene Behandlungsangebote wie Konsumreduktionsprogramme anzubieten. Dies insbesondere, wenn sich Abstinenz - zumindest temporär - als nicht realisierbar erweist. Wir möchten unsere Erfahrung mit diesen Angeboten vorstellen. KISS "Kompetenz im selbstbestimmten Substanzkonsum", ist ein spezielles Selbstmanagementprogramm zur gezielten Reduktion des Konsums legaler und illegaler Drogen. Es wird seit einigen Jahren in der Drogenberatung der Düsseldorfer Drogenhilfe e. V. in Einzel- und Gruppengesprächen angeboten und durchgeführt.

Referentin: Kathleen Otterbach, Düsseldorfer Drogenhilfe e. V.

Mittwoch,
05.12.2018

Das Leben mit „Abhängigen“- Informationen und Hilfsangebote für Angehörige von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen

Viele Menschen haben suchtkranke Angehörige oder Freunde. Das kann eine Alkohol- oder Drogenabhängigkeit oder auch eine Spielsucht sein. Häufig ist das Umfeld von der Sucht mitbetroffen und es entsteht ein Verantwortungsgefühl für die Erkrankung des Angehörigen, was dazu führen kann, dass man sich selbst überlastet fühlt. Auch Gefühle wie Scham, Angst oder Wut können im Umgang mit der Erkrankung eine Rolle spielen. Es werden Informationen über Suchterkrankungen und Hinweise zum Umgang damit vermittelt, sowie das Hilfs- und Beratungsangebot der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen der LVR Klinik Düsseldorf für Angehörige wird vorgestellt.

Referentin: M.Sc. Sabine Seyberth, M.Sc. Amy, Abteilung für Abhängigkeitserkrankung der LVR Klinik