Peri-/Postpartale Störungen und ihre Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Beziehung - Save the Date

| Amt 53 Event

Digitale Veranstaltung am 22.09.2021

Die Fachstelle zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie die Abteilung Prävention und Gesundheitsförderung des Gesundheitsamtes laden Sie herzlich ein zu  der digitalen Fortbildung

Tränen statt Mutterglück – Peri-/Postpartale Störungen und ihre Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Beziehung am Mittwoch, 22. September 2021 –  von 15.00 bis 17.30 Uhr
in Kooperation mit dem Düsseldorfer Bündnis gegen Depression

Sie können sich unter kjpdi-gesundheitsamt@duesseldorf.de
mit Ihrer Email-Adresse für die Fortbildung kostenfrei registrieren lassen.
Sie erhalten dann kurz vor der Veranstaltung die Zugangsdaten per Mail.

"Die Bedeutung postpartaler psychischer Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen wird in Deutschland im Allgemeinen unterschätzt. Demgegenüber stehen Schätzungen von 10-20% behandlungsbedürftiger Depressionen und Angststörungen bei jungen Müttern im Wochenbett. Postpartale Depression und Postpartale Angststörungen werden nicht diagnostiziert – zum Einen, weil Betroffene aus Scham dem gesellschaftlichen Bild und den eigenen Vorstellungen der glücklichen jungen Mutter nicht zu entsprechen, die Beschwerden verschweigen, zum Anderen, weil postpartale psychische Erkrankungen in der deutschen psychiatrischen und gynäkologischen Fachliteratur bisher wenig Beachtung gefunden haben. Nicht alleine aufgrund der psychischen Gesundheit der Mutter ist eine professionelle Behandlung postpartaler psychischer Erkrankungen von äußerster Wichtigkeit. Sowohl Postpartale Depressionen als auch Postpartale Angststörungen wirken sich sowohl nachteilig auf die Entwicklung einer stabilen Mutter-Kind-Beziehung als auch auf die intellektuelle und emotionale Entwicklung des Kindes aus" (Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Corinna Reck, Compare-Studie).

Programm:

  1. Einführungsvortrag – Bericht einer betroffenen Mutter
    Dr. Sigrid Allerstorfer, Wien
     
  2. Peripartale Depressionen und ihre Auswirkungen auf die frühe Eltern-Kind-Beziehung, Interaktion und kindliche Entwicklung
    Prof. Dr. Anna-Lena Zietlow, Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Universität Mannheim
     
  3. Zwischen "Baby blues" und postpartaler Depression - Beratung und Prävention in der Schwangerenberatungsstelle des Gesundheitsamtes Düsseldorf
    Dipl.- Psychologin Dominique Kok, Psychologische Psychotherapeutin, Gesundheitsamt 53/34 Beratung und Prävention
     
  4. Frühe Hilfen für Eltern mit psychischer Erkrankung - Entwicklungspsychologische Beratung zur Stärkung der Bindungsentwicklung
    Sabine Borgstädt, Dipl. Sozialpädagogin, Jugendamt 51/5 Fachstelle Frühe Hilfen
    Ramona Chlebig, Dipl. Heilpädagogin M.A., Gesundheitsamt 53/33 Sozialpädiatrie

Hinweis für Ärztinnen und Ärzte: Die Zertifizierung der Fortbildung ist bei der Ärztekammer beantragt.