Risikofaktoren des Schlaganfalls

Bei den Risikofaktoren für einen Schlaganfall kann zwischen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Risikofaktoren unterschieden werden.

Beeinflussbar sind das Gesundheitsverhalten und eventuell bestehende Vorerkrankungen und zwar durch die Lebensführung sowie ärztliche Behandlung.

An allererster Stelle der Risikofaktoren ist der Bluthochdruck zu nennen. Der normale Blutdruck von 135/85 mm/Hg sollte nicht überschritten werden. Als Risikofaktoren weithin unbekannt sind auch die Schlafapnoe (Aussetzen der Atmung während des Schlafes) und eine bestimmte Form der Herzrhythmusstörungen, nämlich das Vorhofflimmern. Weiterhin erhöht sich das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden durch Diabetes oder auch durch erhöhte Cholesterinwerte.

Das Schlaganfall-Informationsbüro rät allen Leserinnen und Lesern dringend, die ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen und sich bei Vorliegen einer der oben genannten Erkrankungen ärztlich behandeln zu lassen. Ab dem 35. Lebensjahr können Sie alle zwei Jahre den "Check up 35" bei Ihrem Hausarzt machen lassen.

Weitere Risikofaktoren beruhen auf einer ungesunden Lebensführung, die durch Übergewicht, Bewegungsmangel, erhöhten Alkoholkonsum und/oder Rauchen gekennzeichnet ist. Durch eine gesunde Lebensführung können Sie also selbst viel dafür tun, Ihr Schlaganfallrisiko zu verringern.

Nicht beeinflussbare Risikofaktoren sind das Alter, familiäre Veranlagung, Geschlecht (Frauen sind bis zum Eintritt des Klimakteriums weniger betroffen) und angeborene Herz- oder Gefäßerkrankungen.

 

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