Akutversorgung bei Schlaganfall

Aus dem "Düsseldorfer Schlaganfallprojekt" hervorgegangen, arbeitet die Arbeitsgruppe an der Verbesserung der Akutversorgung von Schlaganfallpatienten in Düsseldorf. Hierzu zählen u.a. Schulungen des Rettungsdienstes Düsseldorf sowie die Schaffung von Ablaufstrukturen, die eine schnellstmögliche Diagnostik und Therapie bei Schlaganfallpatienten ermöglichen.
Die Zahlen des Schlaganfallregisters bestätigen die guten Versorgungsstrukturen in Düsseldorf.

Neben der Akutversorgung kooperiert der Arbeitskreis im Bereich Rehabilitation mit der Düsseldorfer Initiative gegen den Schlaganfall e. V.
Diese verfolgt aktuell ein Projekt zum Thema "neuropsychologische Rehabilitation in Düsseldorf".

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Frühe Hilfen

In früheren Arbeitsgruppen wurde bereits die Gesundheit der Schulneulinge unter sozialen Gesichtspunkten betrachtet und Empfehlungen für eine gesundheitliche Chancengleichheit bei Kindern erarbeitet. Aktuell beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit der verbesserten Versorgung von Kindern, Zielgruppe sind die Null- bis Dreijährigen, denen auf Grund ihrer sozialen Benachteiligung gesundheitliche Risiken drohen. Zur besseren Versorgung dieser Kinder entstand in enger Kooperation von Jugendamt, Gesundheitsamt, der Wohlfahrtsverbände, der Kinderkliniken und der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte das Düsseldorfer Präventionsprogramm "Zukunft für Kinder in Düsseldorf - Hilfen für Kinder und Familien in Risikolagen"

fand im September 2005 im Rathaus eine 2-tägige Fachtagung statt, auf der das Projekt erstmals einer breiten Fachöffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Dokumentation dieser Fachtagung ist hier online abrufbar.
Dokumentation der Fachtagung Neue Wege in der Prävention (PDF-Datei, 2.5 MB)

Das Präventionsprogramm erhielt 2006 den 1. Platz des Gesundheitspreises des Landes Nordrhein-Westfalen, den 2. Platz des Deutschen Präventionspreises und den Qualitätspreis der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen. Im Jahr 2007 wurde es als Good Practice Modell in die Datenbank "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" aufgenommen und von der Konrad-Adenauer-Stiftung als Best Practice-Modell zur Stärkung von Kindern und Eltern ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Präventionsprogramms Zukunft für Kinder in Düsseldorf.

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Gerontopsychiatrie

Die Arbeitsgruppe befasst sich primär mit Fragestellungen im Bereich der Gerontopsychiatrie. Sie besteht aus Mitgliedern, die mit dem Thema im Rahmen ihrer Tätigkeit auf unterschiedliche Weise befasst sind. Ziel ist, die Versorgung gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen in der Landeshauptstadt Düsseldorf zu verbessern. In diesem Sinn führt die Arbeitsgruppe u.a. Fachtagungen und Workshops durch. Darüber hinaus gibt sie, teils in Kooperation mit anderen Gremien (z.B. Konferenz Alter und Pflege), Handlungsempfehlungen und Berichte zu verschiedenen Themen heraus. Ergebnisse der Arbeitsgruppe Gerontopsychiatrie können Sie hier abrufen:

  • Der gemeinsame Arbeitskreis „Demenz als Nebendiagnose im Krankenhaus“ von Düsseldorfer Gesundheitskonferenz und Konferenz Alter und Pflege hat gemeinsam mit allen Düsseldorfer Krankenhäusern eine Charta entwickelt, die Bausteine für den Umgang von Menschen mit Demenz im Krankenhaus enthält Charta "Demenz als Nebendiagnose im Krankenhaus"

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Gesundheit und Umwelt

Die "Arbeitsgruppe Gesundheit und Umwelt" der Düsseldorfer Gesundheitskonferenz engagiert sich, die Voraussetzungen für gesunde Lebensräume zu reflektieren, und Lösungswege für die Landeshauptstadt Düsseldorf aufzuzeigen. Dabei ist der Begriff "Gesundheit und Umwelt" nicht nur im Sinne der "Environmental-Health", also der physikalischen Umwelt und des Gesundheitsschutzes zu verstehen, sondern weitaus ganzheitlicher, nämlich inklusive der Lebens-, Arbeits-, sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und Bildungsbedingungen, anzusehen.

Diese Betrachtung wird Verhältnis-präventiv genannt, und meint, dass es darum geht, die Verhältnisse, in denen Menschen leben, gesundheitsförderlich zu gestalten. Oder, wie es die WHO in der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung bereits 1986 ausdrückte: "Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben."

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NCDs: Gesundheitsförderung-Prävention-Versorgung

Die "Arbeitsgruppe NCDs: Gesundheitsförderung-Prävention-Versorgung" der Düsseldorfer Gesundheitskonferenz befasst sich thematisch mit den nicht-übertragbaren Erkrankungen (NCD: englisch non-communicable diseases); sie setzt sich mit den präventiven Ansätzen zu den sogenannten Volkskrankheiten, wie Herzkreislauf-Erkrankungen, chronischen Lungenerkrankungen, Diabetes und Adipositas, Krebserkrankungen und psychischen Erkrankungen auseinander, und betrachtet diese insbesondere sozialräumlich, und auf Quartiersebene, also Verhältnis-präventiv, aber auch Verhaltens-präventiv, also bezüglich des Lebensstils.

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Netzwerk Migration und Gesundheit

Das Netzwerk wurde im Nachgang zu einer themenbezogenen Fachtagung 2010 gegründet. Es unterstützt die interkulturelle Öffnung des Gesundheitssystems in Düsseldorf und ist Austauschplattform für alle Einrichtungen und Institutionen, die sich mit gesundheitlichen Fragen von Migrantinnen und Migranten beschäftigen.

Vertreten sind Migrantenselbstorganisationen, ambulante und stationäre Einrichtungen der medizinischen Versorgung, Anlaufstellen für Migrantinnen und Migranten, die Verwaltung, politische Parteien und Vertreter der Wissenschaft.

Das Netzwerk tagt zwei- bis dreimal jährlich, um Informationen auszutauschen und themenbezogene Entwicklungen zu befördern.

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Sucht und Drogen

Die Arbeitsgruppe Sucht und Drogen ist ein Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern der Verbände, Behörden, Einrichtungen wie zum Beispiel Beratungsstellen und Kliniken sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Suchtkrankenhilfe in Düsseldorf. Grundlage für die Arbeit ist die Koordination und Weiterentwicklung der Angebote für Gefährdete, Abhängige und deren Angehörige sowie die Verbesserung der Versorgungslage der Betroffenen.

Als fachpolitisches und aufgabenbezogenes Gremium der Düsseldorfer Gesundheitskonferenz erfüllt die Arbeitsgruppe Sucht und Drogen zum Beispiel folgende Aufgaben:

  • Verbesserung der fachlichen Zusammenarbeit im Sinne der Vernetzung und Kooperation
  • Unterstützung bei der fach- und trägerübergreifenden Ermittlung von Versorgungsbedarfen und Erarbeitung von Vorschlägen zu deren Behebung sowie Einbringung in die Gesundheitskonferenz
  • Unterstützung bei der fachpolitischen Berichterstattung der Gesundheitskonferenz
  • Regelmäßiger fachlicher Austausch und Entwicklung von Projekten
  • Formulierung von Empfehlungen an die Gesundheitskonferenz zur Bearbeitung von Themen und dem Einsatz spezieller Projektgruppen
  • Organisation und Durchführung von Fach- und Aktionstagen

Unter dem Dach der Arbeitsgruppe Sucht und Drogen arbeiten folgende Arbeitskreise und Projektgruppen:
Arbeitskreis Essstörungen

Ein gestörtes Essverhalten ist noch keine Essstörung - der Übergang kann aber fließend sein. Ein ernährungsbedingtes Fehlverhalten kann in der Verbindung mit Problemen in der psychosozialen Entwicklung zu krankhaften Formen der Gewichtsbestimmung und damit zu Essstörungen führen. Die bekannten Störungsbilder sind die Magersucht (Anorexia nervosa), die Bulimie (bekannt auch als Fress-Brechsucht) und die Binge-Eating-Störung, die sich in Form von wiederholten Essattacken zeigt.

Im Arbeitskreis Essstörungen des Gesundheitsamtes arbeiten Fachleute von Beratungsstellen, Therapeutinnen und Therapeuten aus dem ambulanten und stationären Versorgungsbereich, die Selbsthilfe sowie Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes und des Gleichstellungsbüros der Stadt Düsseldorf mit. Aufgabe des Arbeitskreises ist die Verbesserung der fachlichen Zusammenarbeit und Vernetzung aller Beratungs- und Hilfsangebote, die im Themenbereich Essstörungen arbeiten. Die fachliche Koordination liegt bei der Suchtkoordination.

Planungsgruppe Suchtprävention

Wirksame Suchtprävention beginnt frühzeitig, ist langfristig, kontinuierlich und aufeinander aufbauend angelegt sowie individuell auf jede Zielgruppe zugeschnitten. Sie stärkt vor allem Nichtkonsumierende in Kindergärten und Schulen. Suchtprävention widmet sich allerdings auch den Risikokonsumenten - wobei hier Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene gleichermaßen in den Blick geraten. Ziel ist es dabei, gesundheitliche Schäden zu verhindern bzw. zu reduzieren. Risikokonsumenten sollen möglichst frühzeitig erkannt und motiviert werden, den Konsum zu reduzieren oder sogar ganz aufzugeben.

Die Suchtprävention in Düsseldorf wird durch unterschiedliche Fachstellen durchgeführt. Im Rahmen der Einhaltung und Überwachung des Jugendschutzes sind der Ordnungs- und Servicedienst des städtischen Ordnungsamtes sowie die Polizei Düsseldorf als Partner ebenfalls tätig.

Zur Steuerung der gesamtstädtischen Suchtvorbeugung wurde unter dem Dach der Arbeitsgruppe Sucht und Drogen eine Planungsgruppe eingerichtet. Die Federführung liegt bei der Suchtkoordination im Gesundheitsamt.

Das Gesundheitsamt hat eine Übersicht über alle Angebote der Suchtvorbeugung in Düsseldorf herausgegeben, die unter Sucht-Psychiatriekoordination@duesseldorf.de bestellt werden kann.

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Unterstützung ehrenamtlicher Selbsthilfe

Die bereits 2001 gegründete Arbeitsgruppe tagt ein bis zwei Mal im Jahr. Mitglieder der AG sind neben der Selbsthilfe, Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkassen, der Ärztekammer, Apothekerkammer sowie Behörden und Einrichtungen die eng mit der Selbsthilfe in Düsseldorf verknüpft sind. Hier werden aktuelle Selbsthilfethemen auf örtlicher Ebene bearbeitet. Dazu gehören Selbsthilfetage, Bürgerfeste und Fachveranstaltungen zum Thema Selbsthilfe.

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Wohnungslosigkeit und Gesundheit

Die Arbeitsgruppe Wohnungslosigkeit und Gesundheit der Gesundheitskonferenz setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen, des Zugangs zum medizinischen Versorgungssystem und die Stärkung der Gesundheitsressourcen von wohnungslosen Frauen und Männern in Düsseldorf ein.
In der Arbeitsgruppe werden Entwicklungen im Bereich der gesundheitlichen Versorgung bei Wohnungslosigkeit begleitet und aktuelle Themen aufgegriffen und bearbeitet.
Im Kreis der Fachleute werden Bedarfsanalysen durchgeführt und Maßnahmenvorschläge entwickelt und an die Gesundheitskonferenz zur Beratung und Beschlussfassung weitergeleitet, die die gesundheitliche Versorgung von Wohnungslosen in Düsseldorf verbessern helfen. Der Arbeitskreis dient zudem dem regelmäßigen fachlichen Austausch, der Entwicklung von Projekten, Veröffentlichungen und Durchführung von Fachtagungen.

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Kontakt

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    Erkrather Straße 377-389
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