Postkarten von Jacques Tilly

"Poesie statt Parolen"

so lautet das Motto der vier unterschiedlichen von Jacques Tilly gestalteten Postkarten mit Zitaten von vier bekannten Persönlichkeiten (Hannah Arendt, Franca Magnani, Matthias Claudius und Laotse). Initiiert wurde die Aktion gemeinsam vom Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männern, dem Integrationsrat, dem Aktionsbündnis Respekt und Mut/Düsseldorfer Appell, dem Kriminalpräventiven Rat sowie der Polizei Düsseldorf. Die Postkarten wurden am "Internationalen Tag gegen Rassismus", 21. März , den die Vereinten Nationen 1966 ausgerufen haben, vorgestellt.

Den meisten Düsseldorferinnen und Düsseldorfern ist Jaques Tilly bekannt. Insbesondere jedes Jahr zu Karneval, wenn seine politischen Wagen dem Düsseldorfer Rosenmontagszug besondere Aufmerksamkeit verschaffen.

Doch Jaques Tilly entwirft mit seinem Team - bestehend aus selbstständigen Künstlerinnen und Künstlern, Designerinnen und Designern sowie Bildhauerinnen und Bildhauern - nicht nur Wagen für die Karnevalszeit.

Chancengleichheitsplan

Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist eine große Arbeitgeberin in einer wirtschaftlich bedeutenden Region. Entsprechend gilt das Augenmerk besonders der Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich jeden Tag aufs Neue für die Belange der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger engagieren. Die Gewinnung qualifizierter Frauen und Männer als neue Beschäftigte setzt attraktive Rahmenbedingungen für ein Arbeiten bei der Stadtverwaltung Düsseldorf voraus.

Besonders hervorzuheben ist dabei die familienfreundliche Ausrichtung des "Konzerns Stadt". Weiterhin gilt es, Standards zu erhalten und zuoptimieren, damit Frauen und Männer gleichermaßen qualifiziert und repräsentiert sind – unabhängig von Bereichen oder Positionen.
Einen wichtigen Baustein moderner Personalpolitik stellt der vorliegende fünfte Chancengleichheitsplan der Landeshauptstadt Düsseldorf dar. Er zeigt anhand von Daten und Fakten den aktuellen Stand auf, wenn es um Themen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Beruf und Karrieregeht. Der Plan enthält die zahlreichen Angebote und Maßnahmen, die bisher bereits erfolgreich praktiziert und im Laufe der vergangenen Jahre weiterentwickelt wurden. Zudem ergeben sich neue Ansätze und Chancen durch die Herausforderungen des demografischen Wandels.

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Klartext

In den Empfehlungen des Deutschen Städtetages von 2013 heißt es zum Thema geschlechtergerechte Sprache: "Zu einer modernen Verwaltung gehört die zeitgemäße und moderne Ansprache der Bürgerinnen und Bürger in Wort und Schrift. Gesellschaft und damit auch Sprache wandeln sich ständig und beeinflussen sich gegenseitig. Sprache spiegelt gesellschaftliche Werte und Normen wider und prägt das Bewusstsein. [...]

Die Formulierung "Frauen sind mitgemeint" ist nicht zu vertreten.[...] Wenn Texte geschlechtergerecht formuliert sind, erinnern sich die Lesenden besser an Frauen und stellen sich Frauen eher bei einem bestimmten Ereignis vor. Geschlechtergerechte Formulierungen sind also nicht nur fairer und moderner, sie erhöhen konkret die Chancen von Frauen, in Entscheidungsprozessen mitgedacht zu werden.
Auch wenn es manchmal schwierig erscheint, in der deutschen Sprache bieten sich vielfältige und kreative Möglichkeiten, beide Geschlechter zu berücksichtigen."
Für den öffentlichen Dienst regelt § 4 des Landesgleichstellungsgesetzes NRW seit 1999 die geschlechtergerechte Sprache. Die Verwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf setzt dies in der Allgemeinen Geschäftsanweisung (AGA, 7.1) zum geschlechtergerechten Formulieren um und macht die sprachliche Sichtbarkeit und die Gleichberechtigung aller Menschen somit deutlich.
Die vorliegende Broschüre gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zum zeitgemäßen Formulieren.

PDF-Datei 1 MB  ausschließlich online verfügbar. (Neuauflage 8/2014)

Perspektive Studium und Familie in Düsseldorf

Die Entscheidung, die Erwerbstätigkeit bzw. die berufliche Qualifizierung für die Übernahme von Familienaufgaben zu unterbrechen oder aufzugeben, ist verständlich – schließlich trägt man doch Verantwortung für seine Familie. Aber warum muss es eigentlich ein Entweder-oder sein? Wer Familienaufgaben wahrnimmt, besitzt Organisationsgeschick, weiß mit unvorhergesehenen Situationen umzugehen sowie sich selbst und andere zu motivieren. Solche Fähigkeiten sind in der Berufswelt überaus gefragt. Durch Ihre Familienphase selbst haben Sie sich also bereits weitere Kompetenzen erworben. Ein Studium ist eine gute Möglichkeit, diesen Weg der Qualifizierung fortzusetzen. Eine wissenschaftliche Ausbildung eröffnet Ihnen neue Horizonte, Sie schaffen sich Unabhängigkeit und können langfristig die finanzielle Absicherung Ihrer Familie unterstützen.

Studium und Familie – das passt in Düsseldorf zusammen. In der Regel besitzt ein Studium eine weniger starre Struktur als eine Berufstätigkeit oder eine Ausbildung. Darüber hinaus gibt es an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) zahlreiche Unterstützungsangebote für Studentinnen und Studenten mit Kind. Denn Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit von Familie und Studium sind für unsere Universität von besonderer Bedeutung. Zum wiederholten Mal ist die HHU als familiengerechte Hochschule auditiert worden und hat jüngst die Charta "Familie in der Hochschule" unterzeichnet.
Mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Düsseldorf, der Fachhochschule Düsseldorf und der Heinrich-Heine-Universität haben Sie ein engagiertes Team an Ihrer Seite, das Ihnen gern und kompetent alle Fragen rund um die Perspektive Studium beantwortet. Von Herzen möchte ich Sie ermutigen: Trauen Sie sich und trauen Sie sich etwas zu! Nutzen Sie Ihr Potential und qualifizieren Sie sich mit einem Studium – für Ihre Familie und für Sie selbst!

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Schwanger in Düsseldorf

Ein Baby, so hört man junge Mütter und Väter immer wieder sagen, verändert alles. Doch nicht nur die Geburt eines Kindes, sondern auch die Zeit während der Schwangerschaft selbst ist sowohl emotional als auch körperlich eines de rbewegendsten Erlebnisse in unserem Leben. Für viele Paare ist die Schwangerschaft ein Grund zur Freude, für manche aber auch ein Grund zur Sorge.

Viele Fragen tauchen auf, manchmal müssen Konflikte geklärt und Lösungen gefunden werden. Dabei möchten wir Ihnen Unterstützung anbieten. Die Ihnen vorliegende Broschüre wurde bereits in der 5. Auflage gemeinsam durch das Gesundheitsamt und das Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männern erarbeitet. Aufgeführt sind vielfältige Düsseldorfer Beratungsstellen, aber auch bundesweite Einrichtungen, die Rat und Hilfe bieten sowie Informationen über den Verlauf einer Schwangerschaft und rund um die Geburtgeben können. Je genauer Sie, Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin sowie Ihre Familien sich informieren, umso sicherer und ruhiger können Sie beispielsweise die Geburt Ihres Kindes planen und mit Ihrem nahestehenden Umfeld die für Sie richtige Entscheidung treffen. Deshalb scheuen Sie sich bitte nicht, die Informations- und Beratungsangebote, die in dieser Broschüre zusammengefasst sind, zu nutzen.

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Leben in Düsseldorf – Wegweiser für Migrantinnen und Migranten

Der Wegweiser für Migrantinnen und Migranten der Kommunalstelle für Integration und Bildung (KIB) im Amt für soziale Sicherung und Integration der Landeshauptstadt Düsseldorf (6. Auflage), soll Ihnen dabei helfen, dass Sie sich schnell in Ihrer neuen Heimat einleben. In der Broschüre finden Sie Beratungsstellen und Organisationen, die Sie in den unterschiedlichsten Lebensbereichen unterstützen und Ihnen bei der Orientierung helfen. Dazu gehören zum Beispiel die Migrationsberatungen für Erwachsene, die ab Seite 8 mit ihren Angeboten vorgestellt werden.

Gerade in den ersten Wochen wird Ihnen in Düsseldorf vieles fremd erscheinen. In Integrationskursen lernen Sie die deutsche Sprache und erfahren zudem viel über Deutschland. Integrations- und Sprachkurse in Ihrer Nähe können Sie auf der Internetseite www.duesseldorf.de/soziales/integration  abrufen. Im Internet finden Sie auch Informationen zur schulischen Eingliederung Ihrer Kinder und zu Angeboten für Eltern. Die Broschüre "Düsseldorfer Sprachführerschein" als Unterrichtsmaterial zum Deutsch lernen ist ebenfalls dort veröffentlicht. Ingesamt leben in der Landeshauptstadt Düsseldorf Menschen aus 184 verschiedenen Nationen. Sie bereichern unsere Stadt und machen sie vielfältig.

Wegweiser für Ältere und Junggebliebene

Der Wegweiser für Ältere und Junggebliebene stellt bewährte und neue Angebote vor. Sie finden Informationen über wichtige Beratungsstellen und welche Vorsorgemöglichkeiten es gibt und Sie erfahren, wo Sie Gleichgesinnte treffen können. Damit Sie möglichst aktuell informiert werden, wird der Wegweiser regelmäßig überarbeitet.

Bei der jetzigen Ausgabe wurde zur besseren Lesbarkeit die Schrift vergrößert und auf eine kontrastreiche Gestaltung geachtet – denn Barrierefreiheit soll sich in Düsseldorf zu einem selbstverständlichen Standard entwickeln. Auch werden Sie darüber informiert, ob die Eingänge der Institutionen ebenerdig sind oder beispielsweise ein Aufzug vorhanden ist. Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung richtet die Landeshauptstadt Düsseldorf ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse und Wünsche der älteren Bürgerinnen und Bürger. Aus diesem Grund wurden beispielsweise die "zentren plus" gegründet, die in jedem Düsseldorfer Stadtbezirk zu finden sind. Weitere Informationen finden Sie auf Seite 11.

Monitoringbericht zur Lebenssituation von Frauen und Männern

Das Amt für Statistik und Wahlen der Landeshauptstadt Düsseldorf hat einen Monitoringbericht mit dem Titel "Lebenssituation von Frauen und Männern in Düsseldorf" veröffentlicht.

Es werden wesentlichen Aspekte der Situation von Frauen und Männern in Düsseldorf dargestellt aus den Bereichen: Bevölkerungsstruktur, Familienstand und Haushaltsstrukturen, Bildung, Arbeitsmarkt und Transferleistungen, Sport und politische Partizipation. Download