Poesie statt Parolen

Eine Postkartenaktion, die anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21.03.2017 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Die Postkarten wurden von Jacques Tilly gestaltet und enthalten Zitate von vier bekannten Persönlichkeiten (Hannah Arendt, Franca Magnani, Matthias Claudius und Laotse).

Initiiert wurde die Aktion gemeinsam vom Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männern, dem Integrationsrat, dem Aktionsbündnis Respekt und Mut/Düsseldorfer Appell, dem Kriminalpräventiven Rat sowie der Polizei Düsseldorf.

Städtekoalition gegen Rassismus
Benedetto Zacchiroli, Präsident der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) mit der Gleichstellungsbeauftragten der Landeshauptstadt Düsseldorf Elisabeth Wilfart, ©Landeshauptstadt Düsseldorf

Städtekoalition gegen Rassismus

Gemeinsam mit anderen Städten setzt Düsseldorf Zeichen
gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit
Gemeinsam mit anderen Städten setzt Düsseldorf Zeichen gegen
Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit: Die Landeshauptstadt ist am 17.
November der "Städtekoalition gegen Rassismus", einem Programm der
UNESCO, beigetreten. Die Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Wilfart
unterzeichnete in Vertretung des Oberbürgermeisters Thomas Geisel im
Rahmen der "European Coalition of Cities against Racism" in Rotterdam die
Beitrittserklärung.

Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Mit der Aufnahme von Düsseldorf in die
'Städtekoalition gegen Rassismus' wird das hohe Engagement gegen
Ausgrenzung und Diskriminierung in unserer Stadt gewürdigt. Seit vielen
Jahren engagieren sich Politik, Verwaltung, viele Institutionen sowie
zahlreiche Verbände und Vereine gegen Rassismus. Diese wichtige Arbeit soll
fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Durch den Beitritt kann die
Kooperation mit anderen Städten in Europa weiter ausgebaut werden."

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hatte auf der Grundlage einer
Empfehlung des Integrationsrates die Bewerbung um die Aufnahme in die
Städtekoalition gegen Rassismus beschlossen. Für den Beitritt wurden bereits
laufende und zukünftige Maßnahmen zusammengestellt und unter anderem
folgende Handlungsfelder festgelegt:

  • Verankerung von Diversity/Förderung der Vielfalt in der Stadtverwaltung
  • und Stadtgesellschaft
  • Weiterer Ausbau von Beteiligungs- und Informationsmöglichkeiten für die
  • Bürgerinnen und Bürger
  • Verstärkte Wachsamkeit gegenüber Rassismus und Diskriminierung
  • Gezielte Angebote - insbesondere in den Bereichen Bildung und Erziehung
  • Unterstützung für die Opfer von Rassismus und Diskriminierung
  • Verhinderung rassistischer Gewalttaten u. a. durch Konfliktmanagement

Städtekoalition gegen Rassismus

Die "Städtekoalition gegen Rassismus" ist eine Initiative der UNESCO, die
2004 gestartet wurde. Es handelt sich um ein internationales Netzwerk von
Städten, die sich gemeinsam für eine wirkungsvolle Bekämpfung von
Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzen.