Chronik 1984 bis 1997

1984

Der Rat der Stadt beschließt, ein Frauenbüro einzurichten.

1986

Das Büro nimmt seine Arbeit mit den Schwerpunkten Frauenförderung in der Stadtverwaltung, Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sowie Frauen & Beruf auf.

1988

Dr. Gesine Spieß wird Frauenbeauftragte und Leiterin des Frauenbüros.

Neue Aktivitäten starten: ein erster Fachtag zu "Frauen & Beruf", erste "Frauenparkplätze in Parkhäusern", Maßnahmen zum "Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz", "Das kinderfreundliche Amt" in der Stadtverwaltung und Erarbeitung von Kriterien zu "frauenfreundlichen Hotels".

1989

Der erste Frauenförderplan wird durch den Rat verabschiedet.

Die "geschlechtergerechte Sprache" hält Einzug in die Allgemeine Geschäftsordnung der Verwaltung und ein Leitfaden für geschlechtergerechtes Sprechen wird erstellt.

Der Rat beschließt, einen Frauenausschuss einzurichten. Die Geschäftsführung wird dem Frauenbüro übertragen.

1991

Die erste Frauenmesse top startet in Düsseldorf, vier weitere Messen folgen bis 1999. Das Frauenbüro plant und organisiert den Gemeinschaftsstand für Ämter und Institute der Stadt Düsseldorf.

Das Frauenbüro gibt die Broschüre "Düsseldorfer Frauen auf den Spuren" heraus.

1993

Barbara Winter übernimmt die Leitung der "Kommunalstelle FRAU & BERUF" (spätere Regionalstelle) im Frauenbüro.

Der Arbeitskreis "Frauennetzwerk zur Berufsrückkehr" gründet sich.

1994

Dr. Gesine Spieß erhält eine Professur an der Fachhochschule Erfurt und Eva-Maria Hartings wird neue Leiterin des Frauenbüros.

Das "Mädchen-Netzwerk Düsseldorf" wird gegründet.

1995

In der Düsseldorfer Hauptsatzung werden zum ersten Mal die Rechte der Frauenbeauftragten auf frühzeitige Beteiligung, Berücksichtigung und Rederecht in Ausschüssen und Gremien festgeschrieben.

1997

Ein Zeuginnen- und Zeugenzimmer am Amts- und Landgericht wird auf Initiative des Arbeitskreises "Gegen sexualisierte Gewalt" - in Kooperation mit der Frauenberatungsstelle, dem Amts- und Landgericht, dem Frauenbüro und anderen eingerichtet.

Die Ausstellung "Galerie der Starken Frauen" wird mit Unterstützung des Frauenbüros und dem Frauenausschuss im Kunstmuseum gezeigt.

 

 

Chronik 1998 bis 2001

1998

Der erste kommunale "Frauenarmutsbericht" wird durch das Frauenbüro erarbeitet und veröffentlicht.

1999

Das Landesgleichstellungsgesetz (LGG) NRW tritt in Kraft.

2000

Barbara Winter wird neue Leiterin des Frauenbüros.

2001

Eine Fachtagung zu "Gender Mainstreaming für Politik und Verwaltung" führt das Frauenbüro gemeinsam mit dem Amt für Informationstechnik und Organisationsentwicklung durch.

Auf Basis des Frauenförderplans trifft das Frauenbüro mit den Fachämtern und Instituten der Stadtverwaltung erste Zielvereinbarungen zu den Themen: "Frauenförderung", "Gleichstellung der Beschäftigten" und "Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf".

Die Broschüre "Trennung – Scheidung" wird herausgegeben.

Die "Richtlinie zum Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz" für die Beschäftigten der Verwaltung wird gemeinsam durch das Hauptamt, Frauenbüro und die Personalvertretung in Kraft gesetzt.

Die Veranstaltung "InForum" (Information und Forum) ersetzt die Frauenmesse top. Der erste Fachtag findet zum Thema "Existenzgründung" statt.

Der erste "Frauenstadtplan" wird durch das Frauenbüro und das Katasteramt veröffentlicht.

Erstmals gibt das Frauenbüro zum Internationalen Frauentag ein Monatsprogramm mit rund 100 Veranstaltungen heraus.

Chronik 2002 bis 2004

2002

Die zweite "InForum" findet zum Thema "Frau & Gesundheit" statt.

Eine Dokumentation über die Veranstaltung "Gender Mainstreaming in der Praxis - Teilzeit in der Stadtverwaltung Düsseldorf" wird herausgegeben.

2003

Zwei Broschüren werden für werdende Mütter und Väter erstellt. "Schwangerschaft und Geburt" durch das Amt für Personalservice und zentrale Dienste für die Beschäftigten der Stadtverwaltung und "Schwanger in Düsseldorf" durch das Gesundheitsamt, beide in Zusammenarbeit mit dem Frauenbüro.

2004

"Mobilitätsbedingungen und Mobilitätsanforderungen von Frauen in der Landeshauptstadt Düsseldorf" lautet der Titel der Broschüre, die vom Amt für Verkehrsmanagement unter Mitwirkung des Frauenbüros veröffentlicht wird.

Dagmar Wandt wird neue Leiterin des Frauenbüros und Frauenbeauftragte.

Neue Themenfelder werden unter Mitwirkung des Frauenbüros in die Gesundheitskonferenz aufgenommen: Die Arbeitsgruppe "Frau und Gesundheit" wird gegründet, ein erster "Brustkrebswegweiser" ins Netz gestellt und eine weitere Arbeitsgruppe "Gewalt und Gesundheit" unter Moderation der Frauenbeauftragten eingerichtet.

Ein neues Informationsangebot durch eine Fachanwältin für Arbeitsrecht ergänzt das Spektrum des Frauenbüros zu den Themen Elternzeit, Teilzeit und Kündigungsschutz.

"Frauen & Mädchen im Sport" lautet das Motto der dritten "InForum", die das Frauenbüro auf dem Burgplatz durchführt.

Chronik 2005 bis 2007

2005

Das Frauenbüro veröffentlicht seinen ersten Jahresbericht.

Zur Thematik "Ess-Störungen bei Mädchen und Frauen" wird durch das Gesundheitsamt und das Frauenbüro ein neuer Arbeitskreis gegründet und ein erster Flyer mit Hilfs- und Beratungsangeboten zusammengestellt.

Der Arbeitskreis "Berufliche Chancengleichheit von Frauen und Männern" wird gegründet. Er unterstützt Ämter und Institute der Verwaltung bei den Zielvereinbarungen zur Chancengleichheit.

2006

"Im Blick: Frauen & Beruf" – ein Informationstag für Berufsrückkehrerinnen wird erstmals veranstaltet.

Unter maßgeblicher Mitwirkung des Frauenbüros erstellt die Fachgruppe "Häusliche Gewalt" des Kriminalpräventiven Rates eine neue Konzeption zur Arbeit mit Tätern von häuslicher Gewalt.

Eine Projektwoche "Ehrensache(n)" mit den Schwerpunkten "Ehrenmorde" und "Zwangsverheiratung" wird in Kooperation mit dem Düsseldorfer Appell, den Fachstellen Integration und Gewaltprävention und dem Frauenbüro durchgeführt.

Das Frauenbüro lädt anlässlich seines 20-jährigen Bestehens zu einem Empfang im Rahmen des "Altstadtherbstes" ein.

"Frauen in Medien und Werbung" – die Dokumentation über die "InForum" findet bundesweite Beachtung.

2007

"Drum prüfe, wer sich ewig bindet", eine neue Broschüre informiert über Eherecht und Eheverträge.

Die Broschüre "Frauen im Job - ein Gesundheitswegweiser" wird durch die Arbeitsgruppe "Frau und Gesundheit" der Gesundheitskonferenz erarbeitet, in der das Frauenbüro Mitglied ist.

Der erste vom Frauenbüro überarbeitete Chancengleichheitsplan wird vom Rat verabschiedet.

Chronik 2008 bis 2010

2008

Nach 20 Jahren im Stadthaus in der Mühlenstraße zieht das Frauenbüro um in neue Räume im Anbau des Wilhelm-Marx-Hauses, Kasernenstraße 6.

Das Frauenbüro erhält einen neuen Namen: "Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männern", kurz Gleichstellungsbüro.

"Frauen nach vorn!" lautet der Titel der fünften "InForum" mit den Schwerpunkten "Frauen in Führungspositionen", "Vereinbarkeit von Beruf & Familie" und "Familienorientierte Personalpolitik".

Die Landeshauptstadt Düsseldorf und ihre Kooperationspartnerinnen und -partner erhalten für die in 2007 durchgeführte Projektwoche "Ehrensache(n) - Gegen Gewalt an Mädchen und Frauen im Namen der Ehre" einen Ehrenpreis vom "Bündnis für Demokratie und Toleranz".

Zur Thematik "Essstörungen" veranstaltet das Gesundheitsamt in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro und der VHS Düsseldorf eine Fachtagung, die große Resonanz findet.

Ein neues Online-Frauen-Handbuch geht mit über 300 Angeboten an den Start.

Im Rathaus eröffnet Oberbürgermeister Dirk Elbers die Ausstellung "90 Jahre Frauenwahlrecht", eine Kooperation des Stadtarchivs, des Amtes für Kommunikation und des Gleichstellungsbüros.

2009

Nach der Kommunalwahl wird der Frauenausschuss in "Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern" umbenannt.

Eine Dokumentation über die fünfte "InForum - Frauen nach vorn!" wird veröffentlicht.

2010

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e. V. führt mit Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten Dagmar Wandt einen ersten Infotag für Alleinerziehende durch.

Einen "Leitfaden Ehrensache(n) - gegen Zwangsheirat und Gewalt im Namen der Ehre" gibt der Kriminalpräventive Rat unter Mitwirkung des Gleichstellungsbüros heraus.

Im Rahmen der Kommunalen Sozialberichterstattung wird der erste "Bericht zur Lebenssituation von Frauen und Männern in Düsseldorf" erstellt. In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro beleuchtet das Amt für Statistik und Wahlen die Lebenssituation unter ausgewählten Gesichtspunkten.

Zum ersten Mal übernimmt ein Mann im Gleichstellungsbüro die stellvertretende Leitung. In Zusammenarbeit mit dem Hauptamt, Abteilung Personalentwicklung, führt die Gleichstellungsbeauftragte das erste Seminar "Väter können das!" für Männer und Väter durch.

Die Wanderausstellung gegen häusliche Gewalt "Rosenstraße 76" wird mit einem umfangreichen Rahmenprogramm vieler Düsseldorfer Akteurinnen und Akteure gezeigt. Das Gleichstellungsbüro ist an der Planung im Rahmen der Fachgruppen des Kriminalpräventiven Rats beteiligt.

Die sechste "InForum" findet unter dem Titel "Beruf & Familie im Einklang" im Rahmen des Düsseldorfer Familienkongresses statt. Die Themen: "Kinder und Karriere", "Die neuen Väter", "Familiengerechtigkeit" und "Gleiche Chancen für Mädchen und Jungen" finden großen Anklang.

Chronik 2011 bis 2013

2011

Zum zehnten Mal erscheint im März das Monatsprogramm mit mehr als 100 Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag.

In Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Düsseldorf konzipiert das Gleichstellungsbüro die Ausstellung "Die Stadt ist weiblich".

Zum 25jährigen Bestehen des Gleichstellungsbüros lädt Oberbürgermeister Dirk Elbers zahlreiche Gäste aus Politik, Gremien, Verwaltung, Verbänden und Vereinen ins Stadtmuseum ein. Die Jubiläumsfeier findet inmitten der Ausstellung "Die Stadt ist weiblich" statt.

Zum ersten Mal wird im Oktober der Newsletter "Gleichstellung Aktuell" herausgegeben. Er informiert über das Themenspektrum der Arbeit des Gleichstellungsbüros und wird zukünftig dreimal jährlich erscheinen.

Die Veranstaltung "Im Blick Frauen & Beruf" wird im Oktober zum fünften Mal in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, den JobCentern sowie den Mitgliedern des "Netzwerks zur Förderung der beruflichen Entwicklung von Frauen" durchgeführt.

2012

Zum 1. April 2012 wird die bisherige Gleichstellungsbeauftragte Dagmar Wandt als Leiterin des Schulverwaltungsamtes bestellt und verlässt nach 10-jähriger Tätigkeit das Gleichstellungsbüro.

"Frauen und Männer: Gleiche Chancen!?" - unter diesem Motto findet die 21. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten vom 22. bis 24. April 2012 in Düsseldorf statt. Zum Auftakt der Konferenz gibt Oberbürgermeister Dirk Elbers vertreten durch Bürgermeisterin Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann auf dem Schiff Riverdream einen Empfang für etwa 400 Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte sowie weitere Gäste aus Düsseldorf.
An den darauf folgenden zwei Konferenztagen werden frauen- und gleichstellungspolitische Fragen erörtert, über das Gutachten des "Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung" diskutiert und Beschlüsse gefasst.

Seit dem 1. November ist Elisabeth Wilfart Gleichstellungsbeauftragte.

2013

Der Internationale Frauentag wird am 9. März im Rahmen einer Infoveranstaltung im Weiterbildungszentrum am Bertha-von-Suttner-Platz begangen.

Zum Equal Pay Day informieren das Team des Kompetenzzentrums Frau und Beruf und Elisabeth Wilfart am 21. März gemeinsam auf dem Heinrich-Heine-Platz.

Das Gleichstellungsbüro bietet für Frauen eine individuelle Beratung zum Wiedereinstieg und zur Neuorientierung für Frauen 45+ an. Die Flyer "Wiedereinstieg leicht gemacht" und "Richtungswechsel? Neuorientierung? Angebot für berufstätige Frauen 45+" werden veröffentlicht.

Am 20. März verleiht das Unternehmerinnen-Netzwerk "Frauenbande" den ersten Düsseldorfer Unternehmerinnenpreis mit Unterstützung von Elisabeth Wilfart.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf nimmt am Zertifizierungsverfahren zum familienfreundlichen Unternehmen im Rahmen des "audit berufundfamilie" teil.

Chronik 2014 bis 2015

2014

Das Monatsprogramm zum Internationalen Frauentag erscheint mit mehr als 100 Angeboten.

Am 8. März lädt OB Dirk Elbers erstmals zu einem Festakt und Empfang in das Düsseldorfer Rathaus ein.

Am 21. März werden erstmals die Flaggen des Equal Pay Day vor den Bezirksrathäusern und einigen städtischen Dienststellen gehisst.

Der Chancengleichheitsplan der Stadtverwaltung Düsseldorf wird am 10. April in der fünften Ausgabe im Stadtrat verabschiedet.

Das Gleichstellungsbüro eröffnet die Wanderausstellung "Minijob - Minichance" auf Beschluss des Gleichstellungsausschusses am 18. August im Foyer der VHS.

Mit der Veranstaltung "Perspektive: Studium und Familie in Düsseldorf" am 30. August informieren die Heinrich-Heine-Uni, die Fachhochschule Düsseldorf sowie das Gleichstellungsbüro und das Jugendamt der Landeshauptstadt über die Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Studium.

Die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte Silke Laqua nimmt das Zertifikat der Hertie-Stiftung als familienfreundliches Unternehmen am 17. Juni für die Stadtverwaltung Düsseldorf bei einer Festveranstaltung in Berlin entgegen.

Am 9. September referiert Elisabeth Wilfart erstmals bei den Düsseldorfer Jonges im Henkelsaal.

Unter dem Motto "Treffen, Talken, Tanzen" empfängt das Gleichstellungsbüro am 12. September mehr als 500 Interessierte zu einem internationalen Frauentanzfest der besonderen Art in der Rheinterrasse. Oberbürgermeister Thomas Geisel eröffnet das Fest gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten Elisabeth Wilfart.

Zum Internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen lassen die Frauenberatungsstelle, das Frauenforum und die Gleichstellungsstelle am 25. November in Düsseldorf die Fahnen der Menschenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES "frei leben - ohne Gewalt" wehen. Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke hält das Grußwort und hisst die Flagge am Rathaus.

2015

In seiner ersten Sitzung am 27. Januar befasst sich der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern schwerpunktmäßig mit dem Thema "Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle".

Das Monatsprogramm zum Internationalen Frauentag erscheint. Auch 2015 können Interessierte aus rund 130 Veranstaltungen auswählen.

Am 8. März folgen mehr als 700 Interessierte der Einladung von Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke zum Internationalen Frauentag in das Düsseldorfer Schauspielhaus. Die vielseitige Matinee wird in Kooperation mit dem Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männern, der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, dem DGB-Düsseldorf, dem Düsseldorfer Frauenforum und dem ver.di-Bezirksfrauenrat organisiert.

Unter Federführung des Gleichstellungsbüros wird der Equal Pay Day am 20. März auf dem Schadowplatz begangen. NRW-Ministerin Barbara Steffens und Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke starten die Aktion mit einem kollektiven Guerilla-Knitting.

Das Gleichstellungsbüro beteiligt sich an der Open-Air-Veranstaltung zum 3. Deutschen Diversity-Tag auf dem Schadowplatz in Düsseldorf des Vereins Charta der Vielfalt.

Erstmalig lädt das Gleichstellungsbüro zu einer Veranstaltungsreihe zum Thema "Jungen- und Männerarbeit". Prof. Dr. Ahmet Toprak referiert im August zum Thema "Männliche Jugendliche und ihre Lebenswelten - Vielfalt als Chance und Herausforderung". Prof. Dr. Rolf Pohl folgt im November zum Thema "Gibt es eine Krise der Männlichkeit?". Die Reihe wird in 2016 fortgesetzt.

Im August referiert Elisabeth Wilfart im Rathaus vor einer Delegation aus der Türkei, im Oktober vor einer Delegation aus Tokio zum Thema "Gleichstellung als Aufgabe in der Landeshauptstadt".

Der "Väterbrief" wird im Rahmen des audit berufundfamilie im September veröffentlicht.

Die Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten findet im September in Rostock/Warnemünde statt. Elisabeth Wilfart nimmt für Düsseldorf teil.

Unter Federführung des Gleichstellungsbüros kommt im November erstmalig der "Runde Tisch Asyl - Unterarbeitskreis Frauen und Mädchen" zusammen.

Im Rahmen der Jubiläumsfeier und der Städtepartnerschaft mit Chemnitz reist Elisabeth Wilfart im November mit einer Vertreterin von komma - Verein für Frauenkommunikation e. V. und weiteren Wegbegleiterinnen nach Chemnitz zu einem Symposium.

Elisabeth Wilfart referiert am 24. November bei GE Capital Women's Network über "Status und Aufgabe der Gleichstellung in Düsseldorf".

Der Künstler und Karnevalswagenbauer Jaques Tilly unterstützt den Internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen am 25. November und kreiert gemeinsam mit dem Gleichstellungsbüro eine Postkarte.

Chronik 2016

Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern wird umbenannt in "Ausschuss für Gleichstellung".

Unter dem Motto "Gestern und Heute" feiert das Gleichstellungsbüro 7. Januar, sein 30-jähriges Bestehen im Rathaus. Während des Festaktes wurde von Oberbürgermeister Thomas Geisel die EU-Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern unterzeichnet.

Die Veranstaltungsreihe zum Thema "Jungen- und Männerarbeit" wird mit dem Vortrag von Dr. Marc Calmbach mit dem Titel "Wie ticken Jungs? Lebenswelten von 14 bis 17-Jährigen" fortgesetzt.

Das Gleichstellungsbüro richtet an Karneval gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle Düsseldorf einen Frauen-Security-Point in der Altstadt ein. Unterstützt wird der Frauen-Security-Point u.a. durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW, die Polizei Düsseldorf und den Heimatverein Düsseldorfer Jonges e. V.

Das Gleichstellungsbüro begleitet beim Rosensonntagszug einen Mottowagen von Jacques Tilly unter dem Titel "Keine sexualisierte Gewalt, keine sexuellen Übergriffe gegen Frauen". Neben der "frauenberatungsstelle düsseldorf e.V." haben sich die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW, Barbara Steffens, sowie die Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache und weitere Institutionen, Vereine und aktive Frauen aus Politik und Gesellschaft der Fußtruppe angeschlossen.

Bereits zum zweiten Mal hat Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke gemeinsam mit dem Gleichstellungsbüro und verschiedenen frauenpolitischen Institutionen und Gewerkschaften am 8. März zu einer Festveranstaltung eingeladen. Mehr als 400 Besucherinnen und Besucher kamen zur Veranstaltung unter dem Motto "Frauen - Flucht - Freiheit" in die Turbinenhalle der Stadtwerke, welche mit Unterstützung der Stadtwerke Düsseldorf erfolgte.

Der Runde Tisch Prostitution kommt auf Beschluss des Ausschusses für Gleichstellung und unter Federführung des Gleichstellungsbüros im März das erste Mal zusammen.

Gemeinsam mit Institutionen und Verbänden macht das Gleichstellungsbüro auch in diesem Jahr auf den Equal Pay Day am 20. März auf dem Schadowplatz aufmerksam.

Ein Fachvortrag zum Thema "Sexualisierte Gewalt im Netz" mit Anne Wizorek findet mit zahlreichen Interessierten statt.

Die Stelle der Diversity-Beauftragten wird am 1. Mai mit Renate Hoop besetzt.

Die Landeshauptstadt möchte der Städtekoalition gegen Rassismus beitreten. Im Rahmen des Diversity-Managements wird der Beitritt koordiniert.