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Vortragsreihe: "Swipe, Like, Hate – Digitale Räume zwischen Diskriminierung und Empowerment“

Symbolbild der Veranstaltungsreihe. Auf blauem Hintergrund steht in pinker Schrift der Titel der Veranstaltungsreihe

Vortragsreihe: "Swipe, Like, Hate – Digitale Räume zwischen Diskriminierung und Empowerment“

Digitale Räume sind längst Teil unseres Alltags und aus Arbeits- und Privatleben nicht mehr wegzudenken. Sie verändern die Art, wie wir kommunizieren und uns informieren. Dabei bieten sie gleichermaßen Chancen wie auch Gefahren. Denn digitale Räume sind zugleich Orte, an denen Diskriminierung und Gewalt stattfinden.

Die Veranstaltungsreihe „Swipe, Like, Hate“ nimmt diese Spannungsfelder in den Blick und fragt: Wie können wir digitale Räume sicherer, gerechter und vielfältiger gestalten? Wie kann man sich gegen Hassrede und Gewalt im digitalen Raum stärken? Wie erkennt man Fakes und Desinformation? Welche Möglichkeiten haben Betroffene und wie gehen Institutionen und Hilfeeinrichtungen mit der steigenden Zahl digitaler Straftaten um? In Vorträgen und Workshops wollen wir diese Themen beleuchten. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Online-Vortrag:

Bild der Referentin Michaela Burkard

Online-Vortrag:

Was tun bei digitaler geschlechtsspezifischer Gewalt?

Dienstag, 22. September 2026, 18 bis 19.30 Uhr, online

Digitale Gewalt & Handlungsmöglichkeiten für Betroffene

Digitale geschlechtsspezifische Gewalt ist für die Betroffenen schwer zu ertragen und kann massive Folgen haben. Oft ist sie eine Erweiterung bereits bestehender Gewaltverhältnisse. Was also tun, um sich selbst zu schützen oder anderen Unterstützung zu bieten? Michaela Burkard vom Projekt Aktiv gegen digitale Gewalt beim Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) zeigt unterschiedliche Formen digitaler Gewalt auf und welche Handlungsoptionen Betroffene haben. Dabei zeigt sich: Manchmal lässt sich der Zugriff leicht unterbinden, manchmal gibt es leider nur begrenzte Möglichkeiten; in den meisten Fällen macht es Sinn, Rat und Hilfe bei einer Beratungsstelle zu suchen.

Referentin

Michaela Burkard ist Referentin beim bff – Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe und setzt sich dort für den Schutz von Betroffenen digitaler geschlechtsspezifischer Gewalt ein. Im Rahmen des Projektes bff: aktiv gegen digitale Gewalt beschäftigt sie sich mit der Stärkung und Sensibilisierung des Hilfesystems, insbesondere durch Fortbildungen und die Bereitstellung spezifischer Fachinformationen.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an unter:
gleichstellung@duesseldorf.de

Die Veranstaltung findet mit Gebärdensprachdolmetschung statt.

Online-Vortrag

Online-Vortrag

Digitale Gewalt gegen Frauen. Aktuelle Perspektiven aus der Forschung und institutionelle Schutzmaßnahmen

Dienstag, 6. Oktober 2026, 18 bis 19.30 Uhr, online

Der Vortrag betrachtet Misogynie auf Plattformen und in digitalen Anwendungen im Rahmen des gesellschaftlichen Rechtsrucks. Dabei werfen wir einen Blick auf aktuelle digitale Praktiken der Entwertung sowie auf den gesellschaftlichen Kontext. Denn es sind nicht nur die technischen Anwendungen, sondern soziotechnische Phänomene, also ein Gefüge aus Technik und Gesellschaft, die die neue Welle der Angriffe auf Frauen und Queers im digitalen Raum verursachen.

Referentin

Prof. Dr. Julia Bee ist Professorin für Gender Media Studies mit dem besonderen Schwer-punkt Diversität an der Ruhr-Universität Bochum. Zu ihren Forschungs-schwerpunkten zählen digitale Gewalt, politische Bildung, Gender und Diversität. 2026 veröffentlichte sie gemeinsam mit Jennifer Eickelmann, Jasmin Degeling und Katrin Köppert das Buch Digitale Gewalt. Politisierungen affektiver Öffentlichkeiten.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an unter:
gleichstellung@duesseldorf.de

Die Veranstaltung findet mit Gebärdensprachdolmetschung statt.