Heinrich-Heine-Gesellschaft

Die Heinrich-Heine-Gesellschaft wurde 1956 zum 100. Todestag Heines in Düsseldorf gegründet und hat sich in ihrer Satzung zur Aufgabe gemacht, "das dichterische und zeitkritische Werk Heines lebendig zu halten". Sie ist heute eine der progressivsten und angesehensten literarischen Gesellschaften von internationaler Bedeutung.

http://www.heinrich-heine-gesellschaft.de/

In enger Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut bietet sie mit Lesungen, Buchvorstellungen und Vorträgen, mit thematischen Führungen, musikalisch-literarischen Veranstaltungen und Lektürekursen ein Forum der kritischen Literaturvermittlung und -diskussion.

Dem Archiv und der Bibliothek des Heine-Instituts ermöglicht die Gesellschaft manche Neuerwerbungen, die die Bestände des Hauses erweitern und vervollständigen.

Die Heine-Gesellschaft unterstützt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Heine ebenso wie das literarisch-gesellige Interesse an Leben und Werk des Dichters.

Seit 1965 zeichnet die Heine-Gesellschaft mit ihrer Ehrengabe Persönlichkeiten für ihr literarisch-publizistisches Wirken aus. Dieser in unregelmäßigen Abständen verliehene Literaturpreis ging bisher an: Max Brod, Hilde Domin, Marcel Reich-Ranicki, Martin Walser, Peter Rühmkorf, Kay und Lore Lorentz, Sarah Kirsch, Tankred Dorst, Ruth Klüger, Bernhard Schlink, Dieter Forte, Alice Schwarzer, Herta Müller, Dževad Karahasan und Roger Willemsen.

Mitglieder der Heinrich-Heine-Gesellschaft e.V. erhalten postalisch oder per Newsletter Informationen über das Programm von Heine-Gesellschaft und Heine-Institut. Sie haben freien Eintritt in das Museum des Heine-Instituts und ermäßigten Eintritt zu allen Veranstaltungen. Als Jahresgabe wird ihnen das "Heine-Jahrbuch" zugesandt.

Die Heinrich-Heine-Gesellschaft e.V. ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Literaturmuseen (ALG).