Romantik und Revolution

Die Heine-Ausstellung

Erleben Sie die weltweit einzige Dauerausstellung zum Leben und Werk des größten Sohns der Stadt Düsseldorf: Heinrich Heine.

In neun Räumen werden auf insgesamt 180 Quadratmetern rund 250 Exponate gezeigt: von der Handschrift der "Loreley" und einer Haarlocke des Dichters über das berühmte Porträt von Gottlieb Gassen bis zur Totenmaske. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entstehung der literarischen Werke Heines.

Für die Präsentation der originalen Porträts und Handschriften kann das Heine-Institut aus seinen reichen, durch Neuankäufe laufend vermehrten Sammlungen schöpfen. Aktuelle Video-, Bild- und Audioinstallationen ergänzen die wertvollen historischen Bild- und Textzeugnisse. Interaktive Exponate, ein Literaturlabor und eine Hör- und Leseecke laden zur selbständigen Beschäftigung mit dem Dichter und seinem Werk ein.

Die Ausstellung wendet sich an Individualbesucher und Schulklassen. Sie bietet eine allgemeine Vermittlungsebene und eine Vertiefungsebene mit zahlreichen Möglichkeiten, um sich ausführlicher über ausgewählte Objekte zu informieren. Sie verfügt über eine leicht verständliche Besucherführung; die Raumfolge ist biographisch-chronologisch orientiert.

Schenkung des Schwäbischen Chorverbandes

Loreley-Symphonion (Bild: Louis Molitor)
Loreley-Symphonion (Bild: Louis Molitor)

Schenkung des Schwäbischen Chorverbandes

Heinrich Heines wohl bekanntestes Gedicht „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“, das 1824 erstmals in der Zeitschrift „Der Gesellschafter“ gedruckt wird, begründet die bis heute andauernde, weltweite Bekanntheit des „Loreley“-Mythos.

Anlässlich dieses 200-jährigen Jubiläums sind in der Dauerausstellung des Heinrich-Heine-Instituts bis Ende Mai besondere „Loreley“-Objekte zu sehen. Darunter befindet sich auch der historische Musikautomat „Symphonium“, inklusive einer Lochschallplatte mit Friedrich Silchers „Loreley“-Vertonung.

Alle Exponate kamen mit der dankenswerten Schenkung des Schwäbischen Chorverbands Plochingen e.V. ins Heinrich-Heine-Institut. Die Objekte aus dem ehemaligen Silcher-Museum im württembergischen Weinstadt bereichern nun die umfassende hiesige „Loreley“-Sammlung.

Unsere Dauerausstellung zum Leben und Werk Heinrich Heines lässt sich auch von zuhause aus erkunden: 3D-Rundgang

Besucherinformationen

Öffnungszeiten

Dienstag - Freitag 11-17 Uhr
Samstag 13-17 Uhr
Sonntag 11-17 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2 Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Happy Hour: ab 16:00 Uhr kostenloser Eintritt

Sonntag: kostenloser Eintritt

Führungen

60 Euro (Führungsgebühr) + 2 Euro pro Person (ermäßigter Eintrittspreis)
90 Euro (Kombi-Führungsgebühr) + 3 Euro pro Person (ermäßigter Eintrittspreis)
bzw. 1 Euro pro Schüler/-in

Informationen zu Führungen

 

Anfahrt

Heinrich-Heine-Institut
Bilker Straße 12-14
40213 Düsseldorf
Telefon +49 211 - 8992902
Fax +49 211 - 8929044


Anmeldung für Veranstaltungen: Telefon +49 211 - 8995571
Anmeldung für Führungen: Telefon +49 211 - 8995588

E-Mail

 

Das Heine-Institut befindet sich am südlichen Rand der Düsseldorfer Altstadt.
Die Bilker Straße erreicht man über den Carlsplatz.
Dort befindet sich auch ein Parkhaus.
Am Institut selbst stehen keine Parkplätze zur Verfügung.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man das Institut von den Haltestellen Benrather Straße (U71, U72, U73, U83 und Bus SB50, 780, 782, 785) und Carlsplatz (Bus 726) jeweils in wenigen Minuten.

Hinweise zur Barrierearmut

Zum Haupteingang führen 2 Stufen. Das Gebäude ist nach Absprache auch über den Hintereingang stufenlos zu erreichen.
Die Dauerausstellung liegt auf der 1. Etage und ist nur über eine Treppe zu erreichen.
Die Sonderausstellungsräume liegen im Erdgeschoss.
Es ist ein Behinderten-WC vorhanden.
Behindertenparkplätze befinden sich gegenüber dem Institut.
Menschen mit Behinderung können sich unter Telefon +49 211 - 8995571 anmelden.