Die Comic-Kunst des Erzählens. Literatur als Graphic Novel

Dauer der Ausstellung: 2. Juni bis 1. September 2019

Sind es Comicbücher mit erzählerischer Komplexität? Illustrierte Romane?

Graphic Novels stellen ein erstaunliches Phänomen dar. Binnen weniger Jahrzehnte haben sie Genregrenzen verschoben, ein stetig wachsendes Lesepublikum begeistert und den globalen Buchmarkt nachhaltig verändert.

Die 1978 von Will Eisner erstmalig verwendete Bezeichnung betont die Nähe zur Gattung des Romans und die außergewöhnliche Verschmelzung von pointierter Prosa und Zeichenkunst. Somit liegt es nahe, auch Literaturklassikern durch das Mittel des grafischen Erzählens neues Leben „einzuhauchen“.

Die Sonderausstellung widmet sich vier Illustratorinnen und Illustratoren, die durch Interpretationen bekannter literarischer Vorlagen auf sich aufmerksam gemacht haben. Präsentiert werden originale Aquarelle, Zeichnungen, Drucke sowie Storyboards und Entwürfe.

Claudia Ahlering und Julian Voloj: „Die Judenbuche“, nach Annette von Droste-Hülshoff (2016)
Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel: „Im Westen nichts Neues“, nach Erich Maria Remarque (2014)
Jakob Hinrichs: „Der Trinker“, nach Hans Fallada (2015)
Moritz Stetter: „Das Urteil“, nach Franz Kafka (2015)

 

 

Rahmenprogramm:
Samstag, 1. Juni 2019, 18 Uhr: Ausstellungseröffnung
Dienstag, 11. Juni 2019, 19 Uhr: Lesung, Präsentation und Künstlergespräch. Mit Jakob Hinrichs und Moritz Otto
Donnerstag, 4. Juli 2019, 18:30: Kuratorenführungen durch die Ausstellung
Donnerstag, 18. Juli 2019, 18:30: Kuratorenführungen durch die Ausstellung
Sonntag, 11. August 2019, 18:30: Kuratorenführungen durch die Ausstellung
Sonntag, 1. September 2019, 14 Uhr: Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer: Multimedia-Lesung zur Graphic Novel „Im Westen nichts Neues“

Besucherinformationen

Öffnungszeiten

Dienstag - Freitag 11:00-17:00 Uhr
Samstag 13:00-17:00 Uhr
Sonntag 11:00-17:00 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2 Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Happy Hour: ab 16:00 Uhr kostenloser Eintritt

Sonntag: kostenloser Eintritt

Führungen

Kosten: 35 Euro (Führungsgebühr) + 2 Euro pro Person (ermäßigter Eintrittspreis)
bzw. 1 Euro pro Schüler/-in

Informationen zu Führungen

Anfahrt

Heinrich-Heine-Institut
Bilker Straße 12-14
40213 Düsseldorf
Telefon +49 211 - 8992902
Fax +49 211 - 8929044


Anmeldung für Veranstaltungen: Telefon +49 211 - 8995571
Anmeldung für Führungen: Telefon +49 211 - 8995588

E-Mail

 

Das Heine-Institut befindet sich am südlichen Rand der Düsseldorfer Altstadt.
Die Bilker Straße erreicht man über den Carlsplatz.
Dort befindet sich auch ein Parkhaus.
Am Institut selbst stehen keine Parkplätze zur Verfügung.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man das Institut von den Haltestellen Benrather Straße (U71, U72, U73, U83 und Bus SB50, 780, 782, 785) und Carlsplatz (Bus 726) jeweils in wenigen Minuten.

Hinweise zur Barrierearmut

Zum Haupteingang führen 2 Stufen. Das Gebäude ist nach Absprache auch über den Hintereingang stufenlos zu erreichen.
Die Dauerausstellung liegt auf der 1. Etage und ist nur über eine Treppe zu erreichen.
Die Sonderausstellungsräume liegen im Erdgeschoss.
Es ist ein Behinderten-WC vorhanden.
Behindertenparkplätze befinden sich gegenüber dem Institut.
Menschen mit Behinderung können sich unter Telefon +49 211 - 8995571 anmelden.