21. Internationales Forum Junge Heine Forschung

| Kultur Veranstaltungen Erstellt von Meissner, Valentina

"An die Jungen" nennt Heinrich Heine ein Gedicht im Romanzero, das er für die nachfolgende Generation verfasst hat.

"An die Jungen" nennt Heinrich Heine ein Gedicht im Romanzero, das er für die nachfolgende Generation verfasst hat. Die junge Generation der Heine-Forscherinnen und Forscher stellt am Samstag, 8. Dezember, ihre neuen Arbeiten zum Werk Heinrich Heines vor. Das Heinrich-Heine-Institut, die Heinrich-Heine-Gesellschaft e. V. und das Institut für Germanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf veranstalten von 11 bis 18 Uhr das 21. Internationale Forum Junge Heine Forschung. Im Rahmen des Kolloquiums präsentieren acht junge Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftler im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, ihre Forschungen zum Werk des Dichters, Schriftstellers und Journalisten Heinrich Heine. Im Mittelpunkt aller Vorträge steht die Textanalyse – neben Heines früher romantischer Lyrik und späterer politischer Dichtung werden auch seine Prosa sowie die Philosophieschrift thematisiert. Mit Beiträgen unter anderem aus Toronto, Oxford, Brüssel und Ankara und Zugängen sowohl aus literaturwissenschaftlicher als auch aus musik- und sprachwissenschaftlicher Perspektive geben die Vorträge internationale und interdisziplinäre Einblicke in das Werk Heinrich Heines. Ein interessiertes öffentliches Publikum ist sehr herzlich willkommen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung wird erbeten unter der Rufnummer 0211-8995571 oder per E-Mail an heineinstitut@duesseldorf.de. Veranstaltungsort ist das Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14. Die Leitung und Moderation übernehmen Dr. Sabine Brenner-Wilczek und Prof. Dr. Volker Dörr.

Programm:

  • 10 Uhr Begrüßung durch Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Prof. Dr. Volker Dörr, Felix Droste
  • 10.15 Uhr William Ohm (Toronto): Die durchgeistigte Körpersprache. Sensualismus und Stil in Heines Philosophieschrift
  • 11 Uhr Pause
  • 11.15 Uhr Dr. Michael Rodegang Drescher (Heidelberg): Lachende Exorzismen. Mythologische Resignifikation in Heines 'Deutschland. Ein Wintermärchen'
  • 12 Uhr Nora Schön (Düsseldorf): "Nur in der Tiefe des Gemüthes". 'Freiheit', 'Nation' und 'Politische Lyrik' in Heinrich Heines 'Zeitgedichten'
  • 12.45 Uhr Pause
  • 13.45 Uhr Gesa Jessen (Oxford - Berlin): "und dass ich selbst wieder zerrinnen möchte in süße Atome". Zu der Dynamik von Wasser und Gender in Heinrich Heines früher Dichtung und Prosa
  • 14.30 Uhr Pause
  • 14.45 Uhr Hannah Pillin (München): Semantische Dimensionen in Heines Dichtung und ihrer Vertonung
  • 15.30 Uhr Vera Höltschi (Brüssel - Namur): Heinrich Heines ‚Doktor Faust‘. Das Ballettlibretto als Literatur
  • 16.15 Uhr Pause
  • 16.30 Uhr Sibel Baran (Ankara): Motivanalyse des Novellenfragments 'Florentinische Nächte' von Heinrich Heine
  • 17.15 Uhr Julia Kristina Kitzmann (Tübingen): Demaskierung der Gewalt. Intertextuelle Bezüge zwischen Heines 'Die weiße Blume' und 'Goethes Heidenröslein'

Weitere Informationen:

www.duesseldorf.de/heineinstitut/veranstaltungskalender/detailansicht/newsdetail/21-internationales-forum-junge-heine-forschung.html