Gretchen Dutschke liest "1968 - Worauf wir stolz sein dürfen"

Vom | Veranstaltungsort: Heinrich-Heine-Institut

Gretchen Dutschke (Bild: Lune Dutschke)

Düsseldorfer Literaturtage - Bücherbummel auf der Kö

 

"Die drei Jahre zwischen 1966 und 1969 verliefen wie im Rausch, mal strahlend hell, mal im tiefsten Dunkel, euphorisch und verzweifelt, fast wie im Kino. Nur mit dem Unterschied, dass wir keine Zuschauer waren, sondern Akteure, mittendrin. Die Zeit hat uns geprägt, und wir haben die Zeit geprägt. Das gilt bis heute."

Gretchen Dutschke interpretiert die kurze Geschichte der "68er" als eine antiautoritäre Kulturrevolution, in deren Folge sich die Entwicklung hin zu einer offenen, demokratischen und toleranten Gesellschaft in der Bundesrepublik vollzog.
1942 in Oak Park, Illinois, geboren, ging die Autorin 1964 zum Studium der Theologie nach Deutschland, wo sie in Westberlin Rudi Dutschke kennenlernte. 1966 heirateten sie. Das Attentat am 11. April 1968 überlebte Dutschke schwer verletzt und starb 1979. Gretchen Dutschke lebt nach langen Jahren in Dänemark und den USA heute wieder in Berlin.

Moderation: Dr. Mithu Sanyal (Kulturwissenschaftlerin, WDR)

 

 

 

Informationen:
Eintritt: 7 Euro (ermäßigt 5 Euro (inkl. kleiner Empfang)
Anmeldung: Telefon +49 211 - 8995571
Veranstaltungsort: Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, 40213 Düsseldorf
Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut