Heinrich Heine und Don Quijote

Vom | Veranstaltungsort: Heinrich-Heine-Institut

Begegnungen zwischen der deutschen und der spanischen Romantik

In Heinrich Heines Werk ist Spanien sehr präsent: Neben einem Vorwort zum Don Quijote verfasste er zwei Gedichte und eine Tragödie um den Mauren »Almansor«, dessen Geschichte um 1500 in Granada spielt. Diese Werke verweisen symptomatisch auf die besondere transkulturelle Begegnung zwischen Spanien und Deutschland zu seiner Zeit: Für die deutsche Romantik, beginnend mit der Spanienbegeisterung der Gebrüder Schlegel, bildet die spanische Kultur des Mittelalters und der Siglos de Oro eine beliebte Projektionsfläche für romantische Ideale. Die spanische Romantik ist hingegen stark beeinflusst von Werken der deutschen Zeitgenossen.

Mit diesen Transfer- und Übersetzungsprozessen befassen sich Studierende der Masterstudiengänge Romanistik und Literaturübersetzen an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in einem Seminar unter der Leitung von PD Dr. Vera Elisabeth Gerling.

Im Heinrich-Heine-Institut bieten die Seminarteilnehmer-Innen anhand verschiedener Beispiele Einblicke in die literarischen Transfer- und Übersetzungsprozesse dieser besonderen kulturellen Begegnung und laden zur gemeinsamen Diskussion darüber ein.

Leitung: PD Dr. Vera Elisabeth Gerling

 

 

 

 

Informationen:

Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)
Anmeldung: nicht erforderlich
Veranstaltungsort: Heinrich-Heine-Institut
Veranstalter: Masterstudiengänge Romanistik und Literaturübersetzen an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Institut