Reihe "Reisebilder - Literatur im Hofgarten": Stan Lafleur liest

Vom | Veranstaltungsort: Hofgarten

»Am Rande der Wahrscheinlichkeit von Mexiko. Zentralamerikanische Gedichte und Reisenotizen«

Zwei Reisen führten den Kölner Schriftsteller Stan Lafleur nach Mexiko und Guatemala, wo die vorliegenden Texte entstanden sind. Die eine Hälfte sind neue zentralamerikanische Gedichte, die andere Hälfte Reisenotizen aus Mexiko (vor allem aus den Bundesstaaten Oaxaca und Chiapas) auf den Spuren Arthur Cravans.

„Dünne Luft, bewohnt von lodernden Farben. Das in Tuxtlas Hitze vorgekochte Blut kühlt und filtert die Höhe in mehrstündigen Prozessen. Gehen bedeutet Kampf: mit schmalen, brüchigen, hoch über Straßenniveau angebrachten Bürgersteigen. Die lange von indígenas nicht benutzt werden durften. Der europäische Körper bleibt Fremdkörper im stark bevölkerten Tagesgeschehen. Konquistadorenkörper, Humboldtkörper, Exilantenkörper, Nazikörper, Projektionskörper.“

Stan Lafleur, geb. 1968 in Karlsruhe und dort aufgewachsen, lebt er heute vorwiegend in Köln. In der parasitenpresse erschienen u.a. Das Lachen der Hühner und als pong noch auf ping.

Moderation: Maren Jungclaus

 

 

 

Informationen:

Eintritt: frei
Veranstaltungsort: Hofgarten, vor dem Theatermuseum, Jägerhofstr. 1, 40479 Düsseldorf (bei Regen im Theatermuseum)
Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut, Literaturbüro NRW, Theatermuseum Düsseldorf und Zakk. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf