Vernissage der Sonderausstellung "Markus Lüpertz"

Vom | Veranstaltungsort: Palais Wittgenstein

Lüpertz (Bild: Galerie-Breckner)

Michael Engel - beide in einem

Markus Lüpertz liest aus seinem Buch: »Michael Engel«
Einen Sommer lang vertiefte sich Markus Lüpertz in die Bildwelt der Fresken Michelangelos aus der sixtinischen Kapelle. Er schenkt seine besondere Aufmerksamkeit den Ignudi – den Nackten. Die Jünglinge fallen aus dem Rahmen. Alle Versuche, Michelangelos Ode an den männlichen Körper dem christlichen Narrativ anzuverwandeln, liefen bislang ins Leere. Kraftvoll trotzen die Ignudi jedweder Vereinnahmung. Lüpertz zeichnet sich ein, lässt in seinen Lithographien eine wahlverwandtschaftliche Beziehung aufblühen.

Begleitend verfasste der Maler ein szenisches Traktat: »Michael Engel« Verlag Kleinheinrich, 2018. Darin macht Lüpertz Michelangelos Kampf um die Decke der Sixtina zu seinem eigenen. In Bild und Text trägt er den enormen künstlerischen Anspruch des Vorfahren leuchtend weiter. – »Geltendmachen ist die Revolution.« Heines Diktum leben die Künstler.

Ausstellungsdauer: 20.01.2019 – 17.03.2019

 

 

 

 

Informationen:

Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlich
Veranstaltungsort: Palais Wittgenstein, Bilker Str. 7-9, 40213 Düsseldorf
Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut