Wolf Biermann liest

Vom | Veranstaltungsort: Palais Wittgenstein

Wolf Biermann (Foto: Hans Scherhaufer)

"Warte nicht auf bessre Zeiten!"

"Weh tut die Freiheit und macht Spaß / ein Fluch ist sie, ein Segen", dichtete Wolf Biermann. Mit sechzehn ging er aus Hamburg in die DDR, um im "besseren Deutschland" zu leben, 1976 wurde der kritische aufmüpfige Sänger ausgebürgert. 1993 mit dem Heine-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet, eröffnete er 1997 den großen Heine-Kongress und erhielt die Gastprofessur der Heinrich-Heine-Universität.

Zu den Düsseldorfer Literaturtagen präsentiert er auf Einladung von Heine-Institut und Heine-Gesellschaft gemeinsam mit Manuel Soubeyrand als Vorleser und Andreas Öhler als Moderator sein neues Buch. Zu seinem 80. Geburtstag erschien im letzten Jahr die Autobiographie "Warte nicht auf bessre Zeiten!" "Die heile Heimat Utopie hab ich verloren", sagt Wolf Biermann und nennt sich einen "melancholischen Optimisten", voll "melancholie im herzen", "weil grenzenlose freiheit grenzen hat".


 

 

Information:

Eintritt: 10 Euro (ermäßigt 8 Euro)
Anmeldung: Vorverkauf im Heinrich-Heine-Institut: Telefon +49 211 - 8995571 oder Email heineinstitut@duesseldorf.de
Veranstaltungsort: Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, 40213 Düsseldorf
Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut und Heinrich-Heine-Gesellschaft. Im Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage 2017