Kultur endlich wieder vor Ort erleben:
Die Düsseldorfer Museen dürfen wieder öffnen!

Mit der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes ist die eingeschränkte Öffnung des Museums möglich. Bitte beachten Sie hierzu die aktuellen Coronabestimmungen für Ihren Besuch.
Die Sicherstellung einfacher Rückverfolgbarkeit ist notwendig.

Weitere Infos unter Tel. 0211 - 89 94210
(Di-So 11-17 Uhr, mittwochs bis 21 Uhr).
Bitte tragen Sie bei Ihrem Besuch eine medizinische Maske.

Wir freuen uns Sie im Hetjens zu begrüßen!

 

Tisch des Monats
Ostertisch - "Wie aus dem Ei gepellt!"

An Ostern wird nicht allein die Auferstehung Christi gefeiert, sondern auch das Wiedererwachen der Natur und die Rückkehr des Frühlings.
Nichts wird so sehr mit Ostern assoziiert wie das Ei: ist es doch bereits in der heidnischen Vorstellung das Symbol des Lebens und der Wiedergeburt.
Seit dem 17. Jahrhundert hat man in Deutschland Hühnereier bunt bemalt, um sie als Osterschmuck einzusetzen. Dieser Brauch stammt aus Russland und Armenien, wo dem Osterfest im orthodoxen Glauben eine größere Bedeutung zukommt als Weihnachten. Auch alle großen Porzellanmanufakturen haben Ostereier hergestellt und diese mit Frühlingsblumen, Tieren, Vögeln oder auch grafischen Mustern dekoriert.
Nicht nur an Ostern stellt sich die berühmte Frage, was zuerst da war: das Ei oder das Huhn? Seit etwa 1790 hat man die Hühner im englischen Staffordshire, aber auch in Manufakturen in Dresden und Thüringen produziert. Dieser ursprünglich aus China kommende Gefäßtyp war während des gesamten 19. Jahrhunderts überaus beliebt.
Kleinere Variationen kamen zur Aufbewahrung von Butter zum Einsatz und gaben  dem Gefäß seinen deutschen Namen Butterhenne oder Butterhuhn.
Im Hetjens – Deutsches Keramikmuseum haben wir für Sie mit besonders schönen Exemplaren einen österlichen Tisch des Monats gestaltet.
 

Äffchen auf einem Hund reitend, Porzellan, Zürich, um 1775-1780, Sammlung Dr. E. S. Kern, Agentenhaus Horgen

Ausstellung

Schweizer Schoki, Weißes Gold –
Süßes und Zerbrechliches vom Zürichsee

bis Sommer 2021
Schweizer Schokolade ist weltberühmt – die Zürcher Porzellanmanufaktur hingegen ist nur wenigen Connaisseurs bekannt. Die Manufaktur produzierte während eines sehr kurzen Zeitraumes von 1763 bis 1790, wodurch ihre Erzeugnisse heute entsprechend rar und bei Sammlern äußerst begehrt sind. In der Schweiz sind vor allem zwei herausragende Privatsammlungen Zürcher Porzellans zu nennen, die einen Überblick über die Erzeugnisse der Manufaktur vermitteln. Zum einen handelt es sich um die Sammlung Dr. E. S. Kern in Horgen am Zürichsee sowie um die Sammlung des Chocolatiers Dr. Rudolph R. Sprüngli. Der Firmentradition entsprechend nehmen Schokoladenkannen und -tassen in der Sammlung Sprüngli einen besonderen Platz ein.

 

Ernst Barlach, Schwebender Gottvater, Böttgersteinzeug, Porzellanmanufaktur Meissen, 1922. Foto: Horst Kolberg, Neuss

Ausstellung

Göttliche Welten –
Glaubensbilder aus 4000 Jahren

8. Oktober 2020 bis 10. Januar 2021 - wird verlängert bis 1. August 2021

Religiöse Symbolik verleiht Gegenständen eine besondere Bedeutung, die oft nur Eingeweihte lesen können. Den Osmanen galt die Tulpe als Heiligste der Blumen, da sie direkt mit dem Namen Allahs verbunden ist. Bei den Zuni in New Mexico wird hingegen jeder Familie bis heute ein Tier zugeordnet, das seine positiven Eigenschaften auf die Mitglieder überträgt und sie mit den Ahnen verbindet. Im Daoimus waren Fledermäuse als Glückssymbole gerne gesehen, während Pfirsiche für ein langes Leben standen. In Kooperation mit den Düsseldorfer Dominikanern zeigt das Hetjens anhand von Keramikobjekten eine kultische und religiöse Menschheitsgeschichte von den Artefakten Mesopotamiens bis in die Gegenwart.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

 

 

 

Druckfrische Lektüre

Zu unseren Ausstellungen "Märchenhaftes Meissen - Traumwelten der DDR"und "Göttliche Welten - Glaubensbilder aus 4000 Jahren" sind die Ausstellungskataloge erschienen und können per Mail an hetjensmuseum@duesseldorf.de bestellt werden.
Kosten jeweils 29,95 Euro zuzüglich 2,20 Euro Versand. Viel Spaß beim Schmökern!

 

 

Das Hetjens im Palais Nesselrode.

DIE KUNST DER KERAMIK entdecken Sie im Hetjens – Deutsches Keramikmuseum

Das Hetjens – Deutsches Keramikmuseum befindet sich in einem der schönsten historischen Gebäude der Düsseldorfer Altstadt, dem Palais Nesselrode – nur wenige Gehminuten von Rheinufer und Burgplatz entfernt. Hier wird Keramik höchster Qualität aus 8000 Jahren und der ganzen Welt präsentiert. Es ist ein Spezialmuseum von internationalem Rang.