Ihr Besuch im Hetjens

Mit der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes ist der Besuch des Museums möglich. Bitte beachten Sie hierzu die aktuellen Coronabestimmungen für Ihren Besuch.
Weitere Infos unter Tel. 0211 - 89 94210 (Di-So 11-17 Uhr, mittwochs bis 21 Uhr).
Bitte tragen Sie bei Ihrem Besuch eine medizinische Maske.

Wir freuen uns Sie im Hetjens zu begrüßen!

 

Beutelförmige Vase, Porzellan, Kinkōzan Sōbei VII. (1867-1927), Kyoto, Japan, Ende 19. Jh., Foto: Hetejns, L. Lidzbarski.

Ausstellung

Im Tau des Morgens - Highlights japanischer Keramik aus 160 Jahren

09. September 2021 – 06. Februar 2022

Die Herstellung von Keramik wird in Japan besonders hoch angesehen. Anlässlich des 160-jährigen Jubiläums der deutsch-japanischen Freundschaft zeigt das Hetjens – Deutsches Keramikmuseum ausgewählte Exponate japanischer Keramikkunst aus drei Jahrhunderten, darunter Gefäßkeramiken aus der Sammlung Prof. Helmut Hentrichs.
Nach über 200 Jahren der Abschließung Japans ebnete die Wiederaufnahme der Handelsbeziehung mit dem Westen auch den Weg für einen bis dato nicht gekannten kulturellen Austausch. Vor allem die elfenbeinfarbenen Satsuma-Keramiken mit ihren prächtigen Malereien erregten auf den Weltausstellungen in Wien (1873) und Philadelphia (1876) großes Aufsehen und entwickelten sich zu wahren Exportschlagern.
Im 20. Jahrhundert dienten die Schöpfungen japanischer Studiokeramiker zahlreichen westlichen Kolleginnen und Kollegen als Inspiration. Hier gilt Kanjirō Kawai gilt als einer der wegweisenden Töpfer Japans, die während der mingei-Bewegung (民芸, wörtl. „Kunst des Volkes“) die traditionelle Volkskunst zu einer neuen Blüte getrieben hatten. Europäische Keramikerinnen und Keramiker orientierten sich in den kommenden Jahrzehnten und bis heute an der japanischen Ästhetik und den traditionsreichen Herstellungstechniken wie dem Raku-Brand.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem EKŌ-Haus, Düsseldorf statt.

Foto: Hetjens, L. Lidzbarski

Tisch des Monats

Dolce Vita am Rhein

ab 18. Juni 2021

Ob Dürer, Goethe oder Rudi Schuricke: die Italiensehnsucht scheint bei den Deutschen genetisch zu sein. Gondelfahrt im Mondschein, Sonnenuntergang bei Capri und Goldorangen, die im dunklen Laub glüh’n, sind feste Bestandteile der ewigen Sehnsucht nach dem Süden. Bereits im 15. Jahrhundert entwickelte sich in Italien eine eigene Art von glasierter Keramik, die als Majolika bezeichnet wird. Der Name leitet sich von der Insel Mallorca ab, von wo aus die spanischen Keramiken damals nach Italien importiert wurden.

Das Service auf dem sommerlichen Tisch des Monats wurde im Familienbetrieb Ubaldo Grazia in Deruta gefertigt. Deruta ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d’Italia (Die schönsten Orte Italiens). In Deruta wird seit dem Mittelalter bis in unsere Zeit Keramik produziert, die noch immer größtenteils handbemalt ist. Die Familie Grazia stellt seit 1500 qualitätvolle Majoliken her. Auf der sahnig weißen Glasur kommen die intensiven Farben der Dekore besonders strahlend zur Geltung.

Das ausgestellte Service stammt aus den 1950er Jahren, als das Reisefieber in den Süden ausbrach und die Sehnsucht nach dem italienischen Dolce Vita für die Deutschen besonders groß war.

Stimmen Sie sich mit dem Tisch des Monats auf einen Sommer voller Dolce Vita ein. Wir freuen uns auf Sie!

Äffchen auf einem Hund reitend, Porzellan, Zürich, um 1775-1780, Sammlung Dr. E. S. Kern, Agentenhaus Horgen

Ausstellung

Schweizer Schoki, Weißes Gold –
Süßes und Zerbrechliches vom Zürichsee

bis Januar 2022
Schweizer Schokolade ist weltberühmt – die Zürcher Porzellanmanufaktur hingegen ist nur wenigen Connaisseurs bekannt. Die Manufaktur produzierte während eines sehr kurzen Zeitraumes von 1763 bis 1790, wodurch ihre Erzeugnisse heute entsprechend rar und bei Sammlern äußerst begehrt sind. In der Schweiz sind vor allem zwei herausragende Privatsammlungen Zürcher Porzellans zu nennen, die einen Überblick über die Erzeugnisse der Manufaktur vermitteln. Zum einen handelt es sich um die Sammlung Dr. E. S. Kern in Horgen am Zürichsee sowie um die Sammlung des Chocolatiers Dr. Rudolph R. Sprüngli. Der Firmentradition entsprechend nehmen Schokoladenkannen und -tassen in der Sammlung Sprüngli einen besonderen Platz ein.

 

Druckfrische Lektüre

Zu unseren Ausstellungen "Märchenhaftes Meissen - Traumwelten der DDR"und "Göttliche Welten - Glaubensbilder aus 4000 Jahren" sind die Ausstellungskataloge erschienen und können per Mail an hetjensmuseum@duesseldorf.de bestellt werden.
Kosten jeweils 29,95 Euro zuzüglich 2,20 Euro Versand. Viel Spaß beim Schmökern!

 

 

Das Hetjens im Palais Nesselrode.

DIE KUNST DER KERAMIK entdecken Sie im Hetjens – Deutsches Keramikmuseum

Das Hetjens – Deutsches Keramikmuseum befindet sich in einem der schönsten historischen Gebäude der Düsseldorfer Altstadt, dem Palais Nesselrode – nur wenige Gehminuten von Rheinufer und Burgplatz entfernt. Hier wird Keramik höchster Qualität aus 8000 Jahren und der ganzen Welt präsentiert. Es ist ein Spezialmuseum von internationalem Rang.