Ausstellungsarchiv des Hetjens seit 1909

Bergmannsfiguren, Leihgaben der Stiftung van Meeteren. Foto: Horst Kolberg, Neuss

Tisch des Monats

Glück auf 2020! Schwarzes Gold - Weißes Gold

Januar-März 2020

Glück auf! So klingt seit Jahrhunderten der traditionelle Gruß der Bergleute. Nicht allein das nordrhein-westfälische Ruhrgebiet ist als Bergbauregion bekannt. Eine ebenso geschichtsträchtige Tradition hat der Bergbau im sächsischen Erzgebirge. Neben dem Silbererz, das Sachsen seit dem 15. Jahrhundert großen Reichtum bescherte, wurde auch das zur Porzellanherstellung notwendige Kaolin (Porzellanerde) abgebaut. Ebenso fanden sich reiche Cobaltvorkommen – jener Grundstoff für das aus der Porzellanmalerei nicht wegzudenkende Kobaltblau. Aufgrund dieser bedeutsamen Geschichte finden sich bereits seit den 1740er Jahren Darstellungen des Bergbaus im Meissener Porzellan. Neben in feinster Malerei ausgeführten Bergmannsszenen auf Gefäßen sind die dreidimensionalen Figuren der Steiger und Berghauptmänner besonders eindrucksvoll. Ihre prachtvollen Uniformen mit goldenen Tressen und Knöpfen vermitteln ein Bild vom Wohlstand, den der Bergbau gebracht hat. Rund 30 bergmännische Porzellane werden als Dauerleihgabe der Stiftung van Meeteren im Hetjens erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Dreifachtabatiere mit Porträts des Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz und seiner Gemahlin Elisabeth Auguste von Pfalz-Sulzbach; Meissen, um 1750; Privatsammlung

Luxus, Liebe, Blaue Schwerter – Faszination Rokoko


21. September 2019 bis 19. Januar 2020 - VERLÄNGERT BIS 1. MÄRZ 2020

Keine Epoche wird derart mit Luxus und Raffinesse verbunden wie das 18. Jahrhundert. Im Rokoko wird das Interieur als Gesamtkunstwerk angesehen. Dessen einzelne Elemente sollen sich in ihrer Wirkung gegenseitig steigern, um auf diese Weise einen Gesamteindruck von größter Eleganz zu erzielen.
Frankreich mit dem Hof in Versailles war zu dieser Zeit für ganz Europa stilbildend. In der Hauptstadt Paris offerierten die »marchands merciers«, die Luxuswarenhändler, Kunstwerke, die weit über die Landesgrenzen hinaus Begehrlichkeiten weckten. Ganz besonders im Werkstoff Porzellan haben diese Kleinode Ausdruck gefunden.
In einer Inszenierung mit historischen Möbeln und Gemälden werden im Großen Saal des Palais Nesselrode die schönsten Kostbarkeiten dieser Epoche aus Privatsammlungen präsentiert.

Blumen, Liebe, Pure Schönheit
Faszination Naturgestaltung

21. und 22. September 2019

Anlässlich der großen Rokoko-Ausstellung im Hetjens – Deutsches Keramikmuseum präsentieren namhafte Floraldesigner aus Düsseldorf und Umgebung die pure Schönheit der leidenschaftlichen Blumenliebe.

Die 8000 Jahre umfassende Sammlung des Hetjens bietet einen Formenschatz der Geschichte der Blumenkunst, der sich diese besondere Schau der hervorragendsten Düsseldorfer und Neusser Blumendesigner widmet. Inspiration durch die Liebe zur Natur und der Umgang mit Blumen in zeitgerechten Formen sind hier ein besonderes Anliegen der Kunst der Floristen.

Konzeption und Idee: Susanne Schmitt, Blumenhaus am Hofgarten
Manfred Hoffmann, A la Casa del Fiore

Tisch des Monats

Frühling an der Kö

12. April bis 9. Juli 2019

Tafelkultur auf höchstem Niveau hat im Porzellanhaus Franzen an der Düsseldorfer Königsallee seit fast 200 Jahren Tradition. Daher ist es eine besondere Freude, dass Marietta Franzen gemeinsam mit Modedesigner Jörg Ehrlich (Odeeh) den Tisch des Monats im Hetjens inszenieren wird. Inspiriert durch die Blumen des Frühlings und das frische Grün der Bäume wird die festliche Tafel zum heiteren Farbenrausch.

Wechselwirkungen – Meister und Gesellen des Bauhauses zwischen Werkstatt und Industrie

17. Februar bis 12. Mai 2019 - verlängert bis 30. Juni 2019

Unweit von Weimar richtete der Bildhauer Gerhard Marcks in Dornburg a. d. Saale mit Hilfe des Thüringer Töpfermeisters Max Krehan 1920 die Keramikwerkstatt des Staatlichen Bauhauses ein. Hier entstanden ganz im Sinne von Walter Gropius Entwürfe für die Industrie in einem seriellen Gieß- und Modulverfahren. Das Keramikdesign des 20. Jahrhunderts wurde maßgeblich durch die am Bauhaus entwickelten ästhetischen wie funktionalen Gefäße geprägt.
Zahlreiche Keramikkünstler, wie beispielsweise Eva Stricker-Zeisel, ließen sich von Theodor Bogler, Otto Lindig oder Werner Burri inspirieren. Die gewagten Farbkombinationen der Objekte aus den 1920er Jahren wirken bis heute überaus modern und spiegeln die Aufbruchsstimmung einer ganzen Generation nach dem ersten Weltkrieg wider, als alles verloren und gerade deswegen nichts unmöglich schien.

 

Rosenthal-Service Sanssouci, Foto: Hetjens Team

Tisch des Monats - Weihnachten

Schneeflöckchen, Goldröckchen…

29. November 2018 bis 13. Januar 2019

Zur Weihnachtszeit wird es im Hetjens besonders festlich. Auf dem Tisch des Monats tritt die Porzellanfarbe Weiß in einen Dialog mit prächtigem Gold. Dabei lässt das Rosenthal-Service Sanssouci die Eleganz des Friderizianischen Rokoko wieder erwachen. Für den 1894 entworfenen Reliefdekor ließ sich der Modelleur Karl Bayreuther durch die Stuckdecken der Residenz Friedrichs des Großen inspirieren. Edle Kristallgläser der Manufakturen Saint Louis, Moser und Theresienthal bringen die Weihnachtstafel zum Funkeln.

Wächtersbacher Jagdservice

Tisch des Monats

Halali und Waidmannsheil! – Das Wächtersbacher „Jagdservice“

27. November 2018 bis 13. Januar 2019 - verlängert bis 20. Januar 2019

Kaninchen, Rehe, Wildschweine und Hirsche tummeln sich auf den Tellern des Wächtersbacher „Jagdservices“, das um 1910 entstanden ist. Im Jahr 1832 im hessischen Brachttal-Schlierbach von den Fürsten zu Ysenburg und Büdingen gegründet, erreichte die Steingutfabrik Wächtersbach ihren künstlerischen Höhepunkt im Historismus und Jugendstil. Die Gründung einer Kunstkeramischen Abteilung unter Christian Neureuther 1903 schuf hierfür die Voraussetzungen, und die Firma nahm erfolgreich an den Ausstellungen der nahegelegenen Darmstädter Künstlerkolonie teil. Neureuther konnte namhafte Künstler und Künstlerinnen gewinnen, darunter auch Carl Bull, akademischer Bildhauer, Fotograf und Modelleur. Der wachsende Wohlstand der Haushalte erlaubte es Anfang des 20. Jhs. zunehmend Wert auf eine elegante Tischkultur für spezielle Anlässe und Speisen, wie beispielsweise Wildgerichte, zu legen. Carl Bull spezialisierte sich in Wächtersbach auf Tierfiguren und entwarf das Jagdservice, um diese nicht alltäglichen Gerichte stilvoll „auf den Tisch“ zu bringen.

Meissener Service mit Zwiebelmuster, Foto: Horst Kolberg

Zum Heulen schön! Meissener Zwiebelmuster in seiner ganzen Vielfalt (1730 bis 1888)

24.10.2018 bis 17. März 2019

Das Hetjens wird die Chance haben, die wohl weltweit größte Privatsammlung Meissener Zwiebelmuster erstmalig in einer Sonderausstellung zu präsentieren. Die einmalige Sammlung umfasst rund 2.500 Objekte und gibt einen vollständigen Überblick zur Geschichte des berühmten Dekors. Der unglaubliche Reichtum der Stücke lässt vermuten, dass in Meissen nahezu alle Formen – von der Untertasse bis zum Kronleuchter – mit dem beliebten Zwiebelmuster dekoriert worden sind.
Schon August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, liebte die unterglasurblaue Malerei, die er als Königsfarbe schlechthin, als Bleu Royal ansah. Er bezeichnete die königliche Farbe in schönstem Sächsisch als »Rohadabläh«. Bis heute gehört das Zwiebelmuster zu den bekanntesten und erfolgreichsten Porzellandekoren überhaupt.

Apostelkrug, Creussen,1655/1660. Foto: Horst Kolberg, Neuss

Aufbruch zu neuen Malgründen

Malerei des fränkischen Barock auf Glas und Glasur

4. Juli bis 27. Oktober 2019

Im deutschen Sprachraum erblühte im 17. und 18. Jahrhundert eine erstaunliche Vielfalt der Malerei auf Glas und Keramik. Beginnend mit der Glaskunst ermöglichten vor allem die Schmelzfarbendekore aus Email eine reiche Palette zur farblichen, figürlichen und szenischen Gestaltung, die bald auch auf Steinzeuge und Fayencen übertragen wurde. Letztere boten mit ihrem weißen Fond einen idealen Malgrund, der insbesondere von freischaffenden Künstlern, sogenannten Hausmalern, erfindungsreich gestaltet wurde. Darunter gab es viele, wie etwa Johann Schaper und Abraham Helmhack aus Nürnberg, die ursprünglich selbst als Glasmaler tätig waren.

Der „Aufbruch zu neuen Malgründen“ erfolgt in den Hütten, Werkstätten und schließlich Manufakturen nicht ohne gegenseitige Inspiration der Glasmacher, Hafner, Glasierer und Maler. Durch deren Wandertätigkeit, wie auch die Exporte der Waren selbst, verbreiteten sich entsprechende Motive und Techniken im ganzen deutschsprachigen Raum. Eine qualitätvolle Auswahl, insbesondere der Apostel- und Kurfürstendarstellungen illustriert sowohl die Inspiration durch bekannte Glasdekore aus Böhmen oder dem bayrischen Wald, wie auch die deutliche wechselseitige Beeinflussung zwischen fränkischen Emailgläsern und Creußener Steinzeugen.

Courtesy of the artist & BECK & EGGELING International Fine Art

Extra
Bertozzi & Casoni „Brillo Box con pappagalli“

30. Januar bis 24. März 2019

Das Hetjens freut sich, die großformatige Skulptur „Brillo Box con pappagalli“ des italienischen Bildhauer-Duos „Bertozzi & Casoni“ präsentieren zu können.

Das Künstlerduo wurde 1980 von Giampaolo Bertozzi (*1957 in Borgo Tossignano) und Stefano Dal Monte Casoni (*1961 in Lugo di Romagna) in Imola gegründet. Sie studierten am renommierten Istituto Statale d´Arte per la Ceramica di Faenza und an der Accademia di Belle Arti di Bologna in Bologna. Seit mehr als 35 Jahren konzentrieren sich die beiden Künstler auf ihr bevorzugtes Material Keramik und arbeiten im italienischen Imola.

Monochrome Porzellane, teilweise Privatbesitz. Foto: Horst Kolberg, Neuss

Alle Farben Chinas! – Glasurenvielfalt aus über 1000 Jahren

20. September 2018 bis 30. April 2019

In der Gedankenwelt des Alten Chinas besaßen Farben eine wichtige Symbolfunktion. Sie wurden Elementen, Energien, kosmischen Zyklen und Dynastien zugeordnet, was in der Keramikkunst Glasuren und Schmelzfarbendekore beeinflusste.
Es werden Stücke aus fünf Kaiserdynastien und verschiedenen regionalen Produktionszentren vorgestellt, von denen viele einen derart hohen Grad an technischer Perfektion und modern wirkender, puristischer Ästhetik besitzen, dass kaum zu glauben ist, dass es sich um Jahrhunderte alte Handwerkskunst handelt. Weitere Schwerpunkte der Ausstellung sind bichrome und polychrome Porzellane der Ming- und Qing-Dynastien, die am kaiserlichen Hof für Staatsrituale und als Bankettgeschirre verwendet wurden.
Unsere Exponate stammen zum Teil aus dem Bestand des Hetjens, außerdem aus bedeutenden deutschen Privatsammlungen. Die Sonderausstellung „Alle Farben Chinas!“ wird temporär in die neu konzipierte Dauerausstellung integriert, die gleichzeitig eröffnet wird und ab sofort langfristig durch Leihgaben der Stiftung Hauk ergänzt wird.

Seelengefäß, Grenzgebiet Nigeria/Kamerun, Anfang 20. Jh. (Foto: Horst Kolberg)

In Frauenhand – Keramik aus Westafrika

28. Juni bis 21. Oktober 2018

Das westliche Afrika blickt auf eine lange Geschichte der Menschheit sowie deren Kultur zurück und ist bis heute ein Schmelztiegel verschiedener Ethnien. Gemeinsam ist allen die Ausübung des Töpferhandwerks, das von Generation zu Generation fast ausnahmslos von Frauen weitergegeben wird. Die Keramik begleitet sie ihr ganzes Leben lang und über den Tod hinaus: In der Region Ashanti beispielsweise werden Seelengefäße für die Verstorbenen königlicher Familien angefertigt und bei den Dakakari wachen Tonplastiken in Form von Mischwesen aus Elefant und Fledermaus an den Gräbern. Die Ausstellung zeigt sowohl Objekte des traditionellen Ahnenkultes als auch Keramiken für den täglichen Gebrauch, wie Gefäße für Palmwein, selbstgebrautes Bier oder Honig.

Teller "Time flies", Rory Dobner.

Tisch des Monats

Black & White – Teatime in Wonderland

21. April bis 22. Juli 2018


Anlässlich der Ausstellung »Black & White. Von Dürer bis Eliasson« im Museum Kunstpalast wird das Hetjens den Tisch des Monats im Frühling 2018 in Schwarz-Weiß inszenieren. Auf dem Tisch werden Porzellane präsentiert, die mit Schwarz-Weiß-Zeichnungen des Londoner Künstlers und Designers Rory Dobner dekoriert sind. Dobner arbeitete als Filmkulissenbauer für »Harry Potter« und »Charlie und die Schokoladenfabrik«. Es verwundert daher nicht, dass auch seine Porzellandekore wie Eindrücke aus traumhaften Fantasiewelten anmuten.
Entsprechend ist der Tisch im Hetjens im Stil einer Teatime, wie man sie aus englischen Märchen kennt, inszeniert.

Zwei Möpse, Modell von Johann Joachim Kändler, Meissen, 1741–1747. Foto: Horst Kolberg

Garantiert stubenrein! Möpse aus Meissener Porzellan und ihre Freunde

24. Februar bis 3. Juni 2018

Der Mops gehört zu den zehn beliebtesten Hunderassen. Vor über 2000 Jahren wurde er in China gezüchtet und war zunächst dem Kaiser vorbehalten bis einige Vierbeiner aus der Verbotenen Stadt entführt wurden. Über Holland und England wurde der Mops im 18. Jahrhundert zum treuen Begleiter der höfischen Damen in ganz Europa. In jüngster Zeit erlebt der Mops eine Renaissance und die Liste seiner prominenten Liebhaber scheint endlos.
Das Meissener Porzellan hat dem Mops Unsterblichkeit geschenkt. Im Hetjens werden mehr als 60 Variationen des Mops in Porzellan präsentiert: vom Anhänger für verspielte Armbändchen über Hunde, die auf voluminösen Reifröcken der Damen des Rokoko platzgenommen haben, bis hin zu lebensgroßen Porzellanmöpsen.

Apothekergefäß, Fayence, Italien, 16. Jh. Foto: Horst Kolberg

Liebe mich wie ich dich – Botschaften auf Keramik

16. November 2017 bis 4. März 2018

Bereits seit der Jungsteinzeit hatten Menschen das Bedürfnis Erfahrungen und Erlebnisse zu bewahren. Geschah dies anfänglich durch mündliche Tradierung von Generation zu Generation, zeigen bereits Höhlenmalereien, dass dies auch auf anderen Wegen vermittelt wurde. Die Sumerer, ein Volk, das im Gebiet des heutigen Iraks lebte, entwickelten bereits um 3200 v. Chr. eine Schrift, die ihnen bei der Verwaltung von Einnahmen und Ausgaben helfen sollte. Deren Keilschrift ist vor allem auf Tontafeln überliefert und zeigt, dass bereits in den Anfängen der Schrift dieses Material Anwendung fand. Keramiken mit Inschriften aus verschiedenen Epochen und Ländern zeigen die Vielfältigkeit der Botschaften und ihrer Schriftarten und verweisen auf die wichtige Bedeutung von Keramik als Schriftträger.

Wu-san (Ausschnitt), 2004, Terrakotta glasiert, Fotograf: Lothar Schnepf (Köln)

Märchenwald – Leiko Ikemura

04. November 2017 bis 25. Februar 2018

Geheimnisvolle Szenen entspinnen sich in einer dunklen Märchenlandschaft. Sieben großformatige Terrakotta-Skulpturen der japanisch-schweizerischen Künstlerin werden kombiniert mit einer Film- und Toninstallation präsentiert. Der Besucher trifft im abgedunkelten Raum auf diese Keramikarbeiten, die insbesondere durch ihre fast schwarzglänzende Metallglasur den Blick des Betrachters auf die Oberflächen lenken. Dargestellt sind mädchenhafte Figuren, in fast tänzerischer Bewegung emporgehoben. Die Verortung der Szenen ist rätselhaft wie auch die Werke selbst. Wie aus einer Skizze der Künstlerin heraus entwickeln sie sich vor dem Betrachter.

 

»La Toretta«, Prof. Gabriele Henkel, Foto: Stefan Krempl.

Extra

GABRIELE HENKEL: Stillleben – Porzellan und Aquarelle

29. September 2017 bis 19. November 2017

Frau Prof. Gabriele Henkel, Künstlerin, Autorin und Honorarprofessorin, verwandelte den Festsaal des Palais Nesselrode in einen Ort der Begegnung zwischen ihrer Malerei und ausgewählten Objekten aus der Sammlung des Hetjens.
In den letzten drei Jahrzehnten entstand ein umfassendes Werk von Aquarellen, die die Künstlerin an Meeresküsten schuf. Diese, nur engen Freunden bekannte Arbeiten, werden im Hetjens erstmals einem größeren Publikum vorgestellt. Eine persönliche Auswahl von Aquarellen tritt in leuchtender Farbigkeit in einen Dialog mit weißer Porzellankunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Daunische Keramik; Foto: Horst Kolberg

Extra

Apulia Incognita – auf Spurensuche in Süditalien

13. Juli bis 22. Oktober 2017

Apulien lag in der Antike strategisch günstig an einer wichtigen maritimen Handelsroute zwischen dem adriatischen und ionischen Meer. Die fruchtbare Landschaft mit über 800 km Küstenlinie wurde seit Jahrtausenden besiedelt.

Markus Karstieß, Turning to speak © Karstieß/VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Projekt

Markus Karstieß – Turning to speak

13. Juli bis 22. Oktober 2017

Die antike Keramik der Daunier stammt aus Apulien in Süditalien. Sie spiegelt mit archaischen Mustern und geheimnisvollen Figuren eine tiefe Verbundenheit mit der Erde und dem Wasser wieder. Die Keramiken, damals im täglichen Gebrauch, stehen nun entrückt in Museen und Sammlungen auf der ganzen Welt. In seinem Projekt setzt Markus Karstieß die daunischen Keramiken durch ergänzende Skulpturen in einen Kontext, der ihre poetische Kraft wieder sichtbar und zugängig macht. Über 2500 Jahre liegen zwischen den Artefakten, hergestellt aus noch weitaus älterem Ton. Doch die Zeitgenossenschaft der Objekte mutet ungebrochen und lässt in der Vorstellung deren Ursprung in einer fernen Zukunft zu, über die wir genau so wenig zu wissen scheinen, wie über die Vergangenheit.

 

Tisch des Monats

Pique-Nique Tropical
avec Hermès Toucans

15. Juni bis 27. August 2017

Hermès ist für luxuriöse Mode und Interieurs weltbekannt. Unternehmensgründer Thierry Hermès kam 1801 in Krefeld zur Welt und eröffnete 1837 in Paris sein erstes Geschäft. Neben feinen Lederwaren und Textilien wird seit den 1980er Jahren auch Porzellan entworfen. Eines der beliebtesten Service ist der Dekor „Toucans“, der mit farbenprächtigen exotischen Vögeln und Blumen sommerliche Lebensfreude ausstrahlt. Das Hetjens präsentiert das Luxus-Porzellan im Rahmen eines tropischen Picknicks.

Matthias Wollgast, figure no. 44, Silbergelatineabzug (handkoloriert).

Matthias Wollgast: The Age of Neptune

11. März bis 18. Juni 2017

Matthias Wollgast inszeniert das Leben und Werk des Künstlers Jan Usinger: 2012 förderten Mitarbeiter des Kunsthistorischen Instituts Bonn einen Koffer mit dem vergessenen Werk des Künstlers Jan Usinger (1916–1984) zutage. Dessen Collagen wurden 1978 im Kunsthistorischen Institut Bonn gezeigt, verschwanden danach aber bis vor wenigen Jahren von der Bildfläche. Keramische Gefäße, mythologische Szenen und Skulpturen stellte Usinger systematisch Modellen aus Zeitschriften, insbesondere Miedern und Bademoden, gegenüber.
Im Museumsarchiv stieß der Düsseldorfer Künstler Matthias Wollgast nun auf das Konvolut und erkannte Parallelen zum eigenen Werk. Im Hetjens präsentiert er seine Arbeiten im Dialog mit Werken des über weite Strecken unbeachteten Kollegen.

Mit freundlicher Unterstützung
der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf
der Dr. Günter Lontzen-Stiftung
und des Freundeskreises des Hetjens

Yvonne Roeb, Kragenechse, 2016, Foto: Horst Kolberg

Yvonne Roeb: BESTIARIUM

11. Februar bis 30. April 2017

Ob Elefanten, Löwen, Basilisken oder Einhörner: Exotische und fantastische Wesen bevölkerten die Seiten mittelalterlicher Bestiarien. Die Künstlerin Yvonne Roeb nimmt diese Erzähltradition als Ausgangspunkt und richtet mit neu geschaffenen Keramikarbeiten ein begehbares Bestiarium ein. Ihre plastischen Arbeiten zeigen zunächst scheinbar Bekanntes, das durch Details und Verschmelzungen neue Assoziationsebenen öffnet: Naturrealismus paart sich mit traumhaft-fantastischen Elementen. Die Wesen, welche die Kammer bevölkern, ähneln ausgestorbenen oder unbekannten Tierarten. Roeb schafft ihnen einen Lebens- und Wirkungsraum, lässt ihre »Bestien« in der eigenen hermetisch abgeriegelten Welt tummeln.

Videostill, Anne Schülke

»We built this City … Stadt aus Ton«

und »WALK – TALK – WRITE«

Projekt 11. Januar bis 1. Februar 2017

Schüler der Internationalen Förderklassen am Düsseldorfer Franz-Jürgens-Berufskolleg gestalteten in dem Projekt »We built this City« eine Stadt aus Ton und belebten sie mit einer Montage aus Geräuschen und Stimmen.
Das Kunstvermittlungsprojekt wird durchgeführt von dem Künstler Haure Madjid und der Autorin Anne Schülke.
In der zweiten Aktion »WALK – TALK – WRITE« haben sich die Schülerinnen und Schüler von den Museumsexponaten inspirieren lassen und sehr persönliche Texte verfasst.
Die Museumsbesucher können ihren Pfaden folgen und so die Bedeutung der Objekte für die Jugendlichen aufspüren. Dieses Projekt entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Hetjens.
Beide Projekte wurden von der Landeshauptstadt Düsseldorf gefördert.

Service aus dem Brautschatz der Alexandra Nikolajewna, Kaiserliche Porzellanmanufaktur St. Petersburg, 1843. © Kulturstiftung des Hauses Hessen, Museum Schloss Fasanerie

Russische Brautschätze – Das Porzellan der Großfürstinnen

1. Dezember 2016 bis 2. April 2017

Im 19. Jahrhundert waren die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland sehr eng. Einige Zarentöchter wie etwa die Schwestern Olga und Alexandra Nikolajewna Romanowa wurden mit den Erben deutscher Fürstenhäuser verheiratet. Zu den millionenschweren Mitgiften gehörte neben den baren Silberrubeln stets auch prachtvolles Porzellan aus der Kaiserlichen Manufaktur St. Petersburg. Auf hundert oder mehr Gedecke ausgelegt umfassten diese Service nicht weniger als 1.000 Einzelteile.
Das Porzellan erfüllte insbesondere auch die diplomatische Funktion, einen überwältigenden Eindruck von der Pracht und dem Repräsentationsanspruch des russischen Zarenhofes in der neuen Heimat seiner Besitzerin zu vermitteln.

Tiger

Sommer-Extra
Wilde Kreaturen – Dschungelcamp im Hetjens

7. Juli bis 21. August 2016

Die ursprünglich für das Porzellan-Palais der Leipziger Messe entstandenen Großtiere werden im Hetjens in einer neuen Inszenierung präsentiert. Die Modelle waren 1921 eine Sensation, da sich seit den zum Teil lebensgroßen Tieren, die die Meissener Manufaktur für die Porzellan-Menagerie Augusts des Starken geschaffen hatte, kein Künstler an Porzellanplastiken dieses Formats versucht hatte.
Für die Aelteste Volkstedter Porzellanmanufaktur handelte es sich um ein Prestigeprojekt, da das Brennen von Porzellanobjekten dieser Größe auch nach 200 Jahren Porzellanherstellung in Deutschland durchaus noch eine technische Herausforderung war.
Die Bildhauer Hugo Meisel und Artur Storch haben die Modelle für insgesamt 16 oft grotesk anmutende Großtiere gefertigt. Durch die nur sparsam aufgebrachte Staffierung werden die expressiv bewegten Oberflächen betont. Zur Sammlung des Hetjens gehören acht Exemplare, die während des Sommers 2016 in ungewohnter Umgebung zu sehen sind.

Porträt-Kopf, Moche-Kultur (Zentralperu), um 400–600 n. Chr., Foto: Horst Kolberg, Neuss

Tönerne Schätze der Anden – Keramik der Inka und ihrer Vorgänger

11. Juni bis 3. Oktober 2016

Als der spanische Konquistador Francisco Pizarro 1532 mit seiner Besatzung Peru erreichte, traf er auf eine geheimnisvolle Hochkultur – die Inka. Sie verehrten den Sonnengott Inti und Raubtiergottheiten, schufen beeindruckende Bauwerke wie die Bergstadt Machu Picchu und die Hauptstadt Cuzco.
Erschienen die Inka Pizarro wie die uralten Machthaber der Andenregion, war ihr Imperium in Wahrheit kaum älter als 100 Jahre. Erst im 15. Jahrhundert hatten sie entlang der Anden zahlreiche Kulturen von Kolumbien bis Chile unter ihre Herrschaft gebracht. Jahrtausende Jahre individueller Entwicklung gingen nun in dem gewaltigen Inkareich auf. Eng miteinander vernetzt und dennoch von regionalen Unterschieden geprägt, stellten die Kulturen der Andenregion beeindruckende Kunstwerke aus Gold, Textilien und Keramik her.
Ob als Porträtdarstellung, Opfergefäß oder Kinderrassel: Keramik war als Ritual- und Alltagsgegenstand der südamerikanischen Kulturen allgegenwärtig. Sie gibt Aufschluss über Schamanenkult und Essgewohnheiten, bezeugt Hierarchien und Grablege. Die Ausstellung zeigt außergewöhnliche Stücke der Inka-Kultur und ihrer Vorläufer sowie Leihgaben aus Privatbesitz, die zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Tafelaufsatz, Meissen, J. J. Kaendler, 1752 und um 1900. Foto: Christoph Fein

Glück auf! Der Bergbau und das Weiße Gold – Die Sammlung Middelschulte

17. April bis 7. August 2016

Das Ruhrgebiet mit seiner großen Bergbau-Tradition und der verarbeiteten Industrie war eine Pulsader der deutschen Wirtschaft im 20. Jahrhundert. Düsseldorf wurde als Schreibtisch der großen Energie-Unternehmen und des verarbeitenden Gewerbes wahrgenommen. Diese Zeit hat Dr.-Ing. e.h. Achim Middelschulte geprägt, der von der Pieke auf beruflich dem Bergbau verbunden war. Das besondere Interesse des Bergassessors in der dritten Familiengeneration weckte das erste europäische Porzellan aus Meißen.
Denn es waren die Kenntnisse aus dem sächsischen Berg- und Hüttenwesen, die den weit über 900-jährigen Vorsprung Chinas bei der Porzellanherstellung endlich stoppten: August der Starke, König von Polen und Kurfürst von Sachsen, hatte dem talentierten Alchemisten und Apothekerlehrling Johann Friedrich Böttger den Naturforscher Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, den Oberberg-Hauptmann Abraham von Schönberg sowie den sächsischen Bergrat Gottfried Pabst von Ohain bei der Forschung mit Kaolinerde zur Seite gestellt. Die Nacherfindung des Porzellans gelang den Experten 1708, so dass August der Starke, der sich selbst einst eine „maladie de porcelaine“ (Porzellansucht) attestierte, zwei Jahre später die erste und heute noch berühmteste europäische Porzellanmanufaktur in Meißen gründete.
Das Hetjens-Museum – Deutsches Keramikmuseum zeigt mit der Sammlung Middelschulte die weltweit bedeutendste Sammlung an Bergmanns-Porzellan aus dem 18. Jahrhundert.

2015

Große Sonderausstellungen

Kangxi
Porzellanschätze für den Kaiserhof und Europas Fürsten (Katalog)

Studioausstellungen

CHINA CONTEMPORARY

Zeitgenössische Keramik von Fontana bis Uecker
Neuerwerbungen der Stiftung Lontzen (Begleitheft)

Pink Porcelain!
Porzellanmalerei von Rosa bis Purpur (Begleitheft)

 

2014

Große Sonderausstellungen

Ton. Ein Aufruf
Plastik und Baukeramik 1910–1930
– Im Rahmen der Quadriennale 2014 – (Katalog)

Studioausstellungen

Taxile Doat – Meister des »Grand Feu«
Die Sammlung Gerda Fedder (Faltblatt)

Resonanz
Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz (Faltblatt)

 

2013

Große Sonderausstellungen

Königliche Eleganz, preußische Pracht
250 Jahre Berliner Porzellan-Manufaktur (Beiheft)

Schöner trinken. Siegburger Steinzeug als Schmuck der Tafel (Faltblatt)

Studioausstellungen

In Meißener Manier – Berliner Porzellan der Manufaktur Wegely (Faltblatt)

Kähler Keramik. Jugendstil und Art Déco in Dänemark (Katalog)

 

2012

Große Sonderausstellungen

Magie von Licht und Schatten
Leuchtende Bildwelten in Porzellan (Faltblatt und Katalog)

Studioausstellungen

Missgeschicke – Produktionsfehler und ihre Ursachen (Faltblatt)

Martin McWilliam – Das Gefäß und sein Bild (Faltblatt)

clay display
Eine Kooperation von Produkt- und Kommunikationsdesign der Hochschule Niederrhein in Krefeld (Faltblatt)

 

2011

Große Sonderausstellungen

Farbenfreude und Formenspiel
Fayencen des Barock (Faltblatt)

Ettore Sottsass – Keramik (Katalog)

Studioausstellungen

Musterküche
Forum zeitgenössische Keramik, Halle (Katalog)

Japanische Keramik
Zwischen Tradition und Moderne (Faltblatt)

Schmuckstücke – Adaptions of Sottsass (Faltblatt)

 

2010

Große Sonderausstellungen

Ungarische Seele und orientalischer Glanz
Die Manufaktur Zsolnay, Pécs (Faltblatt)

Studioausstellungen

Antje Wiewinner – Verborgene Räume (Faltblatt)

Richard-Bampi-Preis 2010 (Katalog)

Tempel, Burgen & Paläste
Architektur auf Keramik (Faltblatt)

Bringen Scherben Glück?
Neue Funde der Düsseldorfer Stadtarchäologie (Begleitheft)

 

2009

Große Sonderausstellungen

Gastspiel
Foto- und Videokünstler im Hetjens-Museum (Katalog)

Faszination des Fremden
China – Japan – Europa (Katalog)

Studioausstellungen

Keramische Visionen
Designstudien aus Krefeld (Faltblatt)

Keramik im Kleinformat: Medaillen und Reliefs (Faltblatt)

Zeitgeist
Künstlerkeramik von Asshoff bis Zauli (Faltblatt)

 

2008

Große Sonderausstellungen

Max Laeugers Arkadien
Keramik – Architektur – Gärten (Katalog)

Welcome London
Meisterwerke aus dem Victoria & Albert Museum (Katalog)

Studioausstellungen

Lieblingsstücke – Museumsfreunde öffnen ihre Schränke
Ausstellung zum 50jährigen Bestehen des Freundeskreises (Faltblatt)

Winkel und Linie – Kyra Spieker (Faltblatt)

Zeus, Venus und die Folgen
Rezeption antiker Mythen in der Angewandten Kunst (Faltblatt)

 

2007

Große Sonderausstellungen

Otto Piene – Verwandlung
Das keramisches Werk des Künstlers Otto Piene (Katalog)

Erwachende Natur
Japanische Blumenkust in Meisterwerken des Hetjens-Museums (Faltblatt)

Studioausstellungen

Tegels – Niederländische Fliesen aus zwei Jahrhunderten
Sammlung Ebert, Mettmann

Keramik aus der Südsee
Sammlung Reiter, Berlin (Faltblatt)

 

2006

Große Sonderausstellungen

Imitationen – Irritationen – Illusionen
Keramik als Augentäuscher (Faltblatt)

Europäische Tierplastik des Jugendstils und Art Déco
Meisterwerke aus der Sammlung Gerhard P. Woeckel (Faltblatt)

Studioausstellungen

Christine Atmer de Reig (Faltblatt)

Cor Unum
Architekten und Designer entwerfen Keramik (Faltblatt)

Rita Ternes und Thomas Naethe
Gedrehte Kompositionen – Gefaltete Flächen (Faltblatt)

 

2005

Große Sonderausstellungen

Meisterwerke deutscher Fayencekunst
Die Sammlung des Hetjens-Museums Düsseldorf zu Gast im Schloss Friedenstein, Gotha (Faltblatt)

Porzellan Parforce
Jagdliches Meissener Porzellan des 18. Jh. präsentiert im Schloss Benrath (Katalog)

Japan und Jugendstil. Vermächtnis Helmut Hentrich (Faltblatt)

Studioausstellungen

Hauchdünn. Eierschalenporzellan aus Rozenburg 1900–1914 (Faltblatt)

Khaled Ben Slimane, Tunesien (Faltblatt)

Gilbert Portanier, Frankreich
Eine Sammlung aus dem Freundeskreis (Faltblatt)

 

2004

Große Sonderausstellungen

Meisterwerke deutscher Fayence aus dem Hetjens-Museum in Schloss Kuskovo, Moskau (Faltblatt)

Gothaer Porzellan aus Thüringer Residenzen (Katalog des Gothaer Museums)

Norwegen heute – keramisch (Faltblatt)

Studioausstellungen

Schmuck – Keramik am Körper (Faltblatt)

Otto Meier – Stiller Meister des 20. Jahrhunderts (Faltblatt)

Künstler-Entwürfe für Rosenthal
Eine Sammlung aus dem Freundeskreis (Faltblatt)

 

2003

Große Sonderausstellungen

Russisches Porzellan aus Schloss Kuskovo (Faltblatt)

All Nations Are Welcome.
Porzellan der Weltausstellungen 1851 bis 1910 (Katalog)

Studioausstellungen

Highlights englischer Keramik
Gordon Baldwin, Alison Britton, Ken Eastman, Julian Stair (Faltblatt)

Malerisches – Keramik freier Künstler (Faltblatt)

Japanische Bildwelten – Keramik aus Satsuma
Eine Sammlung aus dem Freundeskreis (Faltblatt)

 

2002

Große Sonderausstellungen

Mimos und Mythos. Aspekte antiken Theaters in Griechenland (Faltblatt)

Harmonie – Japanische Blumenkunst

30 Jahre Internationale Ikebana-Schule Georgie Davidson (Faltblatt)

Studioausstellungen

Haarrisse
Aktuelle Arbeiten von Absolventen der Keramikklasse der Burg Giebichenstein – Hochschule für Kunst und Design Halle (Faltblatt)

Mensch aus Lehm
Tobias Gereon Gerstner, Düsseldorf (Faltblatt)

Max Laeuger in Kandern und die Staatliche Keramikmanufaktur Karlsruhe
Eine Sammlung aus dem Freundeskreis (Faltblatt)

 

2001

Große Sonderausstellungen

Informel – Keramik von Karl-Otto Götz (Katalog)

Brenn|Punkte. Keramische Fachschulen seit 1875:
Landshut – Höhr – Bunzlau
weitere Stationen: Ofen- und Keramikmuseum Velten, Muzeum Ceramiki Boleslawiec/Pl, Museen der Stadt Landshut, Internationales Keramikmuseum Weiden, Schlesisches Museum Görlitz (Katalog)

Studioausstellungen

Fernöstliche Impulse
Horst Kerstan zum 60. Geburtstag (Faltblatt)

Ein Besuch im Zoo
Tierdarstellungen seit der Antike (Faltblatt)

Pekka Paikkari – Finnland
Monumentales und Serielles (Faltblatt)

Tonangebend
CL-AN Barthelmess zum 65. Geburtstag (Faltblatt)

A la santé – Französische Faßreiter
Eine Sammlung aus dem Freundeskreis (Faltblatt)

 

2000

Große Sonderausstellungen

Meisterwerke deutscher Fayence aus dem Hetjens-Museum in der Silberkammer der Hofburg Wien

225 Jahre Royal Copenhagen.
Dänisches Porzellan im Wandel der Stile

Imari-Porzellan am Hofe der Kaiserin Maria Theresia (Katalog)

Studioausstellungen

Facetten europäischer Keramik
25 Jahre Schenkungen aus einer Privatsammlung (Faltblatt)

Frank Louis
Arbeiten mit Ton (Faltblatt)

Sara Pelly-Wertsman (Israel): contra natura (Faltblatt)

Vom Jugendstil bis in die 50er
Eine Sammlung aus dem Freundeskreis (Faltblatt)