Karte der Bodenkühlleistung für Düsseldorf
Karte der Bodenkühlleistung für Düsseldorf

Bodenkühlleistung

Parks und Freiflächen sind die natürliche „Klimaanlage“ der Stadt. In Sommernächten ist es z. B. in der Altstadt um bis zu 10 Grad Celsius wärmer als in Hubbelrath. Durch Versiegelung, Trockenlegung, Grundwasserabsenkung und den Eintrag von Bauschutt wird die Klimafunktion der Böden stark eingeschränkt. 

Die Karte der Bodenkühlleistung verknüpft die Themen Boden- und Klimaschutz/ Klimaanpassung. Die Kühlungsfunktion von Böden beschreibt die Fähigkeit, das in ihnen gespeicherte Wasser von der Bodenoberfläche und der Vegetation zu verdunsten. Dabei wird viel Energie verbraucht und in Verdunstungskälte umgewandelt. Die Kühlleistung der Böden ist abhängig von den klimatischen Bedingungen, aber auch von den Bodeneigenschaften, insbesondere der Wasserspeicherfähigkeit, sowie Art und Wachstumsbedingungen der Pflanzen.  

In der Karte der Bodenkühlleistung sind die stark versiegelten Innenstadtbereiche deutlich rot erkennbar. Dort ist die Kühlleistung nur gering, während in den Park- und Grünanlagen und in den forst- und landwirtschaftlich genutzten Flächen kühlleistungsstarke Böden durch Grüntöne hervortreten.  

Mit der Karte soll die Klimafunktion der Böden unter den Anforderungen des Wachstumsdrucks der Stadt stärker in Planungsprozesse integriert werden.

Weitere Informationen zur Bodenkühlleistung und weiteren Bodenthemen finden Sie in der BroschüreBodenbewusstsein. Eine Reise durch die Düsseldorfer Bodenwelt.

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