Exil-Netz. Social-Media-Projekt und Präsentation

from | Location: Heinrich-Heine-Institut

Handschrift Else Lasker-Schüler

Kooperation mit dem Comenius-Gymnasium

Das Heinrich-Heine-Institut und das Comenius-Gymnasium in Oberkassel verbindet eine langjährige Bildungspartnerschaft. Deren neuestes Ergebnis ist eine gemeinsam erarbeitete Präsentation, die sich mit dem ebenso aktuellen wie komplexen Thema "Exil" befasst. Sie wird als termporäre Andockung in der Dauerausstellung gezeigt.

Das Heinrich-Heine-Institut besitzt in seinen Beständen, von Heinrich Heine angefangen über neuere Autoren wie Thomas und Heinrich Mann, Rose Ausländer und Hilde Domin, zahlreiche Korrespondenzen von Autoren im Exil. Im Rahmen des Projekts »Exil-Netz« bekam ein Deutsch-Leistungskurs ein Recherchepaket, bestehend aus Originalhandschriften. Die Schülerinnen und Schüler konnten anhand dieser Korrespondenzbestände neue Erkenntnisse gewinnen. Diese setzten sie in audiovisuelle Formate wie Fotos und Filme um, die dann über Facebook und Instagram verbreitet wurden. Das Projekt wurde betreut von Damla Nosrat Pour (Comenius-Gymnasium) und Dr. Enno Stahl (Heinrich-Heine-Institut).

Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler werden nun in einer interaktiven Präsentation vorgestellt. Dazu werden einige kostbare Originalhandschriften aus den Archivbeständen des Hauses vorgestellt.

 

Eine Kooperation des Heinrich-Heine-Instituts mit dem Comenius-Gymnasium.


Im Rahmen des Programms »Archiv und Schule« gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Bild: Notiz von Else Lasker-Schüler. Sie schlug Sigmund Freund als Kandidaten für den Literaturnobelpreis vor und nennt hier auf der Rückseite ihres Briefes mögliche weitere Ansprechpartner mit Adressdaten, darunter Franz Werfel und Heinrich Mann (Autogrraphensammlung Engelmann, Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf)