Polis Convention

Die Messe

Die polis Convention ist eine jährlich auf dem AREAL BÖHLER stattfindende Messe, für Projekt- und Stadtentwicklung mit begleitendem Kongress. Neben Projektideen und -entwicklungen liegt der Fokus in jedem Jahr auf einem wechselnden Messemotto. Ziel der Messe ist es, den kommunikativen Austausch zwischen allen zu fördern, die unsere Städte zu lebenswerten und funktionalen urbanen Räumen gestalten wollen. Die polis Convention hat sich inzwischen als wesentlichen Grundstein für einen regen Gedankenaustausch etabliert und zeigt neue Perspektiven, Trends und Innovationen im städtischen Raum auf.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf präsentiert an ihrem Messestand, gemeinsam mit verschiedenen Standpartnern, aktuelle Themen der Stadtentwicklung. Das fachkundige Messeumfeld birgt dabei großes Potential, den Austausch und den Dialog zwischen allen beteiligten Akteuren der Stadtentwicklung, Stadtforschung und Stadtplanung zu erweitern und zu intensivieren.

polis Convention 13.-14.08.2020

Im Jahr 2020 fand die polis Convention, aufgrund des Coronavirus, erstmalig ausschließlich digital statt. Hierzu werden die Messe und der Kongress in ein digitales Format transformiert und neue Wege ausprobiert.

Im Mittelpunkt des Kongresses standen unter dem Motto „CHANGES“ Themen wie „Die Stadt der Zukunft“, „Changing Perspecives – Potenziale entdecken und entwickeln“ sowie „P.S. we love you – Lebens- und Liebenswerte Stadträume“.

Mit 13 Standpartnern führte die Landeshauptstadt durch ein vielseitiges Programm. Bei dem virtuellen Empfang am Stand der Landeshauptstadt wurden Besucherinnen und Besucher sowie Partnerinnen und Partner durch Oberbürgermeister Thomas Geisel begrüßt. Im Anschluss folgte ein lebhafter Austausch zwischen Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, Beigeordnete Cornelia Zuschke und Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Diskutiert wurde unter anderem über die steigende Bedeutung und Rolle von Innenstädten sowie die Notwendigkeit, öffentlichen Raum erlebbar zu machen. Übereinstimmung herrschte vor allem darüber, dass Veränderungsprozesse innerhalb der Stadt durch die Beteiligung der Menschen begleitet und getragen werden müssen, um Akzeptanz und die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Wie in jedem Jahr, wurde auch 2020 der Polis Award verliehen. Hier gewann das Düsseldorfer Projekt "Baugemeinschaft Wohnen mit Kindern" den dritten Preis in der Kategorie "Soziale Quartiersentwicklung". In der Kategorie "Digitale Helden" wurde das digitale Unternehmen "Wohnungstausch" mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem städtischen Wohnungsamt.

polis Convention 15.-16.05.2019

Strukturwandel, Innenstadt, Quartiersentwicklung – Was bedeutet das für Düsseldorf? Im Mittelpunkt des Kongresses steht unter dem Thema „DISTANCE“ die Zukunft der Innenstädte und die der Quartiere, bezahlbarer Wohnraum, die Transformation innerhalb des Rheinischen Reviers aufgrund des Strukturwandels und die Metropolregionen als Wirtschaftsmotoren Deutschlands.

Diese Themen griff der Stand der Landeshauptstadt Düsseldorf mit einem Luftbild und dem Schriftzug „Quartiersentwicklung und Hochpunkte in Düsseldorf“ auf der 48 großen Rückwand des Messestandes auf. Beim Empfang betonte der Oberbürgermeister Thomas Geisel, dass sichergestellt werden muss, dass qualitätsvolle Wohn- und Arbeitswelten entstehen und bestehende Quartiere und Lebenswelten zukunftsfähig sind. Ein besonderes Augenmerk wurde deshalb auf die Aktualisierung des bestehenden Hochhausrahmenplans aus dem Jahr 2004 sowie auf die integrierten Quartiersentwicklung, die unter dem Titel „ZUKUNFT.QUARTIER.DÜSSELDORF“ erarbeitet wird, gelegt (mehr Informationen zu den beiden Projekten finden Sie unter den folgenden Links).

ZUKUNFT.QUARTIER.DÜSSELDORF

Hochhausrahmenplan

polis Convention 25.-26.04.2018

Mit dem Thema „GRAVITY – Die Stadt in Balance“ wurden im Jahr 2018 die verschiedenen aktuellen Herausforderungen und Chancen des Urbanen in den thematischen Mittelpunkt gerückt. Dies beinhaltet einerseits, die Ansprüche der Nutzerinnen und Nutzer, der Bewohnerinnen und Bewohner an den Raum in Einklang zu bringen. Andererseits betrifft es die Flächenkonkurrenzen zwischen Wohnen, Mobilität, Freiraum und Arbeiten zu steuern und nicht zuletzt, Stabilität und Chancengleichheit zwischen Innenstadt und Stadtrand zu gewährleisten.

Passend zu diesem Themenschwerpunkt präsentierte die Landeshauptstadt Düsseldorf auf einem Kubus an ihrem Stand das Projekt „Raumwerk D“, welches die Leitlinien für die zukünftige räumliche Entwicklung der Gesamtstadt definieren soll. Das „Raumwerk D“ explizit als Prozess ausgerichtet, der unter Einbeziehung aller relevanten Akteure – insbesondere auch der Stadtgesellschaft – Ideen und Aussagen erarbeiten soll. Den Auftakt dazu bildete eine öffentliche Veranstaltung im März dieses Jahres an der sich über 300 Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure aus der Fachöffentlichkeit aktiv beteiligt haben (mehr Informationen dazu finden Sie hier).

Im Kongressbereich wurden breit gefächerte Themen wie „Die Arbeitswelt der Zukunft“, „Public for all – Das öffentliche Wohl unserer Stadt“ und „Let’s get smart – Die Stadt der Zukunft“ diskutiert.

polis Convention 17.-18.05.2017

Der städtische Themenschwerpunkt lag im Jahr 2017 auf dem Thema „Düsseldorf, die wachsende Stadt der Vielfalt“. Neben einer Auswahl aktueller Projekte wurde die Stadt als wichtiger Partner regionaler Kooperationen vorgestellt.

Mit der Initiative „StadtUmland.NRW“, die Mitte 2016 gestartet ist, hat das damalige Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen die Großstädte des Landes und ihre Nachbarkommunen in Form eines Wettbewerbes zu mehr Kooperation aufgerufen. Ziel war es, regionale zukunftsfähige Konzepte für eine neue Balance in der Stadtentwicklung von Stadt und Umland zu erarbeiten und dadurch die Zusammenarbeit zu fördern. Dem Wettbewerbsaufruf waren 13 Stadtumlandverbünde, bestehend aus insgesamt 91 Kommunen und elf Kreisen, gefolgt.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich dazu an zwei Bewerbungen - „RegioNetzWerk“ und „Zwischen Rhein und Wupper zusammen – wachsen“ beteiligt. Beide Düsseldorfer Verbünde wurden im Mai 2017 von der Jury als Konzepte mit besonderem Vorbildcharakter ausgezeichnet und auf der polis Convention 2017 offiziell durch den damaligen Stadtentwicklungsminister Michael Groschek vorgestellt.

Das „RegioNetzwerk“ hat sich zum Ziel gesetzt, ein gemeinsames Netzwerk zu initiieren, um den Gleichklang von Stadt- und Verkehrsplanung – Wohnen und Mobilität - anzustoßen. Angestrebt werden Leitprojekte, die in ausgewählten „Laboren des Lernens“ zu den verschiedenen Themen Wohnen, Siedlungsentwicklung, Mobilität und neue Infrastrukturen experimentell begleitet werden. Gemeinsam erarbeitete Qualitätskriterien dienen als Leitlinien für die regionale Entwicklungsstrategie. Dabei zeichnet sich das Konzept durch einen pragmatischen Zugang und niederschwellige Ansätze für eine integrierte Raumentwicklung aus (mehr Informationen dazu finden Sie hier).

Der Stadtumlandverbund „Zwischen Rhein und Wupper zusammen – wachsen“ erarbeitet ein übergreifendes Profil, bezogen auf die Handlungsfelder Wohnen, Mobilität und Freizeit und Erholung sowie neue kooperative Strukturen in der Region. Das Zukunftskonzept verfolgt das Leitbild „zusammen – wachsen“ und wird ergänzt durch den Grundsatz „eine Stunde mehr Zeit“ für besondere Lebensqualität. Hierbei werden verschiedene Szenarien untersucht und kritisch gedacht (mehr Informationen dazu finden Sie hier).

Die Ergebnisse der kooperativen Netzwerke lassen erahnen, welche Potenziale in den regionalen Kooperationen verborgen liegen, um die aktuellen Herausforderungen auch zukünftig bewältigen zu können. Die Konzepte sollten als Vorbild für den integrierten Einsatz der Förderinstrumente im Infrastrukturbereich, bei der Städtebau- und der Wohnraumförderung sowie bei Förderangeboten der Mobilität dienen.

Im Nachgang zur Messe wurde eine Sonderausgabe des Polis Magazin veröffentlicht, welche sich hauptsächlich mit der Stadt Düsseldorf und Ihren aktuellen Herausforderungen auseinandersetzt.

polis Convention 20.-21.04.2016

Die polis Convention 2016 fand unter dem Motto „STADT – LAND – FLUSS“ statt und fokussierte damit die Beziehungen zwischen Metropole, Stadt, Zwischenstadt, Land und Umland. Auf dem messebegleitenden Kongress diskutierten Experten aus unterschiedlichen Disziplinen über Fragestellungen, Trends und Erwartungen dazu.

Das Thema des Messestandes der Landeshauptstadt Düsseldorf lautete: „Düsseldorf. Die Stadt von morgen“ und rückte damit die Themen Mobilität und Wohnen von morgen sowie Architektur 2.0 (Smart City) in den Mittelpunkt. Mit dem Stattfinden der Messe fiel deshalb der Startschuss eines zeitlich begrenzten Pilotprojektes des Stadtplanungsamtes, der onlinegestützten Informations- und Austauschplattform. Im Zeitalter der Digitalmoderne eröffnen sich durch virtuelle Netzwerke und Plattformen vielfältige Möglichkeiten der Beteiligung und Informationsbeschaffung. Hierdurch können individuelle Wünsche, Anregungen, aber auch Kritik, transparent und unmittelbar von der Öffentlichkeit an die Verwaltung kommuniziert werden.

Nach der Eröffnung des zweiten Messetages durch den Oberbürgermeister Thomas Geisel, lud die Landeshauptstadt Düsseldorf zu einem Empfang auf dem Messestand. Hier konnte der Auftakt zu dem studentischen Ideenwettbewerb „Wohnen von morgen“ verkündet werden. Ziel des Wettbewerbes war es, am Beispiel einer typischen innerstädtischen Nachnutzungsfläche innovative, experimentelle und nachhaltige Wohnbebauung zu entwickeln. Die unterschiedlichen Trends in Bezug auf neue Haushalts- und Lebensformen verschiedener Bevölkerungsgruppen in verschiedenen Lebensphasen sollten herausgefiltert und flexible und zukunftsorientierte Gestaltung der Wohnungen und der gemeinschaftlich genutzten Flächen aufgezeigt werden.

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