Konzert der Düsseldorfer Symphoniker in Moskau

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Künstlerinnen und Künstler der Düsseldorfer Symphoniker und des Moskauer Orchester-Pendants Persimfans gaben in der neuen imposanten Konzerthalle Zaryadye eine außergewöhnliche Vorstellung © Landeshauptstadt Düsseldorf/Igor Strajin

Finale der "Düsseldorfer Tage": In der Partnerstadt musizierten Orchester gemeinsam in ausverkauftem Konzertsaal

Mit einem musikalischen Höhepunkt sind die "Düsseldorfer Tage" in der Partnerstadt Moskau zu Ende gegangen: Künstlerinnen und Künstler der Düsseldorfer Symphoniker und des Moskauer Orchester-Pendants Persimfans gaben in der neuen imposanten Konzerthalle Zaryadye eine außergewöhnliche Vorstellung. Ohne Dirigenten spielten die 34 Düsseldorfer Musiker zunächst Stücke von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Carl Philipp Emanuel Bach. Nach der Pause intonierten sie dann - ebenfalls ohne einen Orchesterchef - gemeinsam mit den russischen Kolleginnen und Kollegen Sergej Rachmaninovs Symphonische Tänze. Belohnt wurden sie mit heftigem Applaus des Publikums in der ausverkauften Konzerthalle, darunter Moskaus Minister für außenwirtschaftliche und internationale Beziehungen, Sergej Cheremin, und Kulturdezernent Hans-Georg Lohe.

Die "Düsseldorfer Tage" sollen die seit 27 Jahren bestehende lebendige Partnerschaft der beiden Städte festigen und ausbauen. In diesem Jahr standen neben der Unterzeichnung eines Kommuniqués über die weiteren Projekte der Partner und dem "Düsseldorf Abend" vor allem der Austausch von Jugendlichen mit Sportbegegnungen, gemeinsamer Projektarbeit und Kulturprogramm im Mittelpunkt. Das Gemeinschaftskonzert war erstmals Bestandteil der Tage, insgesamt sind die Musiker der beiden Partnerstädte bereits zum dritten Mal gemeinsam aufgetreten.

Text: Herden, Ingrid