Stadt verschickt Gebührenbescheide für Abfallentsorgung und Straßenreinigung

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Ab sofort werden die Gebührenbescheide für Abfallentsorgung und Straßenreinigung für das Jahr 2016 an die Eigentümer von Grundstücken in Düsseldorf verschickt

Ab sofort werden die Gebührenbescheide für Abfallentsorgung und Straßenreinigung für das Jahr 2016 an die Eigentümer von Grundstücken in Düsseldorf verschickt. Den Gebührenbescheiden liegen  Informationsblätter mit Spartipps bei. Außerdem wird mit mehrsprachigen Informationen über das Thema Abfallentsorgung und neuerdings auch über die Sperrmüllabfuhr unterrichtet.

"Die gesamte Menge an Restmüll aus privaten Haushalten in Düsseldorf ist von 139.978 Tonnen im Jahr 2003 auf 120.769 Tonnen im Jahr 2013 gesunken, steigt seitdem aber wieder leicht an", erklärt Umweltdezernentin Helga Stulgies. "Ziel der Stadt ist aber, die Restmüllmengen weiter zu senken. Restmüllanalysen haben gezeigt, dass immer noch drei Viertel des Abfalls, der in der Restmülltonne landet, besser und kostengünstiger verwertet werden könnte."

Gebühren sparen durch Abfalltrennung
Zwar steigen die Gebühren für die Straßenreinigung und Restmüllentsorgung aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung um 3 Prozent beziehungsweise um 4,3 Prozent, gesenkt werden aber die Gebühren für die Biotonne. So möchte die Stadt die Sammlung von Grünschnitt und Bioabfall steigern. Die "grünen Wertstoffe" werden zu Kompost verarbeitet, der in haushaltsüblichen Mengen entgeltfrei auf den Recyclinghöfen oder auf der Kompostierungsanlage in Düsseldorf-Hamm abgeholt werden kann.


Mit der richtigen Tonnenkombination lassen sich die Abfallgebühren verringern
Wer eine geschickte Kombination von Restmüll- und Wertstofftonnen nutzt, kann Gebühren sparen", erläutert die Umweltdezernentin. In Verbindung mit der blauen Tonne für Altpapier und der Biotonne lässt sich zumeist eine kleinere Restmülltonne bestellen. 20 Liter Volumen pro Person und Woche müssen eigentlich in Restmüllbehältern vorhanden sein. Mit Biotonne kann das Mindestvolumen auf 15 Liter je Person gesenkt werden.

Eine gute Abfalltrennung stabilisiert die Entsorgungskosten. Die Sammlung und Entsorgung von Altpapier kostet gut 75 Prozent weniger als die Sammlung und Entsorgung von Restmüll. Für Sperrmüll sind die Kosten etwa 40 Prozent höher als für Restmüll. Jeder Pappkarton, der nicht im Sperrmüll oder Restmüll landet, sondern über die Papiersammlung recycelt wird, stabilisiert laut Umweltamt deshalb die Abfallgebühren.

Mehrsprachige Infoblätter zur Abfallentsorgung
Neben dem Abfallkalender, der jährlich an alle privaten Haushalte verteilt wird, hält die Awista GmbH mehrsprachige Kurzinformationen bereit:

  • Infoblätter "Was gehört wohin?" in 12 Sprachen
  • Infoblatt zur gelben Tonne (5-sprachig)
  • Neu: ein Infoblatt zur Abholung von Sperrmüll (5-sprachig)

Vermieter können die Informationen im Hausflur aushängen und damit die Wertstoffsammlung verbessern helfen. Sie stehen hier zum Herunterladen zur Verfügung.

Das Umweltamt hält außerdem Tipps zur Abfallvermeidung bereit. Auf der Internetseite finden sich dutzende von Organisationen und Initiativen, die helfen, dass Dinge wiederverwendet werden und Abfall gar nicht erst entsteht.

Für Fragen rund um das Thema Abfälle, auch für Beratungen zur Auswahl der kostengünstigsten Abfallbehälterkombination, gibt es das städtische Servicetelefon 89-25050. Mitarbeiter des Umweltamtes stehen dort montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr persönlich zur Verfügung. In der übrigen Zeit läuft ein Anrufbeantworter. Erreichbar ist die Servicestelle auch per E-Mail an stadtsauberkeit@duesseldorf.de.