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Kultur

Sanierung städtischer Kulturgebäude

Bedarf wurde untersucht: Die vorläufigen Kosten für die nächsten zehn Jahre werden auf rund 139 Millionen Euro geschätzt


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Text: Meissner, Valentina

Kulturdezernent Hans-Georg Lohe hat in der Sitzung des Bauausschusses am Dienstag, 15. Januar, erste Ergebnisse der Projektgruppe Sanierung städtischer Kulturgebäude vorgestellt.

Einem Ratsbeschluss folgend hat die Kulturverwaltung die systematische Inventarisierung von 50 kulturell genutzten Liegenschaften im Eigentum, Teil- und Sondereigentum mit einer Bruttogeschossfläche von rund 240.000 Quadratmetern erstellen lassen.  
    
Die Bewertungen des Gebäudezustandes sowie die grob geschätzten Kostenangaben für einen reinen Substanzerhalt beruhen auf einer Sichtuntersuchung der Bausubstanz einschließlich Tragwerk und Brandschutz, der Gebäudetechnik, der Bühnentechnik sowie der Belange der Barrierefreiheit.

Auf Basis dieser "zerstörungsfreien Sichtprüfung" ohne vertiefende Untersuchungen in 2018 wird der Bedarf für den reinen Substanzerhalt in den kommenden zehn Jahren vorläufig grob auf rund 139 Millionen Euro geschätzt. Davon entfallen rund 55 Prozent auf den Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung und circa 45 Prozent auf den Bereich Hochbau.

Die letztlich erforderlichen Budgets für den reinen Substanzerhalt können erst nach vertiefenden Untersuchungen durch Bauteilöffnungen und Gutachten benannt werden.  Kosten für notwendige Funktionsanpassungen und etwaige Nutzerbedarfe sind nicht berücksichtigt.

Die Priorisierung der Maßnahmen wird auf ausdrücklichen Wunsch der politischen Vertreter der Projektgruppe Sanierung Kulturgebäude zunächst in den einzelnen Fraktionen abgestimmt. Die von der Projektgruppe daraufhin priorisierte Liste wird anschließend von der Verwaltung in die Politik eingebracht.

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