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Stadtentwicklung

Mobilität trifft Raum: Große Resonanz bei Dialogveranstaltung

200 Bürgerinnen und Bürger diskutierten in der Rheinterrasse über die Verkehrs- und Stadtentwicklung/Noch bis zum 31. Mai können Interessierte sich online am Dialog beteiligen


Erstellt:
Text: Buch, Michael

Rund 200 Bürgerinnen und Bürger folgten am 17. Mai der Einladung zur Dialogveranstaltung unter dem Motto "Mobilität trifft Raum" und diskutierten in der Rheinterrasse Düsseldorf über die zukünftige Verkehrs- und Stadtentwicklung. Auf der Veranstaltung präsentierten sich der Mobilitätsplan D und das Raumwerk D erneut gemeinsam der Öffentlichkeit und symbolisierten damit eine stetige und vernetzte Zusammenarbeit beider Projekte.

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Thomas Geisel und einer Einführung in beide Konzepte, deren Werdegang und Ziele durch die Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen Cornelia Zuschke, wurden zentrale Zielsetzungen für die zukünftige Mobilität der Stadt Düsseldorf vorgestellt. "Mobilitätsplan D und Raumwerk D bewegen die Bürgerinnen und Bürger: Das Interesse und die Beteiligung zu beiden Projekten waren bisher überwältigend – ein wichtiger Faktor, um letztendlich aus einem theoretischen ein gelebtes Konzept zu machen. Es gilt nun, diese Dynamik aufzugreifen, die Prozesse zielgerichtet weiterzuführen und inhaltlich zu verknüpfen. So können gemeinsame Antworten auf drängende Herausforderungen für die Verkehrs- und Stadtentwicklung gefunden werden", so Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Die Bürgerinnen und Bürger wurden im Rahmen eines Rundgangs zum Austausch und Diskussionen zum Zielkonzept des Mobilitätsplan D eingeladen. In der Tat gab es für die Themen und Visionen des Zielkonzeptes zur künftigen Mobilität eine breite Zustimmung. Teilweise wurde sogar noch mehr Mut bei der Festsetzung der Ziele gefordert.

Die Notwendigkeit, Mobilität und räumliche Stadtentwicklung  gemeinsam zu denken, wurde in einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Stefanie Bremer (Universität Kassel) lebhaft und lebensnah beleuchtet. Anschließend stand für das Raumwerk D das Wechselspiel zwischen Mobilität und räumlicher Stadtentwicklung im Vordergrund. In Kleingruppen wurden anhand der Fragestellungen "Wie kann kluge Mobilität die räumliche Stadtentwicklung verbessern?" und "Wie kann kluge Stadtentwicklung die Mobilität verbessern?" diskutiert, wie beide Themenfelder voneinander abhängen und gemeinsam weiter gedacht werden können.

"Ich freue mich sehr über die hohe Beteiligung und das außerordentliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Wir fühlen uns auf unserem eingeschlagenen Weg für diese beiden wichtigen und zukunftsweisenden Projekte durch das uns entgegengebrachte Feedback bestätigt, wissen aber noch viel mehr, die ausgesprochen kluge, weitsichtige und direkte Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft zu schätzen", bilanzierte die Beigeordnete Cornelia Zuschke.

Das Raumwerk D ergänzte die Veranstaltung methodisch durch eine interaktive Bodenkarte. Auf einem begehbaren Luftbild konnte mithilfe von bunten Klebebändern die Frage beantwortet werden, welche Orte in Düsseldorf besser verbunden werden sollen.

Das Raumwerk D-Team des Stadtplanungsamtes nimmt sowohl die dort markierten räumlichen Aussagen als auch die wichtigen Hinweise aus dem Workshop für die Bearbeitung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes mit. Der nächste Schritt ist die Beauftragung von vier Planungsteams, die sich bis Ende des Jahres mit dem Entwurf von insgesamt vier stadtweiten Raumbildern beschäftigen.

Parallel zu der Veranstaltung hat die Verwaltung einen weiteren Online-Dialog geschaltet. Noch bis zum 31. Mai kann hier unter www.mobilitaetsplan-d.de  zum Zielkonzept des Mobilitätsplan D Stellung genommen werden. Die Verwaltung hofft auch hier auf eine rege Beteiligung. Die Rückmeldungen werden in den weiteren Prozess einfließen. Nach der Sommerpause ist der politische Beschluss des Zielkonzeptes des Mobilitätsplan D vorgesehen.

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