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Verkehr

Amt für Verkehrsmanagement

Wettbewerb gewonnen: Düsseldorf nimmt den Fußverkehr unter die Lupe

Belange von Fußgängern stehen im Fokus/Check läuft von April bis November


Erstellt:
Redaktion: Baumgarten, Malte Philipp und Paulat, Volker

Beim landesweiten Wettbewerb um einen Fußverkehrs-Check hat die Landeshauptstadt Düsseldorf vom Zukunftsnetz Mobilität NRW den Zuschlag erhalten. Ziel des Checks ist es, für die Belange des Fußgängers zu sensibilisieren und gemeinsam mit den Bürgern mögliche Verbesserungsmöglichkeiten herauszuarbeiten. Der Fußverkehrs-Check wird im Wesentlichen von April bis November durchgeführt und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Gehen ist nicht nur die Urform, sondern gleichzeitig auch die nachhaltigste Form der Fortbewegung. Gerade deshalb ist es wichtig, dass sich Fußgänger im Straßenverkehr sicher bewegen können. Ich begrüße es daher sehr, dass wir den Fußverkehrs-Check nach Düsseldorf holen konnten, um die Belange von Fußgängern stärker in den Fokus zu rücken."

Vom Kind bis zum Senioren
Alle Düsseldorfer sind explizit eingeladen sich zu beteiligen – vom Kind bis zum Senioren. Gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden sollen beim Fußverkehrs-Check die Belange der Fußgänger in Düsseldorf diskutiert werden: Welche Probleme gibt es, wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen, wo stören parkende Autos, wo haben die Gehwege unzureichende Qualität, wo könnte ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen?

Schwerpunkt des Projekts in Düsseldorf ist die Verbesserung der Aufenthalts- und Gestaltungsqualität des öffentlichen Straßenraums. Für die Durchführung hat das Amt für Verkehrsmanagement Stadtteil- und Nahversorgungszentren außerhalb der Innenstadt ausgewählt, die als multifunktionale Treffpunkte für alle Generationen dienen. Ein Fußverkehrs-Check wird im Stadtteil Gerresheim stattfinden und einer in den Stadtteilen Lichtenbroich und Unterrath.

Begehungen als Kernstück
Fußverkehrs-Checks sind ein Angebot des "Zukunftsnetz Mobilität NRW", dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Die bewährte Methode enthält mehrere Bausteine: Begehungen sind das Kernstück – sie geben den Teilnehmenden vor Ort die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Es folgt eine Stärken-Schwäche-Analyse sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürgern und Experten erarbeitet werden. So können Städte die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten fördern und letztendlich auch die Lebensqualität für ihre Bürger verbessern.

Die verschiedenen Etappen des Fußverkehrs-Checks werden vom Planungsbüro VIA aus Köln begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Aus den Ergebnissen erarbeitet das Planungsbüro außerdem eine Handlungsempfehlung für Düsseldorf.

Land NRW übernimmt die Finanzierung
Die Kosten für die Fußverkehrs-Checks werden zu 100 Prozent vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen. Detaillierte Informationen zum Wettbewerb Fußverkehrs-Checks NRW 2020 können Interessierte online unter www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/fussverkehrs-checks abrufen.

Weitere Gewinner des Fußverkehrs-Checks 2020
•    Stadt Bünde (Kreis Herford)
•    Stadt Detmold (Kreis Lippe)
•    Stadt Ennigerloh (Kreis Warendorf)
•    Stadt Höxter (Kreis Höxter)
•    Gemeinde Kreuzau (Kreis Düren)
•    Stadt Lüdenscheid (Märkischer Kreis)
•    Gemeinde Neunkirchen (Kreis Siegen-Wittgenstein)
•    Stadt Pulheim (Rhein-Erft-Kreis)
•    Stadt Remscheid
•    Stadt Rheine (Kreis Steinfurt)
•    Stadt Wetter (Ennepe-Ruhr-Kreis)

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