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Umwelt

Lastenradförderung - Warteliste soll abgearbeitet werden

Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz stimmt Aufstockung der Mittel um 500.000 Euro zu/Am 19. Mai entscheidet der Rat


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Redaktion: Paulat, Volker

Das im letzten Jahr gestartete städtische Förderprogramm für Lastenräder ist ein Renner. Nach kürzester Zeit waren die Mittel für 2021 in Höhe von einer Million Euro ausgeschöpft. Der Betrag wurde daraufhin um eine weitere Million Euro auf 2 Millionen Euro aufgestockt. 2022 stand zunächst wieder ein Fördervolumen in Höhe von einer Million Euro im Haushalt. Der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz hat nun in seiner Sitzung am Donnerstag, 28. April, beschlossen, für 2022 weitere 500.000 Euro zur Verfügung zu stellen, um die Warteliste von über 700 Anträgen aus dem Jahr 2021 vollständig abzuarbeiten.

Am 19. Mai entscheidet abschließend der Rat der Stadt. Damit läge das Fördervolumen für 2021 und 2022 zusammengenommen bei 3,5 Millionen Euro. Seit Beginn des Förderprogramms hat die Stadt die Anschaffung von insgesamt rund 1.500 Lastenrädern bezuschusst. Nach Abarbeitung der Warteliste wären insgesamt rund 1.700 Lastenräder seit 2021 gefördert worden.

"Die städtischen Zuschüsse führen bis Ende des Jahres zu Investitionen in den Kauf von Lastenrädern in Höhe von annähernd 7 Millionen Euro", erklärt Umweltdezernentin Helga Stulgies. "Die große Fördernachfrage ist ein Beleg für das Interesse an umweltfreundlicher Mobilität bei uns in der Stadt."

Im Jahr 2022 können allerdings aus diesem Fördertopf keine weiteren Anträge beschieden werden. Das Formular auf www.duesseldorf.de/lastenraeder ist zurzeit abgeschaltet. Fortgesetzt werden soll die Förderung von Lastenrädern im Jahr 2023. Bis Ende 2022 möchte die Stadtverwaltung die bisherigen Erfahrungen mit dem Lastenradprogramm zusammenstellen und bewerten. Auf dieser Grundlage soll über Verfahrensanpassungen entschieden werden.

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