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Kultur

Erinnerung an das Kriegsende 1945

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Generalkonsulinnen und -konsuln erinnern am Sonntag, 8. Mai, in der Mahn- und Gedenkstätte an die Millionen Toten von Krieg, Gewaltherrschaft und Holocaust


Erstellt:
Redaktion: Velten, Falk

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Generalkonsulinnen und -konsuln haben am Sonntag, 8. Mai, in der Mahn- und Gedenkstätte der Millionen Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Der Generalkonsul Rafe Philip Graham Courage (Vereinigtes Königreich), und die Generalkonsulin Pauline Ann Kao (Vereinigte Staaten) vertraten die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs.

Außerdem sprach die ukrainische Generalkonsulin Iryna Shum ein Grußwort und entzündete zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eine Friedenskerze. Der polnische Generalkonsul Jakub Jan Wawrzyniak vertrat in seiner Funktion als Doyen das Konsularische Korps. Auch Vertreter der Jüdischen Gemeinde nahmen vor Ort am Gedenken teil. Kantor Aaron Malinsky nahm das gesungene Gebet vor.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Wir gedenken heute allen Opfern des Nationalsozialismus, des Holocausts sowie allen Opfern, die der Zweite Weltkrieg gefordert hat. Gleichzeitig sind unsere Gedanken in diesen Zeiten, in denen Frieden in Europa keine Selbstverständlichkeit mehr ist, bei den vielen Menschen, die unter dem sinnlosen Angriffskrieg auf die Ukraine leiden. Wir machen in unserer Trauer auch deutlich, dass die Toten von Butscha und Mariupol nicht vergessen werden und dass wir gemeinsam fest an der Seite unserer ukrainischen Freundinnen und Freunde stehen. Dies ist uns derzeit tagtäglich bewusst. Aber an diesem heutigen 8. Mai ganz besonders."

Hintergrund:
Während die Stadt Düsseldorf bereits am 17. April 1945 von US-Truppen vom NS-Regime befreit worden war, endete der Zweite Weltkrieg in Europa erst nach dem Selbstmord Adolf Hitlers und der Einnahme Berlins mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8./9. Mai 1945.

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