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Verkehr

Karlsruher Straße: Mehr Sicherheit durch neuen, geschützten Radweg

Umbau startet am Montag, 16. Mai/Abschluss der Arbeiten voraussichtlich Ende Mai


Erstellt:
Redaktion: Paulat, Volker

Auf der Karlsruher Straße wird zwischen Heidelberger Straße und Vennhauser Allee, im Rahmen des Ausbaus des Radhauptnetzes, ein geschützter Radweg angelegt. Die Bauarbeiten starten am Montag, 16. Mai. Bis Mittwoch, 18. Mai, wird die Fahrbahndecke saniert. Im Anschluss werden die Markierungen aufgebracht und die Arbeiter montieren die Trennelemente für den geschützten Radweg. Sollte es witterungsbedingt zu keinen Verzögerungen bei den Markierungsarbeiten kommen, ist die Fertigstellung bis Ende Mai geplant. Im Rahmen der Bauarbeiten kann es zu temporären verkehrlichen Einschränkungen kommen.

Die bisherige Verkehrsführung verführte Autofahrer immer wieder dazu - insbesondere in Richtung Vennhauser Allee - in zwei Spuren zu fahren und dabei den Schutzstreifen mitzubenutzen. "Gerade bei erhöhtem Verkehrsaufkommen und Rückstau wird der Radverkehr auf diesem Teilabschnitt stark beeinträchtigt, da Radfahrende den Schutzstreifen häufig nicht mehr befahren können", erklärt Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement. "Beim Ausbau des Radhauptnetzes verfolgen wir das Ziel, Düsseldorf fahrradfreundlicher zu gestalten und die Sicherheit und den Komfort für Radfahrende objektiv, aber auch subjektiv zu verbessern", führt Reeh aus. "Aus diesem Grund wird auf der südlichen Seite der Karlsruher Straße ein geschützter Radweg - eine sogenannte Protected Bike Lane - eingerichtet."

Der geschützte Radweg wird eine Breite von 2,45 Meter haben. Da sich der Straßenquerschnitt zum Ende hin verengt wird die Breite des Radweges dort auf 1,95 Meter angepasst. Die Protected Bike Lane endet sobald die Breite von 2,45 Meter nicht mehr eingehalten werden kann und geht in einen Radfahrstreifen über. Dies ist begründet durch den Winterdienst, welcher eine gewisse Mindestbreite benötigt um Schnee räumen zu können.

Neben dem Radweg werden 20 Zentimeter breite Trennelemente auf der Fahrbahn angebracht, welche den Radverkehr vom Autoverkehr abgrenzen. Als bauliches Trennelement werden 10 Zentimeter hohe Trennschwellen eingesetzt, die im Abstand von einem Meter mittig der beiden Begrenzungslinien mit der Fahrbahn verklebt werden. Vor Einfahrten werden rote Radwegefurten mit Piktogrammen markiert, um die Kfz-Fahrer auf den kreuzenden Radverkehr aufmerksam zu machen. Der bereits vorhandene rund 250 Meter lange Schutzstreifen auf der nördlichen Seite wird auf 2,25 Meter verbreitert und in einen Radfahrstreifen umgewandelt werden. Dazu kommt ein Sicherheitstrennstreifen von 0,75 Meter zu den bestehenden Längsparkständen. Eine Restfahrbahnbreite für den Autoverkehr von mindestens 3,25 Meter je Spur bleibt über den kompletten Planungsabschnitt bestehen.

An der Kreuzung Heidelberger Straße/Karlsruher Straße wird der Radfahrstreifen in den Bestand übergehen. In Richtung Vennhauser Allee geht die Protected Bike Lane rund 50 Meter vor der Kreuzung Vennhauser Allee/Gumbertstraße/Schloßallee/Karlsruher Straße, zusammen mit dem Rechtsabbieger, in eine Leipziger Kombispur über. Auf Höhe der Hausnummer 80 ist eine Abpollerung vorgesehen um das Gehwegparken zu verhindern, damit die Abfahrt auf den Radfahrstreifen gesichert ist.

Weitere Informationen zu Radverkehrsmaßnahmen finden sich unter www.duesseldorf.de/radschlag/infrastruktur-stand-aktuelles.

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