Architekturzentrum

Düsseldorferinnen bauen

Stadtmuseum Düsseldorf
21.4. bis 18.7.2021

Das Stadtmuseum präsentiert in seinem Architekturzentrum in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten BDA Düsseldorf eine Ausstellung über Düsseldorfer Architektinnen.

Fotos, Pläne, Zeichnungen, Videos und Texte zeigen ihre aktuelle Bautätigkeit in Düsseldorf und geben Einblicke in ihren professionellen sowie persönlichen Werdegang. Die diskursive Ausstellung wird von Veranstaltungen begleitet.

Soroptimist Interntional Düsseldorf.

Isolde Strauß, Fotografie - Ulrike Arnold, Malerei
10. März bis 25. April

Die weltweite Frauenorganisation Soroptimist International (SI) feiert ihr 100jähriges Bestehen im Stadtmuseum mit einer Ausstellung der Düsseldorfer Modefotografin Isolde Strauß (1913 – 1998) und der Künstlerin Ulrike Arnold, die ihre Bilder mit Erde aus der ganzen Welt gestaltet. In Düsseldorf haben sich etwa 250 Frauen in sieben SI-Clubs zusammengeschlossen, die als Serviceclubs andere Frauen mit sozialen Projekten unterstützen und für die Mitglieder ein Netzwerk bilden.

Wespentaille, weite Mäntel, Sonnenbrillen im Audrey-Hepburn-Look: Die Modefotos von Isolde Strauß führen optisch in die 50er und 60er Jahre und zeigen die Aufbruchsstimmung der jungen Bundesrepublik. Der wichtigste deutsche Modeschöpfer jener Jahre, Heinz Oestergaard, sowie der Düsseldorfer Hanns Friedrichs ließen ihre Mannequins – wie Models damals hießen - von Strauß fotografieren, die im legendären Berliner Lette-Verein ausgebildet worden war. Im Jahr 1958 war Isolde Strauß Mitgründerin des ersten Düsseldorfer SI-Clubs, der heute noch besteht. Die jüdische Journalistin Lilly Marx gehörte ebenfalls zu den Frauen der ersten Stunde. „Engagement für Verständigung und Frieden gehören zur DNA des Soroptimismus“, sagt die heutige Präsidentin des Clubs, Dr. Hanne von Schaumann-Werder. Die SI-Bewegung ging 1921 von US-Amerikanerinnen aus.

Auch Ulrike Arnold ist Mitglied der Organisation. Ihre Bilder sind eine Verneigung vor der Erde: Auf allen Kontinenten sammelt sie Erdmaterial und darüber hinaus Meteoritenstaub aus dem All. Daraus stellt sie Farben für ihre abstrakten Werke her.

Die Ausstellung startet am 10. März -im Anschluss an den Internationalen Frauentag am 8. März- und wird bis zum 25. April im Stadtmuseum präsentiert. Der Katalog mit näheren Informationen zu den beiden Künstlerinnen sowie zur 100jährigen Geschichte der Soroptimistinnen ist im Stadtmuseum sowie auf Anfrage bei SI-Düsseldorf für eine Schutzgebühr erhältlich.

Bitte melden Sie sich für einen Besuch vorab an der Kasse unter folgender Nummer an:
0211-8996170

  • Cordillera _de_la_Sal_ Chile  Angelika Niederl....

  • Cueva_ Chulacao_Atacama_2012

Chris Reinecke - Partizipation von ich und wir. Leben und Wohnen und Arbeiten in der Stadt. Düsseldorf 1967 – 1971

Das Stadtmuseum zeigt in Kooperation mit der Galerie Beck & Eggeling in der Ausstellung Partizipation von ich und wir.

Leben und Wohnen und Arbeiten in der Stadt. Düsseldorf 1967 – 1971 Flugschriften, Aktionsblätter, Plakate und Objekte aus dem Archiv von Chris Reinecke.Sie stammen aus den späten 1960er und frühen 1970er Jahren, in denen Chris Reinecke als Mitbegründerin des Lidl-Projekts, aus dem später die Mietersolidarität hervorging, eine der Protagonistinnen der Düsseldorfer Kunstszene war.

Die ausgestellten Arbeiten zeigen, wie sehr sich im Diskurs der damaligen Zeit Kunst, Politik und Leben miteinander verbinden sollten und welche revolutionäre Kraft dem „erweiterten Kunstbegriff“ als kollektiven Prozess beigemessen wurde.

Vor allem aber überraschen sie mit der fast ungebrochenen Aktualität und der fast hellsichtigen Art, mit der sich Chris Reinecke den gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und künstlerischen Fragen ihrer Zeit gestellt hat.

Laufzeit: 10.2. – 28.3.2021


Aufgrund der aktuellen Situation wird das Stadtmuseum eine Auswahl der ausgestellten Arbeiten über die Social-Media-Kanäle Facebook, Instagram und hier über die Homepage präsentieren.

Rainer Bergner

  • Bagdad_Caddesi_Istanbul.

  • Benrather_Schloss_Vestibuel

  • Blick_zurück_ins_heute

  • Boehm_Chapel_Huerth

  • Drogenpalast_Venedig

  • DUS_Vertikal

  • Eventkirche_Langenberg

  • Grotrian_Pianoforte_Braunschweig

  • Kruizherenkloster_Maastricht

  • Oberlandesgericht_DUS

  • Palais_de_Justice_Bruessel

  • Rundgang_Kunstakademie

  • Schloss_Augustusburg_Haupttreppe_Bruehl

  • Tonhalle_DUS

Da sind sie ja! Unsere Künstler/Künstlerinnen in ihren Straßen

Dezember (genauer Termin folgt)

Wir Düsseldorfer/Düsseldorferinnen sind stolz auf unseren Ruf als Stadt der Künstler/Künstlerinnen und Kreativen. Aber den Hintergrund dieser Entwicklung und die Protagonisten, die im 19. Jahrhundert die Kunstakademie zu einer der führenden Ausbildungsstätten ihrer Zeit gemacht haben, kennen die Wenigsten. Dabei wohnen Tausende unserer Mitbürger/Mitbürgerinnen in einer der dreißig nach ihnen benannten Straßen oder shoppen auf der Schadowstraße, die sie „Shadowstraße“ nennen. Bislang ist übrigens erst eine Düsseldorfer Straße nach einer der Künstlerinnen jener Zeit benannt, der Emilie-Preyer-Platz in Pempelfort.

Unser Projekt will die wunderbaren Bilder und die Geschichten der Künstler/Künstlerinnen durch viele Aktionen im öffentlichen Raum wieder lebendig werden lassen. Gerade Kinder lieben die stimmungsvollen Bilder, die teilweise dramatische Geschichten erzählen. Und sie interessieren sich für die Lebensgeschichten der Künstler/Künstlerinnen, zum Beispiel die von Theodor Mintrop, der bis zu seinem 30. Lebensjahr in der Landwirtschaft arbeitete und immer davon träumte, Maler zu werden. Im Alter von dreißig Jahren begann er sein Akademiestudium. In dieser Lebensgeschichte gab es vieles, was junge Menschen auch heute berührt: Einen Lebenstraum, eine Begabung, Solidarität, unglückliche Liebe, aber auch die große Zuneigung und Anteilnahme der Künstlerfreund/Künstlerfreundinnen und der Düsseldorfer Bevölkerung.

Die Schüler/Schülerinnen von vier Düsseldorfer Schulen haben sich mit Mintrop beschäftigt. Sie lassen ihn in kleinen Animationen direkt vom Himmel wieder ins moderne Düsseldorf kommen, sie malen sein Porträt und entwerfen ein Denkmal für den Mintropplatz. Mintrop starb vor 150 Jahren und wurde unter großer Anteilnahme der Düsseldorfer Bevölkerung beigesetzt. Anlässlich dieses Jahrestags wird der Auftakt des mehrteiligen Programms diesem denkwürdigen Künstler gewidmet. Ein Umzug der Kinder mit Plakaten erinnert an die Beerdigung Mintrops. Neben den Arbeiten der Schüler/Schülerinnen zeigt das Stadtmuseum im Jubiläumsjahr Originale Mintrops.

Inge Sauer, eine der Initiatorinnen, stellt das Projekt „Da sind sie ja - unsere Künstler in ihren Straßen“ vor, Dr. Christoph Danelzik-Brüggemann lässt das 19. Jahrhundert in Düsseldorf lebendig werden und drei Studentinnen der HHU stellen ihre Website der „Künstler/Künstlerinnenstraßen“ vor.