Architekturpreis Düsseldorf 2020

31. Oktober bis 31. Januar 2021
Eröffnung: 31. Oktober

Auslobung
Architekturpreis Düsseldorf 2020

(bis 2017 „Auszeichnung guter Bauten“)
Bereits Ende Januar hatten wir den diesjährigen Architekturpreis ausgelobt.
Aufgrund von Covit-19 wurden alle Termine auf spätere Zeitpunkte verschoben.
Die Ausstellungseröffnung und die anschließende Preisverleihung finden am Samstag, den 31. Oktober 2020 um 19:00 Uhr im Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf statt.

Terminübersicht:

  • 22. Juni 2020: Anmeldeschluss schriftlich, Ausgabe/Versendung der Teilnahme-Unterlagen nach Eingang der Teilnahmegebühr
  • Bis 29. Juni 2020: Abgabe der geforderten Unterlagen bei der Geschäftsstelle des BDA Düsseldorf e.V., bei Abgabe per Postzustellung (Datum des Poststempels)
  • Juli 2020: Vorprüfung
  • 28./29. August 2020: Jurysitzungen
  • 31. Oktober 2020: Ausstellungseröffnung und Preisverleihung „Architekturpreis 2020“ und Verleihung Publikumspreis
  • Bis 31. Januar 2021: Dauer der Ausstellung

Zulassung: Zugelassen sind Bauwerke, Gebäudegruppen oder städtebauliche Anlagen jeglicher Nutzung , die nach dem 01.01.2017 fertig gestellt wurden und sich im Gebiet des BDA Düsseldorf befinden. Der BDA Düsseldorf umfasst das räumliche Gebiet der Stadt Düsseldorf, des Kreises Neuss und Teile des Kreises Mettmann (Ratingen, Heiligenhaus, Velbert, Wülfrath, Mettmann und Erkrath).

Zulassungstyp: Wettbewerb mit Bewerbungsverfahren

Wettbewerbstyp: Eine unabhängige Jury vergibt gleichrangige Auszeichnungen und Anerkennungen. Diese werden den Architekten/innen und den Bauherren/innen in Form einer Plakette (nur Auszeichnungen) für das Bauwerk und einer Urkunde verliehen. Auch wird ein Publikumspreis vergeben. Die Anzahl der Arbeiten, die pro Entwurfsverfasser eingereicht werden können, ist nicht limitiert.

Auslober: BDA Düsseldorf e.V., Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf

Teilnehmer: Teilnahmeberechtigt sind Architektinnen und Architekten gemeinsam mit ihren Bauherrinnen und Bauherren.

Jury:

  • Anton Bausinger, Friedrich Wassermann Bauunternehmung
  • Friedrike Fast, Kuratorin, Marta Herford
  • Frank F. Drewes, Prof. Dipl.-Ing. Architekt BDA
  • Christoph Langhof, Dipl.-Ing. Architekt, Langhof GmbH
  • Olaf Winkler, Architekturjournalist
Logo der Keyworker
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AKTIV im Stadtmuseum / Keyworker in Corona-Zeiten

03. September bis 26. November

Kunst-und kulturinteressierte Bürger/Bürgerinnen sind seit über 10 Jahren in unterschiedlichen Bereichen des Stadtmuseums engagiert. In dieser Ausstellung zeigen sie einen Querschnitt durch ihr vielfältiges Tun, mit dem sie das Museumsleben bereichern. Für ihr Engagement wurden sie in 2019 mit dem Martinstaler der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet.
Auch in Corona-Zeiten sind sie aktiv und haben ihre persönlichen Erfahrungen künstlerisch-kreativ und humorvoll dargestellt.

Curt Beckmann und Babette Beckmann

09. November bis 13. Dezember
Eröffnung: 8. November, 11.30 Uhr

Der Bildhauer und die Malerin
Curt Beckmann und Babette Beckmann erstmals gemeinsam im Stadtmuseum Düsseldorf

Die Beherrschung der Form
Anlässlich des 50jährigen Todestag des 1970 verstorbenen Bildhauers Curt Beckmann werden Werke in Räumen des Stadtmuseums Düsseldorf präsentiert. Beckmann, der nach dem Studium als Meisterschüler an der Kunstakademie in Düsseldorf zunächst einige Jahre in Hamburg tätig war, lebte und arbeitete in Düsseldorf. Bekannt geworden und vielfach mit Auszeichnungen und Preisen bedacht ist der Bildhauer für seine Plastiken in Stein und in Bronze sowie für seine Bildhauerzeichnungen. „Die Arbeiten wirken monumental, strahlen eine Größe aus, die sie in der Dimension nicht besitzen, selbst in den kleinen Bronzegüssen. Die Beherrschung der Form, der Umrisse – wie dies besonders in seinen Zeichnungen deutlich hervortritt – erlaubt die harmonische Verkleinerung oder Vergrößerung, die Proportionen und Dimensionen bleiben immer gewahrt. Doch sind bei aller Naturtreue seine Körper und Torsi geradezu abstrahiert“, sagt der Schweizer Kunstkritiker John Matheson. Eine Auswahl dieser Arbeiten, darunter auch bisher noch nicht in Ausstellungen gezeigte Werke, wird ab 8. November bis zum 13. Dezember 2020 in zwei Räumen des Stadtmuseums präsentiert.

Farbkühne Pastelle
Anlässlich des 100. Geburtstags werden Werke der in Hamburg geborenen Malerin Babette Beckmann, die nach ihrem Studium in Hamburg an der Hansischen Hochschule für Bildende Künste und in München an der Akademie für Angewandte Künste in Düsseldorf gelebt und gearbeitet hat, ausgestellt. „Babette Beckmanns farbkühne Pastelle, halb in vielen Skizzen direkt der Wirklichkeit abgelauscht, auch der Literatur und Fernseheindrücken, halb reine Phantasie, haben diese Menschengruppen doch immer ein eigenartiges Flair von Hintergründigkeit, Humor und Ironie“, beschreibt die Feuilletonistin Yvonne Friedrichs die Arbeit der 2011 verstorbenen Künstlerin, deren Werke sich zahlreich in öffentlichem und privaten Besitz befinden und von denen eine Auswahl von Werken in Pastell und Öl vom 8. November bis 13. Dezember 2020 erstmalig seit 2011 wieder in einer öffentlichen Ausstellung gezeigt werden.

Da sind sie ja! Unsere Künstler/Künstlerinnen in ihren Straßen

Dezember (genauer Termin folgt) Wir Düsseldorfer/Düsseldorferinnen sind stolz auf unseren Ruf als Stadt der Künstler/Künstlerinnen und Kreativen. Aber den Hintergrund dieser Entwicklung und die Protagonisten, die im 19. Jahrhundert die Kunstakademie zu einer der führenden Ausbildungsstätten ihrer Zeit gemacht haben, kennen die Wenigsten. Dabei wohnen Tausende unserer Mitbürger/Mitbürgerinnen in einer der dreißig nach ihnen benannten Straßen oder shoppen auf der Schadowstraße, die sie „Shadowstraße“ nennen. Bislang ist übrigens erst eine Düsseldorfer Straße nach einer der Künstlerinnen jener Zeit benannt, der Emilie-Preyer-Platz in Pempelfort. Unser Projekt will die wunderbaren Bilder und die Geschichten der Künstler/Künstlerinnen durch viele Aktionen im öffentlichen Raum wieder lebendig werden lassen. Gerade Kinder lieben die stimmungsvollen Bilder, die teilweise dramatische Geschichten erzählen. Und sie interessieren sich für die Lebensgeschichten der Künstler/Künstlerinnen, zum Beispiel die von Theodor Mintrop, der bis zu seinem 30. Lebensjahr in der Landwirtschaft arbeitete und immer davon träumte, Maler zu werden. Im Alter von dreißig Jahren begann er sein Akademiestudium. In dieser Lebensgeschichte gab es vieles, was junge Menschen auch heute berührt: Einen Lebenstraum, eine Begabung, Solidarität, unglückliche Liebe, aber auch die große Zuneigung und Anteilnahme der Künstlerfreund/Künstlerfreundinnen und der Düsseldorfer Bevölkerung. Die Schüler/Schülerinnen von vier Düsseldorfer Schulen haben sich mit Mintrop beschäftigt. Sie lassen ihn in kleinen Animationen direkt vom Himmel wieder ins moderne Düsseldorf kommen, sie malen sein Porträt und entwerfen ein Denkmal für den Mintropplatz. Mintrop starb vor 150 Jahren und wurde unter großer Anteilnahme der Düsseldorfer Bevölkerung beigesetzt. Anlässlich dieses Jahrestags wird der Auftakt des mehrteiligen Programms diesem denkwürdigen Künstler gewidmet. Ein Umzug der Kinder mit Plakaten erinnert an die Beerdigung Mintrops. Neben den Arbeiten der Schüler/Schülerinnen zeigt das Stadtmuseum im Jubiläumsjahr Originale Mintrops. Inge Sauer, eine der Initiatorinnen, stellt das Projekt „Da sind sie ja - unsere Künstler in ihren Straßen“ vor, Dr. Christoph Danelzik-Brüggemann lässt das 19. Jahrhundert in Düsseldorf lebendig werden und drei Studentinnen der HHU stellen ihre Website der „Künstler/Künstlerinnenstraßen“ vor.

Logo der Keyworker
Logo der Keyworker

AKTIV im Stadtmuseum / Keyworker in Corona-Zeiten

03. September bis 26. November

Kunst-und kulturinteressierte Bürger/Bürgerinnen sind seit über 10 Jahren in unterschiedlichen Bereichen des Stadtmuseums engagiert. In dieser Ausstellung zeigen sie einen Querschnitt durch ihr vielfältiges Tun, mit dem sie das Museumsleben bereichern. Für ihr Engagement wurden sie in 2019 mit dem Martinstaler der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet.
Auch in Corona-Zeiten sind sie aktiv und haben ihre persönlichen Erfahrungen künstlerisch-kreativ und humorvoll dargestellt.